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Welche Einfluss haben körperliche Aktivitäten auf den Verlauf einer HIV-Infektion?

Eine sportmedizinische Online-Umfrage der Berliner Humboldt-Universität untersucht erstmals das Sportverhalten von Positiven. Jetzt mitmachen!

Von Carsten Weidemann

Sport ist nicht Mord: Körperliche Aktivität und Sport gehören zum Leben und können einen günstigen Einfluss auf viele Erkrankungen haben. HIV-Positive, die Sport betreiben, berichten oft über eine nicht für möglich gehaltene Steigerung der Lebensqualität. Aus diesem Grund führt das Institut für Sportwissenschaft der Berliner Humboldt-Universität erstmals eine Online-Befragung zur sportlichen Betätigung von HIV-Positiven mit und ohne Begleiterkrankungen durch. Der positive Effekt soll so erstmals wissenschaftlich überprüft werden.

Die HIV-Bewegung-Studie erfolgt durch eine anonyme Befragung zu Gesundheit, Begleiterkrankungen und Sportverhalten. "Es ist nicht wichtig, ob ihr Sport betreibt oder nicht", ruft Studienleiter Philipp Zech zur Teilnahme auf. "Das Ziel ist die Förderung der Gesundheit und Lebensqualität möglichst vieler HIV-positiver Patienten und ihnen damit ein Werkzeug zur Selbstwirksamkeit in die Hand zu legen! Deshalb ist jeder Teilnehmer wichtig, da ihr diese Studie so überhaupt erst möglich macht."

Wer Teilnehmer am Kompetenznetz HIV/AIDS ist, wird gebeten, seine PID auf dem Online-Fragebogen einzutragen. Die PID-Nummer (Pseudonym-Nummer) kann beim Arzt erfragt werden.

Die Online-Befragung ist von der Ethikkommission der Charité Berlin und durch den Datenschutzbeauftragten der Humboldt-Universität genehmigt worden. An der Konzeption mitgewirkt haben u.a. die Berliner Aids-Hilfe, Mitarbeiter des Robert-Koch-Instituts, mehrere HIV-Schwerpunktpraxen in ganz Deutschland sowie die European Gay and Lesbian Sport Federation.

Der Fragebogen kann in deutscher oder englischer Sprache beantwortet werden.

Auch queer.de ruft alle User mit HIV auf, an der Befragung teilzunehmen!