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Miami/Berlin Der umstrittene Reggaesänger Beenie Man ist von einem Konzert im Vorfeld der MTV Music Video Awards ausgeschlossen worden. Man wolle nicht, so eine Sprecherin von MTV, dass ein derartiger Auftritt "ein so großartiges Wochenende der Musik" überschatte. Damit wird Protesten der Homo-Organistation Save Dade aus Florida und der britischen Gruppe Outrage nachgegeben. Textpassagen der Beenie-Man-Songs "Damn" und "Bad Man Chi Chi Man" enthalten Aufforderungen, Schwule umzubringen. Die MTV Video Music Awards finden am kommenden Sonntag in Miami statt. Hierzulande drängt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) darauf, die Konzerte von Buju Banton in Bremen am Sonntag und in Berlin am 1. September abzusagen. Das Berliner Konzert Bantons, der ebenso wie Beenie Man in seinen Liedern offen zum Mord an Schwulen aufruft, wird von der durch den Berliner Senat finanzierten Konzertagentur Consens veranstaltet. Im Beisein eines LSVD-Vertreters soll sich Banton öffentlich entschuldigen, andernfalls werde das Konzert abgesagt, so Torsten Wöhlert von der Senatsverwaltung. (dj/pm)



15 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 27.08.2004, 15:13h
  • was gibts da zu diskutieren ? rechtsradikale gruppen werden kontrolliert,
    warum nicht auch diese herrschaften ?
    gehen wir mal davon aus,dass die veranstalter (auch im senat) die texte verstehen, dann ist es geradezu absurd in berlin ect. einen konzerttermin zu vereinbaren.
    wir brauchen mit sicherheit keine hasstiraden durch die hintertür, zumal ja reggae eine weltanschauung verkörpert.
    nicht umsonst ist diese musik musikalisch,
    so anspruchslos.
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#2 MezzoAnonym
  • 27.08.2004, 16:22h
  • Das Problem ist jedoch nicht gelöst, indem man dem ein oder anderen Jamaikaner hier Auftrittsverbot erteilt. Man muss das Übel an der Wurzel packen. Und das ist in diesem Fall der Staat Jamaika, so schön sich der Name anhört. Im folgenden ein Bericht aus dem Oserver über das Leben von Schwulen in Jamaika.
    Danach kann es nur noch heissen Jamaika in jeder Weise zu boykottieren.

    Es ist die Hölle,
    schwul zu sein in Jamaika.
    Frei nach "Jamaican gays flee to save their lives" von Tony Thompson, The Observer vom 20.10.2002

    David ist 26. Jede seiner Narben erzählt eine andere grauenhafte Geschichte: eine Narbe am Hals von dem Versuch einer Gang, ihm die Kehle zu zerschneiden, Narben am Arm, der ihm mehrmals gebrochen wurde, Narben am Handgelenk von einem Versuch, ihm die rechte Hand mit einer Machete abzuhacken, Male an seinen Füssen, ein durchlöchertes Trommelfell und unendliche seelische Narben. Und alles, weil er schwul ist.

    Für viele jamaikanische Männer ist die Anschuldigung, schwul zu sein, die grösstmögliche Beleidigung. Dementsprechend wurden bei der letzten Wahlkampagne gegen alle politischen Führer entsprechende Vorwürfe von der Gegenseite erhoben.

    In Jamaika ist homosexueller Geschlechtsverkehr ein Verbrechen. Analverkehr wird mit bis zu 10 Jahren Gefangenschaft mit harter Arbeit bestraft. Treffen kann das jeden, denn definiert wird das von jedem Polizisten selbst. So mancher landete in der Vergangenheit schon im Gefängnis für Händchenhalten, beschuldigt wegen grob unsittlichen Verhaltens. Wer 'batty boy' oder 'chi chi man' genannt wird, muss mit dem Schlimmsten rechnen.



    Nachdem David einmal in einer Cruisinggegend ein Messer in den Rücken gestochen worden war, weigerte sich die Taxifahrer, "the faggot" ins Krankenhaus zu transportieren.

    Eine der einflussreichsten Radiotalkshows des Landes hetzte kürzlich: "Sie möchten unsere Kinder verderben und ihnen erklären, ist sei o.k., unmoralisch und eklig zu leben". Jamaikas Präsident P.J. Patterson setzte letztes Jahr den Ausschluss von Schwulen bei den Pfadfindern durch und erklärte weiterhin, mit seiner Regierung werde es die von "Amnesty International vorangetriebene Legalisierung von Homosexualität" jedenfalls nicht geben. 1997 versuchten Kingstoner Gefängnisbehörden, Kondome an die Insassen zu verteilen. Der Versuch endete in einer Gefängnisrevolte, bei der 16 angebliche Schwule ermordet und 40 weitere ebenfalls angebliche Schwule verletzt wurden.

