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Gareth Thomas: Erst das Coming-out, dann die Medienkarriere

Im Oktober hat der walisische Rugbyheld Gareth Thomas seine Profikarriere beendet, nun ist er ins britische "Big Brother"-Haus eingezogen.

Die Sendung "Celebrity Big Brother" ist seit Donnerstagabend im von der RTL-Gruppe aufgebauten Sender Channel 5 zu sehen. Thomas ist einer von zwölf Promis, die sich in der 23-tägigen Show miteinander messen. Unter den "Stars" sind mehrere Models und Soap-Schauspieler. Thomas hat bereits im Vorfeld der Show angekündigt, dass er auch hier als Sieger vom Platz gehen will: "Ich nehme Wettbewerbe sehr ernst. Bei jedem Event, an dem ich teilnehme, versuche ich zu gewinnen." Das entspreche seinem walisischen Temperament.

In der ersten Show kam die Rede bereits auf das Thema Homosexualität, allerdings ohne den Rugbyspieler: Tanzlehrer Andrew Stone musste dem Rapper Romeo Dunn nach Komplimenten gestehen: "Schau her, ich bin hetero. Ich bin sehr hetero". Er sei lediglich ein metrosexueller Tänzer, so Stone weiter: "Wenn du mit mir um die Häuser ziehen würdest, würdest du sehen, wie hetero ich bin."

Youtube | Erste Homo-Debatte im Container

Coming-out im Jahr 2009

Gareth Thomas hat von 1995 bis 2007 insgesamt 100 Mal für die walisische Nationalmannschaft gespielt, für die er über Jahre auch den Kapitänsposten inne hatte. Bis 2011 war er für das Rugbyteam "Crusaders" aktiv. 2009 hatte er sich als erster Profi-Rugbyspieler geoutet (queer.de berichtete). Seine Homosexualität habe er zuvor versteckt, um im Machosport bestehen zu können. 2002 hatte er deshalb sogar seine Jugendfreundin Jemma geheiratet. Das Paar ließ sich 2007 scheiden.

Die Geschichte von Thomas hat bereits das Interesse von Hollywood geweckt: Es ist bereits sicher, dass der amerikanische Hollywood-Star Mickey Rourke den schwulen Rugbystar verkörpern wird (queer.de berichtete). Rourke hat bereits angekündigt, dass er für die Rolle den walisischen Akzent lernt und sich sogar zwei Schneidezähne ziehen lässt. (dk)



#1 winsAnonym
#2 MichaProfil
  • 06.01.2012, 20:04hMünchen
  • Vielleicht reizt das viele Geld. Die Jedward-Zwillinge, die auch teilnehmen, bekommen zusammen eine Million Pfund.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 06.01.2012, 20:15h
  • Tanzlehrer Andrew Stone musste dem Rapper Romeo Dunn nach Komplimenten gestehen: "Schau her, ich bin hetero. Ich bin sehr hetero". Er sei lediglich ein metrosexueller Tänzer, so Stone weiter: "Wenn du mit mir um die Häuser ziehen würdest, würdest du sehen, wie hetero ich bin."

    Ja sicher und die Erde ist eine Scheibe! Wie naiv ist der Typ überhaupt? Der ist schwul und ist der Meinung, daß er es mit "Straight Acting" sehr gut kaschieren kann! Einbildung ist halt auch eine "Bildung"!
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#4 eMANcipationEhemaliges Profil
#5 jochenProfil
  • 07.01.2012, 13:22hmünchen
  • Antwort auf #2 von Micha
  • 1 Mio. Pfund in höchstens 23 Tagen... das wäre natürlch leicht verdientes Geld. Scheinbar eine Gelegenheit, die - wenn überhaupt - nur einmal im Leben kommt. Ich kann es gut verstehen, wenn da der ein oder andere zugreift.

    So laßt die Spiele beginnen!

    Denn "Brot und Spiele" sind heute mehr denn je, von den Herrschenden ein hochgeschätztes Mittel ihre Untertanen durch Ablenkung, Dauerberieselung und Desinformationen indirekt zu manipulieren und zu beherrschen.
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#6 anonymusAnonym
  • 09.01.2012, 10:43h
  • Warum tun die so etwas? Sich selbst zu demontieren ...
    Ich hatte so eine hohe Meinung von ihm und jetzt senkt er sich hinab in die Untiefen des white trash Tv.
    Hat er in seiner Rugbyspielzeit den Ball an den Kopf gekriegt oder kurzzeitig Atemstillstand gehabt und daraus einen resultierenden Gehirnschaden gezogen?
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