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Wieland Speck

Klaus Wowereit wird am 25. Januar dem 1951 geborenen Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten Wieland Speck in seinem Amtszimmer im Berliner Rathaus das Bundesverdienstkreuz überreichen.

Speck engagiert sich seit den 1970er Jahren in Berlin in den Bereichen Film und Theater und behandelt dabei insbesondere die Themen Männeremanzipation und homosexuelle Identität. Sein bekanntester Film ist "Westler" aus dem Jahr 1985, der auch im Ausland Erfolge feierte. In der schwulen Ost-West-Liebesgeschichte, bei der Speck als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor tätig war, musste er heimlich in Ostberlin filmen, da er in der DDR keine Drehgenehmigung erhielt. Der Film wurde mit Auszeichnungen überschüttet, so gewann er etwa den Zuschauerpreis beim San Francisco International Gay & Lesbian Film Festival. Seit 1992 ist Speck Programmleiter der Sektion Panorama der Internationalen Filmfestspiele in Berlin.

"Wieland Speck ist ein cineastisches Allround-Talent im besten Sinne", würdigt Bürgermeister Wowereit den Preisträger. Er hat alle Facetten des Filmgeschäfts kennengelernt und hat überall erfolgreich agiert, angefangen von der Schauspielerei vor der Kamera." Speck, so der Regierende, gebühre die Auszeichnung auch deshalb, weil er sich Verdienste erworben habe um den schwulen Film und weil er auch immer wieder Männerfragen thematisiert habe. "Der zentrale Ort in Specks Karriere war und ist Berlin. Hierher ist er immer wieder zurückgekehrt. Zur kulturellen Identität und Ausstrahlung unserer Stadt hat Speck bei vielen Projekten rund um das Kino und den Film Entscheidendes beigetragen."

Youtube | Bei "Westler" war Wieland Speck Produzent, Regisseur und Drehbuchautor

Bundesverdienstkreuz auch für Albert Eckert

Ein weiteres Bundesverdienstkreuz wurde dem Berliner Homo-Aktivisten Albert Eckert verliehen. Der 51-Jährige saß von 1989 bis 1995 für die Berliner Grünen im Abgeordnetenhaus und setzte sich damals unter anderem für den Bau eines Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ein, das schließlich 2008 eingeweiht wurde. Überreicht werden soll der von Bundespräsident Christian Wulff verliehene Orden am 27. Januar 2012 durch Berlins Kultur-Staatssekretär André Schmitz. (dk)