    David berichtete über jamaikanische Gefängnisse: Er wurde "des Analverkehrs verdächtigt". Der Polizist stiess ihn in eine Gemeinschaftszelle mit 15 anderen Gefangenen mit den Worten: "Geh rein ‚batty boy" Innerhalb von Sekunden wurde David bewusstlos geschlagen, verlor für immer sein Gehör auf einem Ohr.

    Letzte Woche bekam David in Großbritannien Asyl aufgrund der britischen Einsicht, dass Homophobie in Jamaika eine "Bedrohung" für Leib und Leben darstelle.

    Übrigens feiert jamaikanische Musik häufig das Schlagen und die Tötung von Schwulen. Anfang der 90er schaffte Buju Banton es mit 'Boom Bye Bye' ganz nach oben in die Verkaufscharts, unter anderem mit den Zeilen: 'Batty boy get up and run ah gunshot in ah head man'. Im März 2001 war T.O.K. acht Wochen lang die Nummer 1 der World Reggae Charts mit "Chi Chi Man". Die Jamaican Labour Party machte den Reggae-Song mit den brennenden Schwulen im Refrain zur Wahlhymne.

    Am Rande: Die einschlägige Musikpresse beschwichtigt kritische Reggae-Hörerinnen gerne damit, die Homophobie in den Reggae-Texten sei doch nicht SO gemeint und im Grunde genommen eigentlich nicht ernster zu nehmen als die Gewalt in einem Bond- oder Van-Damme-Film.
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#3 lsvdAnonym
  • 27.08.2004, 19:26h
  • Keine Hass-Songs auf Berliner Bühnen!
    Aktionsbündnis ruft für den 1.9. (19 Uhr) zur Demonstration vor der Kulturbrauerei auf.

    Medieninformation des LSVD Berlin-Brandenburg

    Berlin (27.08.2004). Viele Reggae-Stars aus Jamaika hetzen in ihren Songs gegen Lesben und Schwule. Dies schürt Hass und Gewalt. Im Juni wurde z.B. der Mitbegründer der jamaikanischen Lesben- und Schwulenorganisation J-Flag, Brian Williamson, brutal ermordet. Erst im Mai hatte Williamson im Jamaica Observer geschrieben: "Wir Schwule gelten hier als Kinder des Teufels und werden auf die andere Straßenseite verbannt oder von unseren Mitbürgern zu Tode geprügelt."

    Am 1.9. soll der homophobe Dancehall-Künstler Buju Banton im Kesselhaus der Kulturbrauerei singen. Ein breites und parteiübergreifendes Bündnis will dies nicht länger ignorieren, nachdem bereits viele Konzerte in Deutschland, Schweden und England auf Druck von Lesben und Schwulen abgesagt worden sind: Das Aktionsbündnis ruft zur Demonstration gegen diese Hass-Songs am Mittwoch, 1.9., um 19.00 vor der Kulturbrauerei (Sredzkistraße 1) auf.

    Buju Banton fordert in seinem Song "Boom bye bye" aus dem Jahre 1992 auf, Homosexuelle z.B. durch Kopfschuss zu töten. Entgegen anders lautender Berichte aus den Medien (z.B. der Berliner Zeitung) oder dem Umfeld des Künstlers hat sich Buju Banton bisher weder von seinem Song distanziert noch öffentlich entschuldigt. Die CD mit dem beanstandeten Song wird weiterhin weltweit - z.B. über amazon.com - vertrieben. Zudem bestehen auch die Vorwürfe, der Interpret habe sich kürzlich persönlich an einem antihomosexuellen Überfall auf Jamaika beteiligt. Das Management des Künstlers hat die Frist verstreichen lassen, sich bis heute 12:00 Uhr zu entscheiden.

    Das Berliner Aktionsbündnis appelliert an den Konzertveranstalter Consense, das Konzert unverzüglich abzusagen. Sie fordern Berlins Kultursenator Flierl auf, dafür Sorge zu tragen, dass Banton und andere Dancehall-Sänger, wie z.B. Sizzla, Capleton, T.O.K. oder Beenie Man, keine Hass-Songs mehr auf Berliner Bühnen singen dürfen.

