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New York Das traditionelle Bittgebet auf dem heute beginnenden republikanischen Parteitag wird von Sheri Dew gehalten, die wiederholt Homosexuelle mit Hitler verglichen hat. So hat die Mormonin Dew kürzlich im "Meridian Magazine" das Essay "Verteidiger des Glaubens" veröffentlicht, in dem sie die Diskussion über die Homo-Ehe verurteilt. Jeder müsse sich entweder für oder gegen die Familie entscheiden, genau wie sich vor vor gut 60 Jahren jeder für oder gegen Hitler entscheiden musste. "Auf den ersten Blick mag das ein bisschen extrem klingen, die Greueltaten Hitlers mit den gegenwärtigen Gefahren für die Familie zu vergleichen", so Dew im Essay, "aber bei näherem Hinsehen ist das nicht so." Denn sowohl Hitler als auch die Homosexuellen wollten die "Gott gegebene Ordnung" zerstören. Die 50-jährige Dew ist unverheiratet und hat keine Kinder. (dk)



29 Kommentare

#1 OlafAnonym
#2 DavidAnonym
  • 30.08.2004, 19:39h
  • Unfassbar! Während hier eine Minsterin mit einem solchem Vergleich rausfliegen würde, bzw. es ist mit dem Bush-Hitler-Vergleich, hört man aus dem Lager eben diese's Bush's solcher Töne.
    Interessant, das sich vor allem solche Leute schwulenfeindlich geben, die selber nicht das vorleben (Familie), was sie als das Ideal darstellen. Sollte sich dahinter etwas selber eine Klemmschwester verbergen?
    Bleibt nur zu hoffen, daß ihr ein heftiger Gegenwind anschlägt. Wenn Leute das hier wegen Hartz IV schaffen, warum ist das von der homosexuellen Community drüben nicht möglich?
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#3 knecht ruprechtAnonym
  • 30.08.2004, 19:56h
  • ich habe nie verstanden, warum es in deutschland keine unterschriften-aktion gegen die homo-ehe gab. oder gar eine volksabstimmung. aber nein. demokratie gibt es nur pro homosexueller gesinnung, aber nciht gegen.
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#4 Köln-RiehlAnonym
  • 30.08.2004, 20:15h
  • Bitte geht nicht wieder auf knecht ruprecht ein - das ist ein
    reiner Provokateur und es freut ihn, wenn wenigstens wir
    ihn ernst nehmen!
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#5 na und?Anonym
  • 30.08.2004, 20:55h
  • Hitler soll doch schwul gewesen sein (siehe z.B. Lothar
    Machtan, Hitler war Schwul). Röhm war schwul und
    brutaler SA-Scherge und Miterfinder der
    Konzentrationslager. Das eine schließt das andere nicht
    aus. Scheiß schwule Nazis!
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#6 DavidAnonym
  • 30.08.2004, 22:12h
  • Was für ein verlogener Widerspruch.
    Sie verurteilt die Diskussionen an sich schon, doch tragen solche Statements wie ihre doch gerade dazu bei, das die Diskussionen entfacht werden. Wie es in den Wald hallt, so hallt es auch wieder zurück.
    Wenn ihr die Diskussion nicht passt, dann braucht sie sich doch nicht zu äussern!
    Die Tabuisierung hat doch erst für die Diskrimienierung gesorgt, mit der Folge, das halt die homosexuelle Bewegung entstand und diese nun für ihre Rechte kämpft.
    Was erwartet sie denn von den Betroffenen? Sie verdreht wohl die Tatsachen, das die Unterdrückung, Verfolgung und Diskriminierung einer Minderheit mit Hitler zu vergleichen ist; nicht das verhalten der Betroffenen.
    Wo wären wir denn, wenn sich die Menschen gegen sowas nicht gewehrt hätten? Wir hätten noch immer Sklaverei, die Unterdrückung der Frau... Dieses Verhalten hat doch erst das dritte reich ermöglicht!
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#7 skydiverProfil
  • 30.08.2004, 23:07hStuttgart
  • Ich kann David bloss zustimmen, das es sich hier ganz augenscheinlich um eine "Klemmschwester" handeln könnte! Da die Tage der Bush-Regierung sowieso "gezählt" sind, und er sich jetzt nicht mal mehr in NY sehen lassen kann/darf, beunruhigt mich das im Moment nicht weiter... Ich denke, das die Ami´s gut genug organisiert sind (Schwulenbewegung etc.) das sie mit derartigen Äusserungen zurecht kommen werden, und dagegen vorgehen werden!
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#8 RobertAnonym
#9 Franz DieterAnonym
  • 31.08.2004, 08:14h
  • In der Tat - die Familie ist zu schützen - gegen soziale Ungerechtigkeiten, gegen allgemeine soziale Not, gegen Kinderfeindlichkeit, gegen einen Bruch mit entsprechenden Werten usw.

    Und wer bei all dem versagt der verteidigt die Familie dann eben gegen die 0.1% Bedrohung durch feste Homopartnerschaften.
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#10 mezzoAnonym
  • 31.08.2004, 09:00h
  • Was ich ja noch nie verstanden habe ist: Wie sieht eigentlich der Angriff der Homoehe auf Ehe und Familie aus? Wir haben ja hier die eingetragene Partnerschaft nun schon einige Zeit. Mir ist aber wirklich noch nicht eine Ehe oder Familie bekannt, die daran zerbrochen ist. Woran liegt eigentlich das Problem beide zu akzeptieren?
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