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Irans oberster Homohasser: Präsident Mahmud Ahmadinedschad

Der Leiter der iranischen "Menschenrechtskommission" wirft dem Westen vor, dem Gottesstaat eine neue Sicht auf Homosexualität aufdrängen zu wollen.

Von Carsten Weidemann

Der Versuch, mit iranischen Offiziellen über die Menschenrechte von Schwulen und Lesben zu sprechen, hat sich erneut als aussichtslos erwiesen: "Der Westen sagt, dass die Ehe von Homosexuellen laut Menschenrechtscharta frei und erlaubt sein soll, aber wir sehen darin Sittenlosigkeit und sexuelle Krankheit", erklärte Mohammad-Dschawad Laridschani, der Leiter der "Menschenrechtskommission" in der iranischen Judikative. Die Worte fielen ausgerechnet bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des deutschen Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Tom Koenigs (Grüne), am Samstag in Teheran.

Nach einem Bericht der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars warf Laridschani Deutschland und anderen westlichen Staaten vor, dem Iran eine neue Sicht auf Homosexualität aufdrängen zu wollen: "Wieso sollen wir eine Krankheit als neues Lebensmodell anerkennen, statt unsere Kriterien bezüglich Homosexualität beizubehalten und dementsprechend zu handeln?" Der iranische Spitzenbeamte erinnerte daran, dass Homosexualität auch im Westen vor 20 Jahren noch als unsittlich galt.

Schwule werden im Iran mit dem Tod bestraft

Im Gottesstaat Iran werden homosexuelle Handlungen mit dem Tod bestraft. Erst Anfang September 2011 wurde bekannt, dass dort erneut drei Männer wegen homosexuellen Verhaltens hingerichtet worden sind (queer.de berichtete). Menschenrechtsorganisationen gehen davon aus, dass seit der "islamischen Revolution" 1979 mehrere tausend Homosexuelle zum Tode verurteilt wurden.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist der oberster Homohasser seines Landes. Erst im vergangenen September bezeichnete er Homosexualität als "eines der abstoßendsten Verhaltensweisen"(queer.de berichtete). Vor etwa zwei Jahren hatte Ahmadinedschad mit der Bemerkung, es gebe im Iran keine Homosexuellen, international für Spott und Empörung gesorgt.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.01.2012, 13:49h
  • Iran und Menschenrechtskommission ist schon ein Widerspruch in sich und gut, daß das Wort in dem Artikel in Anführungszeichen gesetzt wurde!
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#2 HannibalEhemaliges Profil
  • 08.01.2012, 13:55h
  • Iranische Menschenrechtskommission - Dass ich nicht lache. Ein Widerspruch in sich!
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#3 PierreAnonym
  • 08.01.2012, 14:42h
  • Ich habe soeben noch mit einem jungen iranischen Studenten Kontakt gehabt, der zu allem Überfluss noch zum Christén konvertiert und gleichzeitig schwul ist.
    Beide könnte tödlich im Iran sein.
    Bezüglich schwul sein, ist die Tatsache an sich nicht strafbar, jedoch wird man beruflich und gesellschaftlich ausgegrenzt und hat keine Chancen mehr.
    Auch reichen "normale" homosexuelle Kontakte nicht unbedingt zur Todesstrafe.
    Meistens sind dies Dinge gepaart mit anderen Gesetzesverstößen.
    Aber der Iran ist und bleibt ein Unrechtsstaat und wird nach Einschätzung der Iraner selbst noch lange so bestehen bleiben.
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#4 Geert
  • 08.01.2012, 14:55h
  • Antwort auf #3 von Pierre
  • Im Islam kann nur dann ein Mann bestraft werden, wenn die folgenden Dinge zutreffen:

    - Derjenige muss zugegeben haben, dass er passiven(!) Anal(!)verkehr gehabt hat.

    Gibt er das nicht zu, müssen vier(!) erwachsene, moslemische Männer gesehen haben, dass er passiven Analverkehr gehabt hat. (Auf falsches Zeugnis steht ebenfalls die Todesstrafe).

