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So groß wie bei Mark Ashley waren die Schulterposter in den Achtzigern aber nicht (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Die RTL-Castingshow ist vorbei, endlich! Mark Ashley drehte noch einmal auf, am Ende siegte Panflöten-Gedudel.

Von Carsten Weidemann

"Du bist der beste Modern-Talking-Sänger auf der ganzen Welt", schleimte Dieter Bohlen, und Mark Ashley fiel beinahe in Ohnmacht bei diesem Kompliment. Zum großen Finale der Castingshow "Das Supertalent" am Samstagabend hatte der effeminierte Sänger, der verblüffend ähnlich wie Thomas Anders klingt, den ersten Akt des Abends bewältigt.

Mit "Your My Heart, Your My Soul" brachte er gleich das Studiopublikum in Wallung. Obendrein gab es auch noch eine Umarmung vom Poptitan: "Du hast mir sehr viel Spaß gemacht. Bleib gesund!", riet er Mark, der gar nicht krank aussah. Nur ein bisschen verrückt wirkt er mit seinem Fankult um das Achtziger Jahre Synthie-Pop-Duo Bohlen und Anders. Aber das ist ja keine Krankheit, schließlich sind wir alle ein bisschen Bluna.

Schwule Perlen beim Supertalent waren in diesem Jahr selten

Zur sexuellen Orientierung von Mark Ashley, die ja für die Show eher nebensächlich ist, werden wir hier keine Behauptungen aufstellen, nachdem wir beim Trio "True Fame" so danebenlagen (queer.de berichtete). Die Männer, die mit Pumps und Federboa tanzten entpuppten sich nicht als schwul, sondern als bi- und heterosexuelle Crossdresser. Aber auffallend ist beim Modern-Talking-Imitator schon, dass seine ganze theatralische Art das Gay-Radar ganz stark zum Aufleuchten bringt. Er schaffte es auf jeden Fall bis ins Finale, auch wenn er sich am Ende gegen den strunzlangweiligen Leo Rojas geschlagen geben musste. Die Zuschauer wählten das Panflöten-Gedudel, das bereits in den Siebziger Jahren für Brechreize sorgte. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass er demnächst an der Seite von Michael Hirte und dessen Mundharmonika im nächsten Möbelmarkt am verkaufsoffenen Sonntag anzutreffen ist.

Auch die Cuties und Beauties der Show hatten keine Chance. Weder der Schweizer Punk Jörg Perreten, der von der Gosse zum Flügel aufstieg, aber bei seinem Auftritt ein paarmal die falschen Tasten traf. Julian Pecher hat neben dem netten Bubigesicht auch eine schöne Stimme, aber die wackelte zwischendurch bei der Interpretation des Jupiter Jones-Hits. Insgesamt hatte die 2011er-Ausgabe des Supertalents weniger queere Highlights zu bieten als die Staffel davor. Jetzt ist sie vorbei, Weihnachten kann kommen. Doch es gibt keine lange Verschnaufpause. Am 7. Januar geht es bereits weiter mit der nächsten Ausgabe von "Deutschland sucht den Superstar".



#1 MarekAnonym
  • 18.12.2011, 11:28h
  • Also mein Favorit in den Castings war ja der gute (und süße) Sänger/Gitarrist Leon Schmidt. Der hat auch drei mal Ja bekommen in den Castings. Dennoch war er nicht in den Halbfinals. Verstehe ich nicht...

    Ansonsten war (bis auf 2-3 Ausnahmen) nur Schrott beim Supertalent.
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#2 toyboyAnonym
#3 Prinz14
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.12.2011, 15:18h
  • Der Gewinner dieses Jahres erinnert mich sehr an Michael Hirte, der 2008 gewann. Der sechsjährige Klaviervirtuose hätte den Sieg verdienter gehabt!
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#5 JasonAnonym
  • 18.12.2011, 16:04h

  • Warum muss der Autor des Artikels so beleidigend werden? Schlechten Stuhlgang gehabt oder was?
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#6 Lars3110
  • 18.12.2011, 17:33h
  • Unterschichtenfernsehen!!!!

    Aber es ist doch schön, wie sehr sich die Community angepasst hat.
    Von wegen Schwule sind gebildet, anspruchsvoll und haben einen guten Geschmack.

    Queer.de beweist: Schwule sind Unterschichtenfernsehjunkies.

