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  • 06. Januar 2012, noch kein Kommentar

Eine große Skibrille genügt nicht. Zu empfehlen sind Sonnencremes mit Mindest-Lichtschutzfaktor 20

Zu dick aufgetragen: Nicht alle Sonnenschutzmittel für den Winter halten ihre Versprechen.

Sonne und Kälte setzen der Haut auf der Piste hart zu. Abhilfe schaffen Sonnenschutzmittel für den Winter, die fetthaltiger sind als Cremen für den Sommer. Doch von sieben getesteten Produkten schützt nur jedes zweite gut vor Sonne. Die im Labor vom österreichischen Magazin "Konsument" untersuchten Cremes von Garnier Ambre Solaire und Piz Buin unterschreiten den angegebenen Lichtschutzfaktor 30 gar um mehr als 20 Prozent.

Nur drei Produkte (dm/Sun Dance, Ladival, Ilrido) halten den versprochenen Lichtschutzfaktor 30 ein. Bei Nivea Sun Alpin Creme wird wiederum der UVA-/UVB-Faktor nicht eingehalten, womit kein ausreichender UVA-Schutz gegeben ist. Der Lippenschutzstift von Piz Buin bietet – anders als die Beschriftung – gar keinen UVA-Schutz.

Experten-Tipps für Ski-Fans

Konrad Brunnhofer vom österreichischen Verein für Konsumenteninformation gibt folgende Tipps für Ski-Fans:

Lichtschutzfaktor: Auf der Piste ist – neben einer den Lichtverhältnissen angepassten Skibrille – ein Mindest-Lichtschutzfaktor (LSF) 20 empfehlenswert. Damit der UV-Schutz tagsüber erhalten bleibt, öfter nachcremen.

Fetthaltige Cremen: Je höher der Fettgehalt einer Creme ist, desto besser schützt sie vor Kälte. Beim Kauf auf die Produktkennzeichnung W/O (Wasser-in-Öl-Emulsionen) achten. Diese sind fettreicher als wasserreiche Sonnenmilchpräparate (O/W – Öl-in-Wasser-Emulsionen), die für die Piste nicht geeignet sind. Auf den Schutz der Lippen nicht vergessen.

Kälteschutzmaske: An klirrend kalten Tagen gibt eine Kälteschutzmaske zusätzlichen Schutz. Finger weg von Gesichtsmasken, die Feuchtigkeit aufnehmen, denn sie können vereisen. Hautschäden sind dabei nicht ausgeschlossen. Die Maske mit Helm und Skibrille anprobieren, da die Teile zusammenpassen müssen. (ots)