    Die jungen Männer, von denen in den Medien berichtet wurde, hatten meines Wissens alles selbst zugegeben, weil sie durch das Internet verwirrt waren und meinten, auch im Iran einen auf "Gay Pride" machen zu müssen.
    Streng genommen sind sie Opfer der westlichen Schwulenbewegung, von der sie etwas im Internet gelesen hatten, mit der sie aber eigentlich nicht umgehen konnten, weil sie in einem ganz anderen Kulturkreis lebten.
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#5 CalabiYauProfil
  • 08.01.2012, 15:38hKöln
  • das einzige, was krank ist, ist das verkümmerte Gehirn solcher Primaten.

    "dass Homosexualität auch im Westen vor 20 Jahren noch als unsittlich galt." - da kann man mal sehen, wie weit sich der Westen geistig weiterentwickelt hat, und wie dumm und rückständig solche Volldeppen geblieben sind.

    Aber sei's drum. Die Neandertaler sind auch ausgestorben weil sie sich nicht anpassen konnten. Bleibt zu hoffen, dass diese Dumpfbacken den Neandertalern bald folgen. In Höhlen wohnen sie ja schon ....
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#6 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 08.01.2012, 15:42h
  • Antwort auf #4 von Geert
  • Geert, Da hast du in allen Punkten vollkommen recht... Nur mögen das die meisten West-Schwuppen nicht so gerne hören. Die schreien auch mit, wenn es um den "Krieg gegen Terror" geht, vergessen aber allem Anschein nach, dass immer auch homo-, transgender oder bisexuelle Menschen sterben, wenn, wie es im Falle des Irans droht, bei einem Krieg Menschen massenhaft ins Gras beißen müssen. Mir ist - ehrlich gesagt - ein homophober Präsident lieber als hundertausende tote Iraner.
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#7 alle_gleichAnonym
  • 08.01.2012, 16:14h
  • Hm, ist das wirklich nur im Iran so, das Homosexualität als Krankheit gesehen wird? Gibt es nicht ähnlich viel Menschen in den westlichen Staaten, die das genau so sehen? Schauen wir uns doch mal die ganzen radikalen Eiferer des Christentums und des Judentums an, die uns ebenfalls allesamt als "Krank" , beziehungsweise unsere sexuelle Orientierung als "heilbar" ansehen.

    Dann gibt es noch die normalen Menschenverachter, die zum Teil der Naziideologie anhängen, das Homosexualität "erlernbar" bzw. das es eine "Verführung" zur Homosexualität gäbe.

    Von daher gesehen ist es nicht nur der Iran und seine "Menschenrechtler" oder seine "Wissenschaftler" die diese abwegigen Thesen vertreten.

    Zu guter letzt ist doch vom heutigen Zeitpunkt an noch garnicht bekannt, wie lange der Iran bzw. seine korrupte Wahlfälschende Regierung noch existiert... Das könnte sich nun dieses Jahr noch ändern...
    politischunkorrekterrealismus.wordpress.com/2011/12/30/gegen
    -den-iran-werden-immer-tollere-vorwurfe-erhoben/
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#8 RantanplanAnonym
  • 08.01.2012, 16:16h
  • Und Deutschland ist weiterhin der wichtigste Handelspartner des Iran - und: Schwule werden im Iran an Baukränen aus Europa und aus Deutschland aufgehängt:

    Video zur Schwulen- und Frauenverfolgung:
    Hinrichtungen im Iran gehen weiter – an Baukränen aus Europa

    www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=5613
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#9 ErlkönigAnonym
  • 08.01.2012, 16:24h
  • Fazinierend wie "Geert" das Faschisten-Regime in Teheran rechtfertigt - wortgleiches kann man u.a. bei der NPD lesen, die selber innigste Beziehungen nach Teheran pflegt. Natürlich hat er auch Ausreden parat um die Morde an den Bahais zu rechtfertigen, die Holocaustleugnungen von Adolfmenedchad und die Kriegsdrohungen gegen Europa, Israel und die USA - alles pöhse westliche Demokratien.
    Und natürlich ist das Teheraner Regime für Massenmorde verantwortlich - an der eigenen Bevölkerung und an den Opfern jener Terrororganisationen, die vom Iran angeleitet, finanziert und gesteuert werden.
    Also: Geert, sei doch bitte einfach nur ruhig, geh zu deinen Kameraden und nimm deinen Claceur hier mit. Danke.
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#10 SchlumpfAnonym
  • 08.01.2012, 16:35h
  • Nich die Schwulen und Lesben sind krank sondern der Iran und seine Represanten, Führer und Homohasser sind es.
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