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So sehen CSD-Teilnehmer offenbar in den Köpfen katholischer Würdenträger aus

Der katholische Erzbischof Francis George hat seinen Vergleich von Homo-Aktivisten mit dem Ku-Klux-Klan verteidigt - beide würden versuchen, die Religionsfreiheit einzuschränken.

Der 74-jährige Geistliche aus Chicago hatte kurz vor Weihnachten in einem Interview mit einem lokalen Fernsehsender die schwul-lesbische Bewegung davor gewarnt, sich in ihrem Protest gegen die katholisch Kirche wie der Ku-Klux-Klan zu entwickeln (queer.de berichtete). Das hatte zu herber Kritik von Homo-Aktivisten geführt. Auf change.org wurde eine Petition gestartet, die den Rücktritt des katholischen Würdenträgers fordert. Sie wurde bereits von über 4.000 Menschen unterzeichnet.

In einer Pressemitteilung hat der Kardinal nun trotz der Kritik seine Vorwürfe erneuert: "Die CSD-Organisatoren haben diesen Vergleich mit anderen Gruppen provoziert, die in der Vergangenheit versucht haben, die Religionsfreiheit der katholischen Kirche einzuschränken", erklärte George. "Eine dieser Organisationen ist der Ku-Klux-Klan, der bis in die 1940er Jahre Paraden durch amerikanische Städte abgehalten hat. Dabei wurden katholische Messen gestört und erklärt, dass Katholiken gegen den amerikanischen Konsens verstießen. Das ist kein Vorbild, dem man nacheifern sollte."

Kompromiss mit Kirchengemeinde nicht genug für den Kardinal


Kardinal Francis George macht beim "Fox News Chicago" Stimmung gegen Schwule und Lesben

Anlass für die Kritik des Kardinals war die fürs das nächste Jahr geplante Verlegung der CSD-Route, die an der Kirche "Our Lady of Mt. Carmel" vorbeiführt. Gemeindemitglieder hatten im Oktober befürchtet, dass die Parade während des Gottesdienstes stattfinden würde und die Messe daher stören könnte, auch könnten einige Gläubige diese nicht erreichen. Zwar haben sich die CSD-Organisatoren bereits mit der Gemeinde darauf verständigt, die Parade aus Respekt gegenüber den Gläubigen später anfangen zu lassen. Allerdings reicht dieses Zugeständnis dem Kardinal offenbar nach wie vor nicht aus.

Die katholische Kirche in den USA engagiert sich derzeit intensiv in der politischen Auseinandersetzung um Homo-Rechte. So startete die Glaubensgemeinschaft im November eine Website gegen die Ehe-Öffnung (queer.de berichtete). Rund ein Viertel der US-Amerikaner bekennen sich zum katholischen Glauben - die negative Einstellung gegenüber Homosexuellen teilen sie aber nicht mit ihrer Kirchenführung, wie Umfragen belegen: 63 Prozent der Katholiken sprachen sich in einer Befragung der "Washington Post" vom März diesen Jahres für die Ehe-Öffnung aus. Bei evangelikalen Christen lag die Zustimmungsrate bei nur 23 Prozent. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 panzernashorn
  • 29.12.2011, 15:04h
  • Mit seinen Ansichten und Äußerungen wäre der "ehrenwerte Herr Kardinal" (*würg*) in der geschlossenen Abteilung einer ihn fürsorglich betreuenden psychiatrischen Abteilung eines Spezialkrankenhauses bestens aufgehoben - dort könnte er mit dem von ihm verzapften Schwachsinn wenigstens keinen Schaden anrichten.

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#2 panzernashorn
#3 SpätOuterAnonym
  • 29.12.2011, 16:19h
  • Scheiß Faschisten, überall dürfen sie frei ihre Menschenverachtenden und würde des Menschen antastbare Sprüche klopfen, ohne das diese Verbrecher je irgendwie Juristisch belangt
    werden können...

    Würden die gleichen Leute so über Farbige oder Juden hetzen, dann würden diese Personen realtiv schnell zu recht negativ kritisiert werden bzw. sogar zu recht Juristisch verfolgt werden !

    Aber wie ich schonmal sagte,
    wir sind ja nur die Schwulen..
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#4 David77Anonym
  • 29.12.2011, 16:20h
  • Religionsfreiheit heißt auch, dass man sich nicht den religiösen Ansichten anderer beugen muss, sondern man die Freiheit hat, davon verschont zu sein!!!!! Den "böhzen Homo-Aktivisten" geht es doch um nichts anderes! Im Gegensatz zur Kirche wird hier nicht aufgezwängt zu "konvertieren".

    Es werden Messen gestört? Ach Gott, das ist ja massiver Eingriff in die Religionsfreiheit! Das die kath. Kirche sich mit ihrem Einmischen in die Politik massivst und zutiefst in den ganzen Lebensentwurf homosexueller Menschen einmischt, dass wird gerne übersehen.
    Exakt DAS was der KKK der farbigen Bevölkerung angetan hat! Und zwar nicht durch blosse Märsche an einem Tag, sondern durch gesellschaftliche Ausgrenzung im Alltag.