    Elephant Man und Bounty Killers heißen weitere extrem schwulenfeindliche Bands, die in den 90er Jahren die US-amerikanischen Charts eroberten. Die jungen Interpreten, meist in den 70er Jahren geboren, traten zunächst in jamaikanischen Dancehalls immer wieder mit offen schwulenfeindlichen Liedern auf und erlangten bei lokalen Festivals erstes Ansehen. Die Dancehall-Interpreten Elephant Man, Beenie Man oder Capleton entwickelten zudem Ende der 90er Jahre eine starke Beziehung zur amerikanischen Hip-Hop-Szene und traten gemeinsam mit Stars wie Janet Jackson oder Mariah Carey auf. In ihren aggressiven Texten rufen vor allem Beenie Man und T.O.K. offen zu Gewalt und Mord an Homosexuellen auf.

    Ein vom Veranstalter Consense vorgeschlagenes Gespräch mit Buju Banton kommt nun nur dann noch in Frage, wenn der Interpret sich persönlich entschuldigt (z. B. vor der TV-Kamera) und sich namentlich von seinen Gewaltaufrufen gegen Homosexuelle distanziert und dafür Sorge trägt, dass seine CDs mit Hasstexten aus dem Verkehr gezogen werden und sich verpflichtet, künftig keine solchen Texte mehr zu produzieren und zu performen.

    Das Berliner Aktionsbündnis:

    * Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.
    * Landesverband und Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen Berlin
    * Abteilung SchwuLesBische Lebensweisen Bündnis 90/Die Grünen Berlin
    * Lesben und Schwule in der Union (LSU), Landesverband Berlin-Brandenburg
    * Maneo - Schwules Überfalltelefon und Opferhilfe Berlin im Mann-O-Meter e.V.
    * Junge Liberale (JULIs) Berlin
    * LiSl (Liberale Schwulen und Lesben Berlin)
    * Andreas Günter, Mitglied des Landesvorstands der Berliner PDS und Sprecher der AG queer der Berliner PDS
    * Lesben und Schwule in der Berliner SPD (SCHWUSOS)
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#4 MarkusAnonym
  • 28.08.2004, 12:28h
  • Hi @,

    Hab hier einen Auszug aus einem Reggea-Forum von einem Rechtsanwalt , der besagt, daß sich eher der " LSVD " warm
    anziehen darf , weil was dieser sich da erlaubt , Verleumdung ist !!!!

