Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?15612

Von "Queer as Folk" wurden zwischen den Jahren 2000 und 2005 ingesamt 83 Episoden in 5 Staffeln gedreht

Zur Fan-Convention "Rise'n'Shine Cologne 2012" vom 8. bis 10. Juni werden alle neun US-Hauptdarsteller der Kultserie erwartet.

Von Carsten Weidemann

Sieben Jahre nach dem Ende von "Queer as Folk" wird es zum ersten Mal eine Wiedervereinigung der US-Hauptdarsteller im Rahmen einer Fan Convention geben. Unter dem Titel Rise'n'Shine Cologne 2012 und dem Motto "The Greatest Reunification" treffen vom 8. bis 10. Juni 2012 in Köln die Fans auf ihre TV-Lieblinge und erleben im Rahmen der Convention an drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm.

Die Veranstaltung ist nach Angaben der Veranstalter "einzigartig", weil es erstmalig gelungen sei, alle neun Hauptdarsteller der Kultserie "Queer as Folk" für eine Fan-Convention wieder zu vereinen. Unter anderem haben die Hauptdarsteller Gale Harold (als "Brian Kenney") und die mehrfache Emmy- und Golden Globe-Gewinnerin Sharon Gless (als "Debbie Novotny") ihre Teilnahme zugesagt. Aber auch die anderen Künstler Scott Lowell, Randy Harrison, Hal Sparks, Thea Gill, Robert Gant, Michelle Clunie und Peter Paige sollen dabei sein.

Während der dreitägigen Convention können die Teilnehmern den Darstellern in Diskussionsrunden Fragen zur Serie, den einzelnen Charakteren und auch zu ihrer Karriere nach "Queer as Folk" stellen. Workshops, Panels und Vorträge beschäftigen sich rund um das Thema "queer". Bei Autogrammstunden und Fotosessions können das ein oder andere signierte Lieblingsstück ergattert werden. Darüber hinaus wird auch gefeiert. Eine Kleinkunstperformance steht am Freitagabend in Anwesenheit der Darsteller auf dem Programm. Als Hightlight gibt es am Samstagabend eine große Party in einem Kölner Club. Hier werden Fans und Darsteller den legendären Babylon-Club aus der Serie wieder zum Leben erwecken. Günstig ist der Spaß allerdings nicht: Die Ticketpreise beginnen bei 189 Euro.

Das kölsche Lebensgefühl macht den Kult um die Serie erfahrbar


Wiedervereinigung in Köln: Neun Hauptdarsteller kommen zur Fan-Convention nach Deutschland

Die Idee zu "Rise'n'Shine" hatten einige Fans bereits im vergangenen Jahr. "Für viele Fans, die sich bisher nur über das Internet zum gemeinsamen Austausch kennengelernt haben, wird es die erste Gelegenheit überhaupt sein, sich persönlich kennenzulernen und über 'Queer as Folk' auszutauschen", so Elke Kriebel von "Rise'n'Shine". Der Name für die Convention wurde nach einem Zitat des Brian Kenney aus der Serie gewählt.

Die Frage, warum solch eine Convention noch niemals stattgefunden hat beantwortet Scott Lowel, einer der Hauptdarsteller der Serie: "Um ehrlich zu sein, wir sind noch nie gefragt worden. Es ist wirklich sehr spannend!"

Die Rheinmetropole Köln wurde bewusst als Austragungsort ausgewähl. "Mit ihrer weltweit bekannten queer-Szene und dem einzigartigen kölschen Lebensgefühl bietet die Stadt besonders viele Parallelen zu der Serie und macht den Kult erfahrbar", heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. "Queer as Folk" selbst spielt in Pittsburgh, Pennsylvania, und erzählt die Geschichte von sechs schwulen Männern und deren lesbischen Freundinnen. Ehrlich, ungeschminkt und schonungslos betrachtet die Serie Themen wie Homosexualität, Vorurteile, Aids, Drogen und Freundschaft.



#1 chrisProfil
  • 23.12.2011, 13:15hDortmund
  • Zuerst war ich ja tierisch begeistert von der Idee dieser Convention. Nun bin ich in diesen Dingen nicht besonders erfahren, aber als ich die Preise auf der zugehörigen Website gesehen habe, war mir doch recht schnell klar, dass es sich bei der Convention wohl weniger um eine reine Fanveranstaltung denn eine mit kommerziellen Vorstellungen handelt.

    Günstigster Paketpreis für Frühbucher 189,- € danach 219,- €. Viele anderen Dinge kosten noch extra. Meet & Greet mit Randy & Gale zarte 150,- €. Na wenn das mal kein Schnäppchen ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 EnyyoAnonym
  • 23.12.2011, 13:28h
  • Antwort auf #1 von chris
  • Tja, das ist das Problem: die Klientel, die an so einer Convention interessiert ist hat i.d.R. nicht die Kohle dafür. Die Leute, denen das finanziell nichts ausmacht, sind wohl eher selten solch große Fans, dass sie sich auf so einer Con herum treiben würden. Wobei - wenn ich sehe, wer alles ein iPhone sein eigen nennt: da scheint das Taschengeld schon großzügig bemessen und/oder locker zu sitzen.

