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Chers Sohn Chaz ist wieder zu haben!

Chaz Bono hat am Montag via Twitter seine Trennung von Jennifer Elia bekannt gegeben, mit der er bereits vor seiner Geschlechtsanpassung ein Paar gewesen war.

Die Trennung wurde zunächst vom Klatschportal TMZ gemeldet, daraufhin schrieb Bono seinen Fans: "Danke für eure Anteilnahme an unserer Trennung. Mir geht es gut und wir kommen auch gut miteinander aus. Wir respektieren und mögen uns immer noch." Der einzige Sohn der Sängerin Cher und seine Freundin waren bereits seit sechs Jahren ein Paar. Ein Sprecher Bonos erklärte, das Paar bitte nun darum, von weiteren Presseanfragen abzusehen und seine Privatsphäre zu achten.

Die Beziehung ist erst vor kurzem wieder in den Schlagzeilen geraten, als Bono in der Reality-Show "Becoming Chaz" seiner Freundin einen Heiratsantrag machte. Die Sendung wurde Ende November ausgestrahlt (queer.de berichtete).

Elia hatte Alkoholprobleme

Elia blieb die Freundin Bonos, nachdem er sich 2010 einer Geschlechtsanpassung unterzogen hat (queer.de berichtete). Damals erklärte Bono, der als Chastity bereits ein Kinderstar in der Show seiner Eltern in den 70er Jahren war: "Ich kann endlich mein Leben so leben, wie ich es immer wollte". Seine Freundin beklagte sich aber bereits in einer TV-Dokumentation über die geschlechtsanpassenden Operationen, dass es ihr schwer falle, die Veränderungen zu ertragen: "Er ist ein anderer Mensch. Ich vermisse ihn so, wie er vor fünf Jahren war". Sie erklärte auch, dass sich ihre Alkoholprobleme zurückgemeldet hätten.

Chaz hatte sich 1995 als lesbisch geoutet, 2008 schließlich als transsexuell. Zuletzt sorgte er für Aufregung in der Fernsehshow "Dancing With the Stars", der US-Version der RTL-Sendung "Let's Dance" (queer.de berichtete). Seine Teilnahme führte zu heftiger Kritik von christlich-konservativen Gruppen, die eine Transperson als nicht geeignet für eine "Familiensendung" einstuften. Sie fürchteten, dass die Transsexualität Bonos Kinder "verwirren" könnte. Er antwortete darauf in einem Interview mit den Worten: "Keine Angst, ich bin nicht ansteckend." (dk)

Youtube | Chaz Bono in "Dancing With the Stars" - er belegte am Ende den siebten Platz von zwölf Kandidaten


#1 anonymusAnonym
  • 20.12.2011, 10:33h
  • Tja, da sieht man was diese öffentlichen Heiratsanträge wert sind.
    Anscheinend kommt "er" mit sich genauso wenig klar (wenn er sich seit seiner Umwandlung derart verändert hat) wie die liebe Mama die sich wahrscheinlich bis zu ihrem seligen Ende schnibbeln, hobeln, ziehen und modelieren lässt. (wenn schon dann bitte faltenlos in die Kiste)
    Er hätte das bleiben sollen was er von Natur aus war, eine lesbische Frau.
    Dieses "im falschen Körper sein" nehme ich ihm nicht ab. Das hat wohl seine Freundin erkannt.
    So ist das mit diesen verwöhnten Promibälgern die meinen ALLES mit Geld kaufen und machen zu können.
    ja, ja ... wie die Mutter so ...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.12.2011, 10:53h
  • Eine Trennung ausgerechnet vor Weihnachten: Chaz Bono hätte sich keinen ungünstigeren Zeitpuntk für diese Entscheidung wählen können! Einfach traurig!
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#3 Nick TupperAnonym
  • 20.12.2011, 11:24h
  • #1: "Er hätte das bleiben sollen was er von Natur aus war, eine lesbische Frau."