    Den Berichten ist allenfalls zu entnehmen, dass der Künstler Buju Banton im Jahre 1992 - mithin also vor 12 Jahren - ein Lied mit dem Titel Boom Bye Bye geschrieben und veröffentlicht hat.
    In diesem Lied bringt der Künstler zum Ausdruck, dass er gegenüber Homosexualität eine ablehnende Haltung einnimmt und bringt dieses in eindeutig karikativer und völlig übertriebener Art und Weise zum Ausdruck. Es ist hierbei festzuhalten, dass in der jamaicanischen Kultur insbesondere den Anhängern des sog. Rastafari Glaubens die Homosexualität insgesamt sehr kritisch gesehen wird. Dieses mag daran liegen, dass in vielen Ländern der Dritten Welt eine Aufklärung über Sexualität nur in einem sehr geringen Umfang erfolgt und auch Werte wie Liberalität und Toleranz gegenüber "Andersseienden" nicht annähernd so ausgeprägt ist, wie in weiten Teilen Europas.
    Soweit mitgeteilt wird, dass es in Jamaica seit 1997 30 Morde an Schwulen gegeben hätte. So ist dieses sicherlich bedauerlich, es stellt jedoch weder rechtlich, noch in Hinsicht auf eine etwaige statische Auswertung eine quantifizierbare Aussage dar. Es wäre zunächst zu ermitteln, ob die "Morde" tatsächlich im Zusammenhang mit der Homosexualität des jeweiligen Opfers zu sehen sind oder ob etwa ein Homosexueller Opfer einer Raubtat, privater Fehden o.ä. geworden ist. Es wären ferner Vergleichszahlen in Hinblick auf Bevölkerungsanzahl und vergleichbarer Taten andere karibischer und oder afrikanischer Staaten notwendig, um hierdurch belegen zu wollen, dass aufgrund einiger kritischer Sänger und Lieder die Mordrate an Homosexuellen in Jamaica höher wäre als in vergleichbaren Nachbarstaaten. Dieses dürfte meines Erachtens nicht der Fall sein.
    Der karikative Charakter des Liedes "Boom Bye Bye" ist besonders darin zu erkennen, dass der Künstler Buju Banton sehr dramatische Tötungsmethoden vorschlägt ohne dass diesen ein etwaiger ernsthafter Aufforderungswille erkennbar wäre. Es gibt hunderte von Liedern in welchen die sog. Rastafaris zum Niederbrennen von Babylon, Vernichten des Vatikans oder dem Genuss von Marihuana aufrufen. Ohne das jemals ein Katholik oder die katholische Kirche darin eine Aufforderung gesehen hätten, dass hierin die dieser Musikrichtung zugeneigten Zuhörer tatsächlich zur Begehung von Straftaten aufgerufen werden würden. Soweit Bob Marley in seinem später von Eric Clapton gecoverten Lied " I Shot The Sheriff " seine kritische Haltung zur Polizeigewalt in Jamaica ausdrücken wollte, hat bis heute niemand darin eine Aufforderung gesehen unliebsame Polizeibeamte zu erschießen o.ä. . Insgesamt ist es zwar verständlich, dass sich Organisationen wie der LSVD u.a. um die Interessen Ihrer Mitglieder kümmern und diese notfalls auch weltweit vertreten. Letztlich kann aus rechtlicher Sicht jedoch kein Zweifel daran bestehen, dass der Text des Liedes " Boom Bye Bye " durch die in Deutschland in Artikel 5 Abs. III GG garantierte Kunstfreiheit geschützt ist. Der Künstler hat diesen Titel bisher in Europa nicht aufgeführt auch nicht auf seiner aktuellen Tournee. Allerdings dürfte auch die Aufführung des Titels aus den vorgenannten Gründen keine Straftat nach deutschem Recht darstellen. Soweit hier von Seiten des LSVD mit einer Strafanzeige gegen Sie als Veranstalter gedroht wird, bestehen hier ernsthafte rechtlich Bedenken, ob die Androhung Veranstalter wegen Beihilfe zur öffentlichen Aufforderung von Straftaten ( § 111 StGB ) bzw. zur Volksverhetzung ( § 130 I Nr. 1 StGB ) nicht selbst eine versuchte Nötigung darstellt bzw. soweit tatsächlich Strafanzeigen gegen Verantwortlich gestellt werden sollten, diese den Tatbestand der falschen Verdächtigung ( § 164 StGB ) erfüllen könnten.
    Voraussetzung für die Strafbarkeit nach den §§ 111, 130 I Nr. 1 StGB ist, dass der ernsthafte Wille des Aufrufenden erkennbar ist. Dieses ist jedoch nicht der Fall. Es erscheint geradezu absurd anzunehmen, dass der Künstler Buju Banton durch die Aufführung und/oder Veröffentlichung dieses Liedes andere zum Mord an Homosexuellen auffordern möchte.
    Soweit in den Berichten weiterhin aufgeführt wird, dass der Künstler Buju Banton selbst an Übergriffen auf Homosexuelle in Jamaica beteiligt gewesen sein soll, so ist zunächst festzuhalten, dass diejenigen, welche rechtsstaatliche Grundsätze für sich in Anspruch nehmen, diese auch für andere gelten lassen müssen. Hiernach ist der Künstler Buju Banton so lange als unschuldig anzusehen, als dass in einem rechtsstaatlichen Verfahren dessen Schuld rechtskräftig festgestellt wurde.
    Es geht nicht an, dass ausschließlich auf Vermutungen, Mutmaßungen und/oder Gerüchte beruhende Behauptungen dazu genutzt werden sollen, um einzelne Künstler mit einem weltweiten Boykott überziehen zu wollen.
    Letztlich sind auch Künstler nur Menschen und auch wenn Sie in Öffentlichkeit stehen und Vorbilder sein sollten, so kann es ihnen doch nicht genommen werden eine kritische Haltung zu bestimmten Dingen des Lebens einzunehmen, selbst wenn diese kritische Haltung unsinnig und undemokratisch sein sollte.
    Toleranz ist letztlich auch die Fähigkeit die Intoleranz des Andersdenkenden zu tolerieren.
    Aus rechtlicher Sicht besteht daher keinerlei Handhabe, den bestehenden und wirksamen Auftrittsvertrag mit dem Künstler vertreten durch seine deutsche Agentur abzusagen ohne sich schadensersatzpflichtig zu machen.
    Aber auch aus sachlicher Sicht ist nicht erkennbar, warum einzelne Veranstalter den Künstler für ein 12 Jahre altes Lied jetzt abstrafen sollten. Es erscheint sinnvoller den Künstler darauf hinzuweisen, dass man hier in Deutschland Intoleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersseienden nicht schätzt und dass man nicht tolerieren wird, wenn dieser Lieder aufführt, welche andere ernsthaft in ihrer Würde verletzen könnten. In einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft sollte der Dialog stets Vorrang vor Boykott, Bestrafung und Konfrontation haben.
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#5 supporterAnonym
  • 28.08.2004, 16:34h
  • Der Anwalt sagt nur, dass man diesen Spinner gerade nicht strafrechtlich verfolgen kann, solange er sein Homo-Meuchel-Song nicht in Deutschland singt, da er für eine Äußerung im Ausland vor über 10 Jahren nicht belangt werden darf.