    Ich kann bei dem Thema nicht mitreden und finde es auch nicht schlimm. Mich nervt aber definitiv der Hype um untalentierte peinliche Menschen, die es toll finden bei RTL und Co. sich daneben zu benehmen.

    Diese Sendungen sprechen doch nur die hässlichen, niederen Bedürfnisse ihrer Zuschauer an. Und halb Deutschland scheint sich dem Diktat des schlechten Geschmacks zu beugen.
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#7 PierreAnonym
  • 18.12.2011, 17:46h
  • Also über den Musikgeschmack eines jeden könnte man pasuenlos streiten.
    Wer aber die Pan-Flöte mit einem Brechreiz in Verbindung bringt, schießt eindeutig über das Ziel hinaus. Schließlich können nicht alle den Musikgeschmack des Kommentators teilen.
    Und die Abstimmung ist halt telefonisch gelaufen.
    Sicherlich war der erste Platz für viele etwas enttäuschend.
    Was Mark Ashley angeht, so tippe ich für mich einfach mal auf schwul. Víelleicht weiß er das nur selber noch nicht.
    Im übrigen ist Mark Ashley lt. Informationen aus dem Internet kein reiner Amateur, sondern hat schon mit einem Produzenten zusammen gearbeitet, der Thomas Anders sehr gut kennt.
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#8 CarloAnonym
  • 18.12.2011, 21:27h
  • Solche Panflöte spielenden Indios sieht man doch in jeder Fußgängerzone.

    Und noch dazu hat er dieselbe Nummer gespielt, die er schonmal vorher in einer Sendung gespielt hat (ich glaube, in den Castings).

    Alleine schon wegen dieser Wiederholung, mit der er es sich leichter gemacht hat als andere, hat er den Sieg nicht verdient.

    Aber aus irgendwelchen Gründen wollte ja auch Bohlen es so. Wahrscheinlich kann man solche unbedarften Migranten, die keine Ahnung vom Business haben, besser ausnehmen.
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#9 FeendracheProfil
  • 19.12.2011, 00:07hLeipzig
  • Was mich persönlich an diesem Artikel so stört, ist das der werte Herr Autor so übel über die Panflötenmusik herzieht. Ich selbst mag die Musik von Herrn Rojas sehr, im Gegensatz zu dem langweiligen Teenie-Pop Gedöns von diesem Mädchenschwar, dessen Namen ich mir nicht merken konnte, weil ich zu sehr mit gähnen beschäftigt war. Nun, über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten, doch in jeder Form von Journalismus sollte man, so gut es geht, auf die persönliche Meinung verzichten!
    PS: RTL hat das Niveu ermordet, ich weiß, aber Supertalent schau ich mir dennoch gern an, auch wenn ich NICHT mit vote
    Gruß Fee
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#10 Popliger-EumelAnonym
  • 19.12.2011, 04:29h
  • Wenn ich erhlich bin möchte ich zu dem Thema folgendes sagen:

    Selten jemand gesehen der das wort Rimming so wörtlich nimmt (im übertragenden sinne) und einem Bohlen so dermarsen den A*sch ausgeleckt hat...

    Auch wenn die Auftritte Witzig von dem Typen waren, aber wer bei einer solch' Menschenverachtenten Show wie "Das Super Talent" oder "DSDS" mitmacht, betteiligt sich eindeutig an einen Verbrechen...

    Diese Sendungen führen Menschen auf die niederträchtigste Art und Weiße vor...

    Diese Menschen werden benutzt für,
    wie es hier jemand schrieb, fürs FREAK-TV...

    Man weiß immer schon vorher welcher Mensch fertig gemacht werden wird, oder über wenn man sich jetzt lustig macht... Minderheiten Diskriminerung...

    Menschenverachtend trifft es... Man sollte sich diese Sendung unter diesem Aspekt mal genau ansehen...

    Und man braucht mir jetzt nicht damit zu kommen das es ja auch Gewinner dort gibt, die echt was können oder so... Wo's Gewinner gibt muss es Verlierer geben, und die Verlierer verlieren in diesen Sendungen mehr als nur ihre Würde...

    "Die Würde des Menschen ist unantastbar"

    Schön Wär's.... :-(

    PS: Ich habe nichts gegen Rimming,
    jedem wie es ihm beliebt :-) !
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