    Sehe ich genauso !! Ne "Verwandlung" vom hässlichen "Entlein" zum "stolzen Schwan" wars jedenfalls nicht ...
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#4 Geert
  • 20.12.2011, 11:46h
  • Ein erschreckendes Beispiel sexueller Verwirrung! Diese Dinge gehören in die Privatsphäre, nicht ins Fernsehen. Leidtragende sind Kinder und Jugendliche, die durch solche "Vorbilder" in ihrer sexuellen Identität verunsichert werden.
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#5 hilfscheckafoxAnonym
  • 20.12.2011, 12:23h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Da hast du aber echt Recht! Ausgerechnet so kurz vor der heiligen Nacht! Jetzt muss der arme Chaz Bono den Baum ganz alleine essen während die arme Elia einsam wacht und mit ihren Alkoholproblemen spricht, die sich zurückgemeldet haben! Bleibt nur zu hoffen, dass er sich nicht aus Trauer was antut (Kopf, Bettkante)!
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#6 esgibtreisbabyAnonym
  • 20.12.2011, 13:03h
  • Antwort auf #5 von hilfscheckafox
  • Kelly Osborne ist im Schlaf aus ihrem Hotelbett gefallen und hat sich dabei den Arm gebrochen, jetzt kann sie den Baum nicht einmal selbst dekorieren!
    Nochbundespräsident Wulff ist auch schon ganz hibbelig, was er vor laufender Kamera eigentlich dieses Jahr Besinnliches brummen soll.
    Und Kim Jong Il darf Weihnachten sogar in der echten Hölle feiern, anstatt bloß in der selbstgebastelten!
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#7 PfuideibelAnonym
#8 finkAnonym
  • 20.12.2011, 15:09h
  • die kommentare hier werden immer ignoranter und dümmer. mir fällt es mittlerweile schwer, überhaupt noch darauf hinzuweisen, dass dieselben strategien von ausgrenzung, ungefragter distanzierung, aggression und realitätsleugnung, die hier regelmäßig gegenüber transsexuellen geäußert werden, eins zu eins denen unserer homophoben gegner und gegenüber entsprechen. es ist wohl hoffnungslos, da auch nur die allergeringste einsicht zu erwarten.

    offenbar lernen einige leute aus der eigenen diskriminierung nur eines: selber nach einem vermeintliche "unten" zu treten, indem sie sich dieses "unten" erst einmal selber konstruieren.

    das ist einfach nur erbärmlich, leute.
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#9 Lapushka
  • 20.12.2011, 16:56h
  • Antwort auf #4 von Geert
  • "Diese Dinge gehören in die Privatsphäre, nicht ins Fernsehen. "

    Also soll ein Transsexueller sich Zuhause einschliessen oder wie?
    Chaz Bono ist ein Mann. Ob man das anders sieht oder toll findet oder was auch immer, tut nichts zur Sache.
    Er sieht sich als Mann, er hat die Behandlung gemacht, Ende aus.
    Insofern ist es einfach ein heterosexueller Mann der bei einer Tanz-Show mitmacht.
    Ich glaube, dass die meisten Transsexuellen auch ernstgenommen werden wollen in ihrem Geschlecht und nicht als "Halbwesen" oder Verwirrte gesehen werden wollen.

    "Leidtragende sind Kinder und Jugendliche, die durch solche "Vorbilder" in ihrer sexuellen Identität verunsichert werden."

    Wie denn das bitte?

    Zumal sexuelle Identität was anderes ist als geschlechtliche Identität.

    Niemand (der nicht transsexuell ist) kommt auf die Idee, sein Geschlecht zu hinterfragen nur weil er einen Transsexuellen im Fernsehen sieht.
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#10 Katrin
  • 20.12.2011, 17:25h
  • Man, da haben aber einige der Kommentatoren kräftig was bei kreuz.net gelernt. Damit ist die Behauptung der Kleriker, dass Schwule nicht lernfähig seien komplett wiederlegt, oder habt ihr nur bei kreuz.net abgeschrieben?
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