    Da hat er auch recht. aber was beweist das?
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#6 JanAnonym
  • 29.08.2004, 04:10h
  • Und warum sollte man ihm überhaupt Gelegenheit geben, sein Diskriminierungslala noch einmal abzusondern? Shut up, Reggae-Man!
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#7 alphioAnonym
  • 30.08.2004, 12:14h
  • ich finde es nicht gut ,wegen ein paar ekelhafte Sänger deren namen nicht einmal erwähnenswert sind , die ganze Nation bzw. alle Reggae - Künstler schlecht zu machen .
    Diese sogenannte Hass- Lieder hätten auch im techno -Beat oder als Rocknummer veröffentlicht werden können.
    Außerdem ist das kein Reggae - sondern
    Dancehall oder Ragga(muffin) .
    Nicht jeder der schwul ist , ist eine Tunte ..
    oder ?
    Zum Boykott gehört in diesem Falle die Firma "Puma" , die Konzertveranstalter ,
    Plattenläden und der evtl. Jamaika-Urlaub !
    Bob Marleys Song "I shot the sherriff" fordert nicht auf , alle Polizisten zu erschießen , schließlich heißt es : But I swear it was in SELF- DEFENSE !!!
    Seid mal ehrlich : in einer bestimmten Situation würde sich doch jeder verteidigen ...
    Außerdem sind "echte" Rastafaris friedliebende Menschen .
    Bin selber Musiker und hier in meiner Muttersprache ein kleiner Textauszug für diese Schwulenhasser :

    Faccia di merda
    senza cori
    jetta sangu
    crepa e mori
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#8 DavidAnonym
  • 01.09.2004, 00:50h
  • @alphio

    Scheiß Hippie Geschwätz...

    Kann das ja noch weniger hören als den Homomüll. Wo hast du das denn her das Rasta's friedliebende Menschen sind?
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#9 RastafariAnonym
  • 20.09.2004, 15:49h
  • Echt ey. Ihr werdet nirgendwo auf der Welt einen echten Rastafari finden der nichts gegen Schwule hat. Nirgendwo auch nur einen einzigen. Das ist in deren Religion so verankert, und Rastafaris sind sehr gläubig...
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#10 Karl-HeinzAnonym
  • 21.09.2004, 23:40h
  • ... und eben nicht nur bei sog. Rastafaris, sondern dem gesamten Judentum (auf das sich Rastas beziehen) und folglich auch dem Christentum. Jamaicaner und insbesondere Rastafaris haben nur noch nicht gelernt das Gottes Liebe auch über die Homosexuellen strahlt, auch wenn er es, nach Ansicht der Religionen, als den falschen Weg ansieht. Daher ist die Toleranz höher zu bewerten als die Ablehnung von Homosexualität. Dennoch haben sie das Recht z.B. schwul sein als falsch, wider der natürlichen Ordnung oder sonstwie zu finden und dem auch Ausdruck zu verleihen. Man sollte vielleicht auch darauf hinweisen, dass Rastas ganz "Babylon" als verwerflich ansehen, wofür schwul sein nur ein extremes Beispiel darstellt. Und inwiefern alle Aufrufe der Dancehallkünstler und Rastafaris irgendetwas zu bekämpfen wörtlich zu nehmen sind, darüber kann man sich wohl nur ein Bild machen, wenn man sich länger mit der Musik und Religion auseinandergesetzt hat.

    Abgesehen davon ist für viele Hip-Hop(er) und andere schwul auch ein Schimpfwort, wenn auch mit weniger starkem bzw. gar keinem religiösen Hintergrund. Sollte man jedem der "schwul" als Schimpfwort benutzt und eine ablehnende Haltung gegen diese Form der Sexualität hat den Mund verbieten??? Kann nicht euer Ernst sein!
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