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Der elfjährige Ben ist ein aufstrebender Modemacher, sein Vorbild ist Amerikas Top-Drag-Queen RuPaul. Da trifft es sich gut, dass seine Mutter gerne in Talkshows für Frauen geht. Die lesbische Moderatorin Rosie O'Donell, die eine eigene Show im Frauensender OWN hat, fand die Geschichte so gut, dass sie ein langes Interview mit Ben und seiner Mutter führte - und natürlich darf der Jungdesigner in einem "Lass dich überraschen"-Moment sein Idol treffen. (dk)


Ben trifft RuPaul:


Bericht über Bens Schaffen und über Mobbing in der Schule:


RuPaul erzählt von seine Jugend und spricht über den Fortschritt in der Gesellschaft:



Am 30. Januar startet im US-Homosender Logo die vierte Staffel von
RuPaul's Drag Race. Bereits seit Wochen wird bei Logo und im Internet für die Fortsetzung der Realityshow geworben:


Highlights der letzten Staffeln:



#1 kinderarbeitAnonym
  • 05.01.2012, 12:22h
  • süßer knirps.
    nur wird er wahrscheinlich dank unserer gesellschaft, mode für mädchen anstatt für jungs entwerfen.
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#2 GefangenAnonym
  • 05.01.2012, 12:51h
  • Antwort auf #1 von kinderarbeit
  • Und voll auf die omnipräsente gesellschaftliche Gehirnwäsche von Frauen als "dem schönen Geschlecht" (und Männer als deren Anhimmler)

    sowie die goldene Regel getrimmt:

    Frauen/Mädchen als ach so geile und unwiderstehliche Sexsymbole, am besten im Bikini mit Zoom auf sämtliche, angeblich attraktive schwabbelige Rundungen - Männer/Jungs möglichst total verhüllen, vor allem wenn sie mal nicht mit Frauen/Mädchen, sondern mit anderen Männern/Jungs auftreten!

    Schon Grundschulkinder werden in Film und Fernsehen zur vermeintlichen "Selbst"vergewisserung der Zwangsheterosexualisierten, rund um die Uhr, missbraucht und in das gesellschaftlich verordnete Mann-(erobert-)Frau-Schema hineingepresst.

    Und später wundert man sich darüber, dass die Freiheit männlicher Jugendlicher, ihre Homosexualität zu entdecken und auszuleben, immer weiter abnimmt. Obwohl sich eigentlich gar niemand wundert, sondern diese Entwicklung von der schwulen Community, die ja leider keine ist, konsequent ignoriert wird.

    Die Diktatur des (Geschäftsmodells) Hetero-Sexismus. Da hilft auch kein Ehegatten-Splitting für Schwule...
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#3 TimonAnonym
  • 05.01.2012, 16:40h
  • Ein toller, selbstbewusste Junge, der mit 11 Jahren schon Erwachsener ist als viele mit 18.

    Der wird bestimmt noch im Laufe seiner Jugend so manches über sich ergehen lassen müssen von tumbem Mitschülern und ihren faschistischen Eltern. Schön, dass seine Mutter so zu ihm steht.

    Und einen Trost hat er:
    wenn seine mobbenden Mitschüler erwachsen sind, werden sie ihre langweiligen, beschissenen, monotonen Leben führen, während er ein cooles Leben hat, interessante Menschen kennenlernt und die tollsten Freunde hat.

    Vielleicht wird er ja mal Modemacher der Stars, während seine pöbelnden Mitschüler als Versager enden.
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#4 finkAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 Alte TunteAnonym
  • 06.01.2012, 00:32h
  • Seit Ru Paul sich in dieser Fernsehserie als stets (wohl zum Zwecke des Fältchenverdeckens) grell beleuchtete Ultrazicke produziert, die Leute so zurechtzubiegen versucht, daß sie Ru Pauls - beschränkter - Vorstellung von Tuntentum und allerlei gesellschaftlichen Maßstäben entsprechen, gehört er/sie zu den Menschen, denen ich bitte nicht begegnen möchte.
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#7 MerlinAnonym
  • 06.01.2012, 15:57h
  • Antwort auf #6 von Alte Tunte
  • "Ru Pauls - beschränkter - Vorstellung von Tuntentum"

    Genau.

    Mit Tuntentum hat sein Gehabe eh nichts zutun.
    Tunten tragen vielleicht androgyne, engere Keidung, aber sind als Mann zu erkennen.

    Was Ru Paul macht ist Drag/ Transvestismus.
    Er trägt nicht nur Frauenkleider, sondern modelliert für seine Auftritte seinen Körper. Er stopft einen BH aus, trägt die Kleidung so das die Figur wie die typische weibliche Stundenglasform aussieht und trägt Frauenperrücken. Er spielt also Frau in dem er die sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale imitiert.

    Während Tunten versuchen als androgyne und /oder "knabenhafte" Männer attraktiv zu wirken, versuchen Drag Queens in ihrer Verkleidung als Frau wahrgenommen zu werden.

    Das sind meiner Meinung nach wesentliche Unterschiede.
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#8 MarcAnonym
  • 06.01.2012, 17:17h
  • RuPaul sagt 2 sehr wichtige Dinge, die für uns alle universell gültig sind:

    "Do whatever you want! Follow your heart!"

    "What other people think of me is none of my business!"
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#9 ReneAnonym
  • 06.01.2012, 18:40h
  • Antwort auf #7 von Merlin
  • Zumal gerade RuPaul ja eigentlich dafür bekannt ist, keinerlei Zickigkeit oder Starallüren zu haben, sondern eher eine "Liebt einander"-Person zu sein...

    Und er schafft es, dass sogar Heteros ihn gut finden! Und damit bewirkt er sehr viel.
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#10 Gandalf the GayAnonym
  • 06.01.2012, 18:55h
  • Die, die ihn heute Loser nennen, sind später selbst die Loser, die neidisch auf ihn blicken und ihre Dummheit bereuen.
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