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  • 27. August 2004, noch kein Kommentar

Wellington Die transsexuelle Abgeordnete Georgina Beyer verglich einen Protestmarsch der fundamentalistischen Sekte "Destiny New Zealand" mit dem Aufmarsch der Nazis während der Nürnberger Parteitage. Am Montag waren 8.000 Menschen vor das Parlamentsgebäude in Wellington marschiert, um gegen die Einführung der Homo-Ehe zu protestieren. "Die sind in schwarzen Uniformen marschiert, mit schwarzem T-Shirt, schwarzen Hosen und schwarzen Stiefeln", so Beyer gegenüber der australischen Zeitung "Sydney Star Observer". "Ich habe mich wie im Nürnberg der 30er Jahre gefühlt. Dass so etwas direkt vor unserem Parlament passiert - es war einfach unglaublich." Brian Tamaki, Anführer von "Destiny New Zealand" sagte in seiner Rede auf der Kundgebung: "Eingetragene Partnerschaften heißt homosexuelle Ehe ohne das Wort Ehe. Wenn das Gesetz durchkommt, macht das die bewährte Institution der Ehe wertlos. Das Auseinanderbrechen der Familien wird sich dadurch extrem beschleunigen." Bereits vor einigen Jahren machte Tamaki Schlagzeilen: Damals sagte er, dass Frauen in der Politik "das Werk des Teufels" seien. (dk)