Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?15606

Leigh John Pleasance und Chaiyanon Worasilp geben sich das "Ja"-Wort

Hierzulande zahlte man als Bräutigam früher einen "Brautpreis" an die Familie der künftigen Frau. In Thailand gibt es das noch heute, selbst bei schwulen "Hochzeiten".

In einer traditionellen Zeremonie in Chiang Mai im Norden des Landes heiratete der 60-jährige Australier Leigh John Pleasance seinen 27-jährigen thailändischen Freund Chaiyanon Worasilp. Wie die "Phuket Gazette" berichtete, musste er aber die Familie seines künftigen Mannes erst von der Hochzeit überzeugen - und zahlte einen für thailändische Verhältnisse sehr hohen "Brautpreis" von 40 Millionen Bath (975.000 Euro). Die beiden werden künftig in einer Luxus-Villa mit Pool in Chiang Mai residieren.

Paar lernte sich in Australien kennen

Bei der Hochzeit tauschte das Paar Platin-Ringe mit Diamanten aus. Pleasance, ein ehemaliger Manager der australischen Fluglinie Qantas, lud auch viele Gäste aus seinem Heimatland zu der Zeremonie ein. Auch die gesamte Familie seines einheimischen Ehemannes war anwesend. Das Paar hatte sich vor zwei Jahren in Australien in einem thailändischen Restaurant kennen gelernt, in dem Chaiyanon jobbte, um sein Marketing-Studium zu finanzieren.

Während "Brautpreise" in Deutschland als sittenwidrig gelten, sind sie in Thailand noch an der Tagesordnung. Besonders bei Frauen, die ein hohes Ansehen genießen oder Schönheitsköniginnen sind, wechseln mehrere Millionen Baht den Besitzer. Wenig oder gar kein Geld fließt hingegen bei Frauen, die geschieden sind oder uneheliche Kinder haben.

Bei gleichgeschlechtlichen Hochzeiten sind diese Geld- oder Sachleistungen die Ausnahme - auch weil der thailändische Staat gleichgeschlechtliche Ehen nicht anerkennt. In mehreren Tempeln des überwiegend buddhistischen Königreiches führen Mönche jedoch Hochzeits-Zeremonien auch für gleichgeschlechtliche Paare durch, die allerdings keinerlei Rechte mit sich bringen. (dk)



#1 eMANcipationEhemaliges Profil
#2 üpsoAnonym
#3 vingtans
  • 22.12.2011, 18:59h
  • ich find prostitution in allseinen facetten ja nicht besonders edel oder erstrebenswert...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.12.2011, 20:33h
  • Die beiden sind schon ein schräges Paar und frage mich, ob Herr Pleasance wirklich einem Mann oder einem Ladyboy das Jawort gegeben hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 DCBAAnonym
#6 EnyyoAnonym
#7 eMANcipationEhemaliges Profil