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Das philippinische Fernsehen berichtet über den Fall und die steigende Zahl der Hassverbrechen gegen Schwule und Lesben (Bild: GMA News)

Auf den Philippinen sorgt ein Hassverbrechen für Aufregung: Ein Vater hat seinen Sohn mit kochendem Wasser überschüttet, weil er dessen Homosexualität nicht ertragen kann.

Wie die Homo-Gruppe "Philippine LGBT Hate Crime Watch" berichtet, erlitt der 19-jährige Edmund Padilla aus dem Nordteil des Landes bei dem Angriff schwere Verbrennungen. Der Vater soll demnach erfahren haben, dass drei seiner Kinder homosexuell sind - und daraufhin seinen Sohn attackiert haben. Der Täter befindet sich derzeit in Haft und soll wegen Körperverletzung angeklagt werden.

Die LGBT-Aktivisten fordern nun die Regierung auf, mit einem Antidiskriminierungsgesetz ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern: "In einer freien Gesellschaft müssen Eltern die Rechte ihrer schwulen oder lesbischen Kinder akzeptieren und sollen nicht länger die Prügelstrafe anwenden dürfen", erklärte Gruppensprecher Reighben Labilles. Zwar sei das Opfer bereits volljährig und der Fall falle nicht unter die UN-Kinderrechtskonvention, aber der Gruppe seien viele Fälle von Misshandlung von jungen Schwulen und Lesben durch ihre Eltern bekannt: "Der Kongress muss Wege finden, Söhne und Töchter vor Gewalt in der Familie zu schützen. Die Konvention ist ein guter Startpunkt für ein neues Gesetz", so Labilles.

Youtube | Bericht im philippinischen Fernsehen

Auf den Philippinen ist Homosexualität zwar legal, wird aber tabuisiert. Die großen Parteien diskutieren in dem konservativen Land die Rechte von Schwulen und Lesben kaum. Es gibt daher gegenwärtig keinerlei Diskriminierungsschutz für sexuelle Minderheiten. Außerdem beklagen Homo-Gruppen, dass ein Gesetz gegen die Erregung öffentlichen Ärgernisses immer wieder gegen Schwule und Lesben angewandt wird.

Bereits wiederholt haben Homo-Gruppen vor Hass-Morden gegen Homosexuelle gewarnt (queer.de berichtete). "Philippine LGBT Hate Crime Watch" hat allein im vergangenen Jahr 37 Morde gezählt, die nur aus Hass gegen die sexuelle Orientierung der Opfer begangen wurden. In der Hauptstadt Manila gibt es allerdings eine wachsende Homo-Szene. Der erste CSD wurde dort bereits im Jahr 1994 abgehalten. (dk)



#1 David ZAnonym
  • 05.01.2012, 12:51h
  • Schlimm!!

    Da sieht man, wie wahnsinnig diese Homohasser sind!

    Ich hoffe, er kommt ins Gefängsnis und wird den Rest seines jämmerlichen Daseins leiden!
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#2 DadoMucAnonym
  • 05.01.2012, 15:09h

  • Unglaublich.

    Dann sitzt die Arsch....h auch noch selbsgefällug an nem Tisch.

    Gefängnis ist noch viel zu mild für den.
    Wie kann man nur seinem eigenen Kind so was antun.

    Ich werde jetzt nicht sagen was ich denke sonst bekommen noch die gutmenschen hier Stresspickel.
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#3 seven upAnonym
#4 gsaturnos
  • 05.01.2012, 16:39h
  • In einer Welt in der schon Kindergartenkinder gelernt haben das zwei Jungs nicht zusammen sein können; in der in fast jedem Spielfilm Heteroszenen die Jugendlichen bombadieren; in der 61 % (in Deutschland laut TV) nichts mit Homosexualität zu tun haben wollen; in der Jungs die sich in Männer verlieben Angst um ihren Freund haben müssen, weil sowas verboten ist; in der solche Sekten wie die vom Papst Homosexualität als Sünde verunglimpfen dürfen; in der sich der größte Teil der Schwulen eben nicht traut Händchenhaltend spazieren zu gehen; in der Eltern stolz sind auf ihre Kinder sind wenn sie Soldaten werden; in der Geld mehr wert ist als Liebe...... in einer solchen Welt werden diese schlimmen Dinge immer wieder geschehen...
    Für mich immer wieder die wichtigste Frage: Was habe ich damit zu tun und was kann ich tun, damit sich das ändert.
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#5 TimonAnonym
  • 05.01.2012, 16:43h
  • Eine Schande, was manche Subjekte (die Bezeichnung Mensch ist wohl unpassend) tun.

    Pfui, diese feige Ratte sollte sich was schämen.

    Ich hoffe, er wird härtestmöglich bestraft und wird vielfach soviel leiden, wie sein armer Sohn für den Rest seines Lebens körperlich und seelisch leiden muss.

    Diese ganzen homophoben Arschlöcher aus Politik und Kirche und deren Mitglieder und Wähler überall auf der Welt sind genauso schuld daran und an allen ähnlichen Vorfällen.
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#6 sdlztseogAnonym
#7 realAnonym
#8 ArthasAnonym
#9 bieneAnonym
#10 bürgerlicherAnonym