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  • 22. Januar 2012, noch kein Kommentar

In jedem Song einen Augenblick menschlichen Lebens festgehalten: Arndís Halla

Klassik meets Pop: Band und Orchester begleiten die Opernsängerin in ihrem dritten Album "Keep on Walking".

Von Carsten Weidemann

Sie kommt aus einem kleinen Land - mit einer großen Stimme und der Mission, diese Stimme in der Welt zu erheben. Arndís Halla, Isländerin, Opernsängerin und The Voice of "Apassionata", Europas erfolgreichster Unterhaltungsshow mit Pferden. Jetzt hat die Künstlerin, die in Island und Berlin gleichermaßen zu Hause ist, ihr drittes Album aufgenommen: "Keep on Walking".

Begleitet von Band und Orchester zelebriert Arndís Halla zwölf eigene Songs, in denen sie den Hörern ihre Musik, die Sprache ihrer Seele, eindrucksvoll ans Herz legt. Die kleinen, wirklich wichtigen Dinge des Lebens und die ganz großen Gefühle präsentiert sie in grandios arrangiertem Breitwand-Sound. Über allem schwebt ihre klare, kraftvolle Stimme, die mühelos die Grenzen zwischen Klassik und Pop überwindet und damit einen ganz eigenen musikalischen Kosmos zum Klingen bringt.

In den musikalischen Welten der Klassik wie des Pop verwurzelt


"Keep on Walking" ist Arndís Hallas bislang wohl reifstes Album

Der Opener, "Easy Nature of Life", kommt als großes Versprechen daher. Druckvolle Klavierakkorde grundieren die dunkel durchwirkte Basis dieses symphonisch anmutenden Klanggemäldes, und umweht von luftigen Streichern erscheint Arndís Hallas Stimme - "It's so easy to love life". In der erfrischenden Einfachheit dieses ersten Satzes steckt die Quintessenz des gesamten Albums: Das Leben ist schön, wenn man der Schönheit eine Chance gibt. Und genau dazu ist Arndís Halla fest entschlossen. In ihren Songs umschmeichelt die Nonchalance des Pop die Tiefe der Klassik, und die Isländerin ist in beiden musikalischen Welten fest verwurzelt.

Als Reminiszenz an ihre nordische Heimat kommt "Being Grown" daher, mit Flötenmelodie und einer Kinderstimme, die ein herzerwärmendes Licht auf den archaischen Klang der isländischen Sprache wirft. Dass Arndís Halla nicht nur die Atmosphäre der Gletscher und Geysire in Musik verwandeln, sondern auch stilecht von den Bars der Metropolen erzählen kann, zeigt sie in dem gedämpften Jazztitel "Sensual Night". Zu den Höhepunkten des Albums gehören außerdem das Kinderlied "The Little Lullaby" und last but not least die Disco-Nummer "Music In The Night". Dieser Floorburner stellt einmal mehr die enorme Bandbreite in Arndís Hallas Musik eindrucksvoll unter Beweis.

Youtube | Das offizielle Backstage-Video