    Dass es Einiges kostet, die Schauspieler zu engagieren, einfliegen zu lassen und zu verköstigen, ist klar - insofern bewundere ich den Mut der Macher und halte meine Daumen, dass das Unternehmen klappt.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 KrokoAnonym
  • 23.12.2011, 13:47h
  • Ich kenne einige schwule Jugendliche und junge Erwachsene die QAF Fan sind weil ich ihnen die Serie während ihres Coming Out´s empfohlen habe.
    Die können sich sicher keine Hunderte von Euro leisten um bei einem solchen Event dabei zu sein.
    Sehr schade!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 QAF-SeherAnonym
  • 23.12.2011, 13:55h
  • Die US Queer as Folk Version fand ich, war eine der besten US-Serien die je sehen durfte. Ernst, Satirisch, im prinzip wirklich "unser" Leben.

    Ich bin lediglich nicht der Discogänger und viel Rumf*cker Typ, aber jeder wie er will... :-)

    Die Britische Version fand ich etwas zu laienhaft, hatte aber in einer Sache die Nase vorn...

    Justin war dort Jünger (15?), leider sah er aber älter aus als der Justin in der US-Version
    welcher zwar älter war (17?), aber wesentlich Jünger aussah....

    Vor und nachteile...

    Die US-Version hatte viele Momente die mich echt berührten, wie der anfang in der Brian begeister erzählte wie er seinen Lehrer liebte, im zweideutigen sinne, oder das Ende der 1.Staffel, die Pink-Patrol Szene in der Justin den Typen dann doch nicht erschoß, wo Michael mit Hunter floh, der Bombenanschlag und das total geile aber tot traurige Ende für Brian, weil Justin ihn verließ obwohl Brian sich postiv veränderte, weil Brian seien Sohn Gus verlor und Michael seine Tochter verlor... Klar die Kids sind nicht aus der Welt, aber sie sind bei ihren Mamas geblieben und sind jetzt weit weit weg...

    Das einzige was ich wirklich schlecht fand war, das man aus Hunter einen Hetero machte, als eine art zugeständis an die Hetero-Zuschauer.
    So in der art, "Seht wir machen Kinder nicht Schwul", obwohl sie Hunter Schwul geschrieben hatten (3.Staffel), er wollte Justin, sogar den Brian ausspannen...

    In Staffel 4 hat man ihn aber "geheilt" so verlor Hunter an Charisma, wenn er auch nach wie vor eine ansonsten ganz Interresante Figur war...

    Ich wünschte Queer as Folk würde weitere Staffeln bekommen... Zu Convention selbst:
    Wozu das ? Hm... Egal
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Knecht RuprechtAnonym
#6 chrisProfil
  • 23.12.2011, 15:15hDortmund
  • Antwort auf #2 von Enyyo
  • Naja, leisten könnte ich mir das schon; wollen tue ich es aber nicht. Wofür auch? Es wäre nett gewesen, die Darsteller mal aus der Nähe zu sehen, ein Autogramm zu ergattern und ein Wochenende unter Gleichgesinnten in der Homo-Hauptstadt zu sein. Aber um eine kleine Gruppe Schauspieler aus der Entfernung zu sehen, für ein Autogramm zahlen zu müssen und noch eine Unterkunft zu buchen ist mir das zu teuer. Würden mein Freund und ich diesen Trip unternehmen, den wir wohlbemerkt von Dortmund nach Köln ohne große Kosten bewältigen könnten, wäre die Sache bald teuer, als für die meisten anderen eine Woche Mallorca.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 EnyyoAnonym
  • 23.12.2011, 19:19h
  • Antwort auf #6 von chris
  • Sorry, das klang vielleicht etwas zu sehr auf Dich bezogen, auch wenn ich es allgemein meinte.

    Könnte mir das wohl auch leisten, will es aber nicht, da mir bspw. eine Woche Mallorca auch wichtiger wäre als so eine Convention.

    Oder eine Reise zu einem anderen Ort, bei dem man mit etwas Glück vielleicht gar einen anderen Promi real treffen und evtl. kennenlernen könnte!

    Abgesehen davon hast Du auch Recht, dass solche Veranstaltungen auch gerne genutzt werden, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich denke dabei z.B. an Straßenfeste, deren Erlöse vor allem den schwulen Gastronomen zu Gute kommen und der Besucher für ein Getränk im Selfservice so viel (oder mehr) bezahlen muss wie andernorts mit Bedienung. Usw.usf.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.12.2011, 20:59h
  • "Queer as folk" war die beste Serie, die ich bisher im Fernsehen gesehen habe und habe auch keine Folge davon verpaßt. Schön, daß die Darsteller in Köln zu einem Wiedersehen zusammenkommen!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 alexander
  • 23.12.2011, 21:32h
  • das "kölsche lebensgefühl" ?
    mir fehlen die worte !
    wenn ich dann noch lesen muss "es könnte sich ja um eine veranstaltung handeln, in der den leuten das geld aus der tasche gezogen wird ?" bin ich nur noch fassungslos !
    wir schreiben 2012 ! solche identitätsprobleme sind derartig grauselig, dass man sich ob der dämlichkeit schämen muss !
    aber es ist ja jetzt auch nur um ein "convention" und kein "event" mehr, das wäre wohl noch "preiswerter" ???
    besonders toll finde ich ,dass man den "menschendarstellern" auch noch fragen zu den verschiedenen charakteren stellen kann/darf ?
    (falls sie es überhaupt wissen ?)
    leute geht mal ins theater, die sind in köln nicht schlecht, aber billiger !
    die fans dieser serie sollten mal ihr persönliches ego unter die lupe nehmen, aber tipp, ab heute läuft "sissi"!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 marekAnonym
  • 23.12.2011, 21:57h
  • Bezieht sich der Ticketpreis von 190 Euro nur auf diese Disco-Party oder auch für die Diskussionsrunden, Autogrammstunden, etc.?
  • Antworten » | Direktlink »