    Wer ist hier also wie der KKK?!?

    Was ist denn bitteschön eine ganze Lebensspanne gegen EINE STUNDE IN DER WOCHE und das auch nur in dieser EINEN WOCHE im ganzen Jahr, in der die Kirche gestört wird?
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#5 ItchebAnonym
  • 29.12.2011, 19:53h
  • "Homos würden versuchen, die Religionsfreiheit einzuschränken" .... eine asozialere, dümmere und unqualifiziertere Aussage habe ich noch nie in meinem Leben gehört. Ich will ja keinem Opfer von damals zu nahe treten, aber solche Äußerungen haben das geistige Niveau eines Joseph Göbbels! Die Kirche erinnert mich immer mehr and die braune Partei von vor 70 Jahren. Primitivste Propaganda. Menschenverachtend und unwahr. Solche Leute gehören eingesperrt.

    Wenn diese selbsternannten, kinderschändenden Moralapostel endlich mal lernen würden, worüber sie glauben reden zu müssen, würden sie erkennen, was für einen Müll sie da von sich geben. Nicht die Homos schränken die Religionsfreiheit ein, sondern die Kirche will Homos einschränken. Ich habe noch nie irgendwo gelesen oder gehört, dass ein Schwulen-/Lesbenverband dazu aufruft, gläubige Christen aus der Gesellschaft auszugrenzen oder sie in Heilanstalten zu schicken.

    Ich kann gar nicht soviel essen wie ich kot.en muss.

    Man sollte solche Vollidioten entweder wegen Verleumdung und Rufmord anzeigen oder sie gleich in eine geschlossene Anstalt einweisen. Der beste Platz wäre eigentlich ein Friedhof.

    Dieser Hirnamputierte sollte sich mal fragen, ob Gott oder Jesus jemals so über Menschen gelogen hat.

    Lieber Gott, befreie die Welt von diesem Satan!
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.12.2011, 19:57h
  • Ich würde Herrn Eminenz am liebsten mit voller Wucht ins Gesicht springen! Aus ihm spricht der Teufel!
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#7 ItchebAnonym
#8 panzernashorn
#9 TadzioScot
  • 29.12.2011, 20:41h
  • "Wenn diese selbsternannten, kinderschändenden Moralapostel endlich mal lernen würden, worüber sie glauben reden zu müssen, würden sie erkennen, was für einen Müll sie da von sich geben."

    Natürlich reden diese Herren Müll stimme ich 100% zu, AAAAABER....

    ..wieso müssen immer wieder alle möglichen Leute immer mit "Kinderschändenden" Argumenten kommen ???

    Es gibt genug gründe die Kirche zu kritisieren, aber immer wieder mit den gleichen konservativ-rechten Sprüchen kommen wie die BILD und Co, geht mir auch langsam auf den Sack.

    Ich bitte jeden inständig :
    NICHT ALLES ÜBER EINEN KAMMSCHEREN !
    Wie gesagt, klar es gibt Missbrauch, aber
    ich war z.b mal ein Jugendlicher der einen Mann als Freund hatte welcher gut zu mir war, der dann von den Medien und von den Menschen aber als Monster dargestellt wurde...

    Und sicher gibt es auch Schwule-Päderasten- Pfarrer die gut zu Schwulen Jungs sind.
    Genauso wie es unrecht gibt, gibt es auch Liebe.
    Wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten...

    Denn ich als ein ehmaliger von einem Schwulen-Päderasten kann es wirklich nicht mehr hören, das alle mit ihm Tenor (schreibt man das soe, ach egal) MISSBRAUCH schreien...

    Nicht alles ist Missbrauch, denn jeder der alles als Misbrauch abstempelt entehrt mich und meinen ehmaligen guten Freund...
    Nachdenken und Kopf benutzen wäre echt mal schön. ich trau mich kaum noch mit Leuten über die Kirche negativ zu sprechen, denn alle kommen gleich mit "der böse Missbrauch"...

    Als wenn alle auf dieses Thema Programiert sind... Die Kirch ist zweiflos kein toller Verein,
    aber es gibt bei allem ausnahmen... Bei ALLEM...
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#10 FelixAnonym
  • 29.12.2011, 20:47h
  • Diese menschenverachtenden Hassprediger sind es, die unsere Freiheit einschränken und uns wie Menschen zweiter Klasse behandeln.

    Und wenn man das dann kritisiert, schränkt man sie angeblich ein.

    Man darf Hass, Totalitarismus und menschenverachtende Gesinnung nicht nur kritisieren, man MUSS es sogar...

    Wenn diese Pfaffen für ihre Hasspredigten Freiheiten wollen, die sie uns dann in der Folge nicht zugestehen, erinnert mich das an ein Zitat von Kurt Tucholsky:

    "Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht."
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