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Trent Arsenault glaubt an die Gratiskultur

Trent Arsenault ist die Hoffnung vieler Lesben mit Kinderwunsch: Der Kalifornier verschenkt sein Sperma an Interessentinnen, doch jetzt greift die amerikanische Gesundheitsbehörde ein.

Wie der Fernsehsender KPIX berichtet, soll der 36-jährige Arsenault bereits der Vater von 14 Kindern sein, drei weitere seien gerade unterwegs. 80 Prozent der Frauen, die sein Sperma kostenlos zugesandt bekommen wollen, seien lesbische Frauen, erklärte der freigiebige Spender auf seiner Homepage trentdonor.org.

Doch jetzt will ihm die Food and Drug Administration (FDA) einen Strich durch die Rechnung machen: Sie drohte Arsenault mit einer Haftstrafe von bis zu einem Jahr und 100.000 Dollar Geldstrafe, wenn er seine Praxis nicht einstellt. Grund: Dem Gesetz zufolge müsse jeder Spender sieben Tage vor seiner Gabe auf Krankheiten wie Syphilis oder HIV untersucht werden. So sei das Gesetz für "Hersteller von menschlichen Zellen".

Spender will weitermachen

Arsenault, der als Computerexperte im Silicon Valley arbeitet, will gegen das Verbot kämpfen: "Ich helfe doch bloß Menschen, die Hilfe brauchen. Ich mache damit kein Geld". Seine Anwälte erklärten gegenüber der Presse, dass das Verbot besonders lesbische Frauen in der Region hart treffen würde. Insgesamt habe Arsenault 20.000 Anfragen für sein Sperma erhalten - und er will diese so lange wie möglich weiter verschicken.

Viele lesbische Frauen seien auf derartige Angebote angewiesen, erklärte Bethany Gardner, die Betreiberin des "Free Sperm Donor Registry". In der "Huffington Post" sagte sie: "Das Konzept, dass ein Mann, der Sperma in einen Behälter füllt, etwas Illegales tut, klingt für mich albern. Das ist albern!", so Gardner. Man könne das Ganze als privaten Sex zwischen zwei Menschen definieren - und das sei in Amerika schließlich nicht mehr verboten. (dk)



#1 MmmkayAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.12.2011, 18:32h
  • Dieser Typ ist einfach super und verleiht dem Wort "Big Spender" eine gänzlich neue Bedeutung! Fragt sich nur, warum die FDA so einen Aufstand macht und hier den Spielverderber heraushängen läßt!
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#3 Sven_
  • 20.12.2011, 19:47h
  • Naja, das Problem wird wohl nicht sein, dass er es kostenlos tut, sondern dass er sich nicht auf die Gesundheitsauflagen hält.
    Und mal ehrlich, ist den Frauen denn so sehr geholfen, wenn sie alle sich mit HIV infizieren und ein HIV-positives Kind bekommen?
    Ein Gesundheitscheck halte ich da doch für unverzichtbar!
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#4 seb1983
  • 20.12.2011, 19:53h
  • Also in jeder örtlichen Großraumschupse werden am Wochenende doch gratis massenweise Samenspenden verteilt.
    Warum Lesben da nicht ein wenig zielorientierter sind? Man kann sich den Spender aussuchen, und es geht definitiv schneller, günstiger, und angenehmer als für ein paar tausend euro stundenlang in eine Klinik zu fahren um dann mit irgendwelchen Pipetten in sich rumstochern zu lassen.
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#5 üäpöolikujzhtgrfAnonym
  • 20.12.2011, 22:07h
  • Antwort auf #3 von Sven_
  • Selbst HIV-Positive Männer können durch Samenspende ein HIV-Negatives Kind zeugen - dafür gibt es die "Spermawäsche". Leider geht das noch nicht mit dem blut....

    Aber so kanns funktionieren.

    War aber klar das dieses dümmliche "Argument" gebracht wird...
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#6 NurmalsoAnonym
  • 21.12.2011, 05:57h
  • Mal anders herum gedacht - wenn ein Mann 20.000 Frauen befruchtet, und nicht allein bleibt, sondern dass machen mehrere so... ab wann ist das beschränkte Genmaterial dann so verbreitet, dass Inzest der Kinder (unwissentlich natürlich) kaum noch ausgeschlossen werden kann?
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#7 ikujzhtgrfedsAnonym
  • 21.12.2011, 08:38h
  • Wie iss das eigentlich bei Eheleuten? Wird das Sperma des Ehemannes auch vorher auf Krankheiten untersucht? Oder ist das nur bei Spendern nötig?

    FDA sollte sich lieber um die Sachen Kümmern für die sie zuständig ist!
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#8 Geert
  • 21.12.2011, 09:30h
  • Mir wurde glaubhaft über folgenden Fall in einer Großstadt in Westdeutschland berichtet:
    Ein 60jähriger deutscher HartzIV-Empfänger ist Vater von 45 Kindern! Er gilt als der Geheimtipp für Afrikanerinnen, die eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis in Deutschland haben wollen.
    Wenn eine solche Afrikanerin von ihrem afrikanischen Mann oder Freund ein Kind erwartet, geht sie zu diesem Deutschen, bezahlt ca. 10.000 Euro und der Deutsche erkennt die Vaterschaft an. Er nutzt dabei eine Gesetzeslücke aus: Selbst, wenn das Kind tiefschwarz ist, darf die Vaterschaft nicht aus optischen Gründen angezweifelt werden. Ein Test ist ebenso nicht zulässig. Finanziell für diese Kinder aufkommen, kann der HartzIV-Empfänger sowieso nicht - der Staat zahlt alles...
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#9 MmmkayAnonym
  • 21.12.2011, 13:40h
  • Antwort auf #3 von Sven_
  • “mal ehrlich, ist den Frauen denn so sehr geholfen, wenn sie alle sich mit HIV infizieren und ein HIV-positives Kind bekommen?”

    Er ist ein Nerd, er hat kein Sex, um sich anzustecken.
    DAS ist sein Sex.
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#10 TreegAnonym