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Bietet in Bangkok thailändische Kochkurse an: Tam Piyawadi Jantrupon

Manche fliegen nach Thailand wegen der Strände, manche wegen der Männer - und manche wegen des hervoragenden Essens.

Von Dennis Klein

Im Herzen Bangkoks bringt Köchin Tam Piyawadi Jantrupon ausländischen Touristen die thailändische Küche näher. In den 80ern kochte Tam für thailändische Diplomaten in Los Angeles und bemerkte, wie groß das Interesse auch unter Amerikanern an der exotischen Küche war. Daher gründete sie Amita Thai Cooking Class, in der sie bereits tausende Besucher in kleinen Gruppen unterrichtet hat - und sogar vom Magazin "Vogue" weiterempfohlen wurde.

Sie bringen seit Jahren Ausländern die thailändische Küche näher. Was sind die am weitesten verbreiteten Irrtümer Ihrer Schüler?

Viele denken, dass unsere Art zu kochen sehr schwierig ist und es immer lange dauert. Das stimmt aber nicht. Viele Europäer klagen auch, dass sie in ihrer Heimat die thailändischen Zutaten nicht bekommen und daher die Gerichte nicht nachkochen können. Dabei gibt es diese fast überall in Asia-Märkten in Europa. Außerdem kann man auch gut Zutaten ersetzen - wer einen grünen Papayasalat machen will, kann ein ähnliches Geschmackserlebnis mit grünen Äpfeln oder Karotten erreichen. Ein großer Irrtum ist auch, dass thailändisches Essen immer extrem scharf sein muss.


Lecker und gar nicht scharf: Gai Hor Bai Toey (frittiertes Hähnchen im Pandanussblatt mit Sesam-Dip)

Es muss also nicht immer Chili sein?

Nein, keineswegs. Viele Thailänder lieben Chilis, weil das die Poren öffnet und das Schwitzen fördert. Im tropischen Klima Thailands fühlt man sich dann kühler. Diese schöne Nebeneffekt ist natürlich in kälteren Regionen nicht notwendig. Deshalb haben sich die Leute dort nie an diese Schärfe gewöhnt, die die meisten Thailänder als angenehm empfinden.

Was wollen Sie Ihren Schülern am meisten vermitteln?

Bei unserem Essen geht es um drei Dinge: gute Zutaten, die Art der Zubereitung und die Präsentation. Die meisten unserer Gerichte können schnell zubereitet werden und sind nicht zu Tode gekocht. Außerdem ist thailändisches Essen im Vergleich zur europäischen Küche meist gesünder, also ärmer an Fett und mit mehr Vitaminen.

Was sind die Gerichte, die Ihrer Meinung nach jeder in Thailand probieren muss?

Da gibt es viele: Meine Favorit ist Tom Kha Gai, eine Suppe mit Hühnchen in Kokosmilch, die mit Zitronengras und Galgant gewürzt ist. Ein hervorragendes vegetarisches Gericht ist Khao Mun Som Tum. Das ist Kokosnuss-Reis mit Papayasalat.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.12.2011, 21:21h
  • Ich mag thailändische Küche überhaupt nicht und würde auch nie dort Urlaub machen. Ich ziehe da lieber die Hausmannskost und die in Deutschland ansässigen regionalen sowie türkische, italienische und griechische Küche vor. Mahlzeit!
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#2 FuZZZynessAnonym
#3 GastAnonym
#4 BaedeckerAnonym
#5 herve64Profil
  • 31.12.2011, 18:05hMünchen
  • Antwort auf #4 von Baedecker
  • ;-) Das wohl nun nicht unbedingt, aber thailändisch esse und koche ich auch ich sehr gerne. Meine persönlichen Favoriten sind neben Satee-Spießen der Glasnudelsalat Yam Wunsen und nicht zu vergessenGaeng Kua Sabparod (rotes Thaicurry mit Garnelen und Ananas).
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#6 herve64Profil
  • 03.01.2012, 09:19hMünchen
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Wenn ich die Wahl zwischen einem Thai-Restaurant und einer Dönerbude habe, dann ziehe ich den Thai vor: wer mal die Ausdünstungen beider Etablissements objektiv vergleicht, wird feststellen, dass es in einer Dönerbude grauenvoll stinkt, wenn das Essen zubereitet wird, wohingegen es in einer thailändischen Küche so duftet, dass man alleine schon geruchsmäßig eine Reizüberflutung erfährt. Aber dazu benötigt man eben ein kultiviertes Geschmacks- und Geruchsempfinden, das eben nicht jeder hat.
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