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Im US-Wahlkampf profilieren sich insbesondere republikanischen Kandidaten gerne mit einer Portion Homophobie. Im vergangenen Jahr haben schwul-lesbische Aktivisten darauf reagiert, in dem sie bunten Glitter auf die Homo-Hasser schmeißen: So haben bereits die (ehemaligen) Präsidentschaftskandidaten Michele Bachmann , Tim Pawlenty und Newt Gingrich die "Glitterbombe" ertragen müssen. Am Wochenende hat es Rick Santorum in Charleston (US-Bundesstaat South Carolina) erwischt. Nach seinem dritten Platz bei der Vorwahl im konservativen Bundesstaat wollte er in der Militär-Hochschule "The Citadel" feiern, als laut kreischende Aktivisten den erzkonservativen Kandidaten wegen dessen ständiger Attacken auf Schwule und Lesben einglitterten. Auch der Sender CBS war dabei:



Santorum war von 1995 bis 2007 im US-Senat und wurde dort von Homogruppen wiederholt als homofeindlichster Senator bezeichnet. So brachte er etwa immer wieder Homosexualität mit Kindesmissbrauch oder Sodomie in Zusammenhang, die in gleicher Weise die "traditionelle Familie" gefährden würden.

Die kompromisslose Haltung Santorums regte den Homo-Aktivisten Dan Savage 2003 so auf, dass er in seiner Kolumne das Wort "Santorum" neu definieren wollte - er erhielt von Lesern über 3.000 Vorschläge. Am Ende kam dabei die Seite spreadingsantorum.com heraus, die seit Jahren bei der Google- oder Bing-Suche nach dem Begriff "Santorum" noch vor der Homepage des Politikers auftaucht. Die Neudefinition von "Santorum" findet der Präsidentschaftskandidat übrigens gar nicht witzig - sie lautet: "Die schaumige Mischung aus Gleitgel und Fäkalien, die manchmal ein Nebenprodukt von Analsex ist."

Wenn jemand - aus welchem Grund auch immer - nach dem Lesen des Artikels Glitter braucht, dem könnte dieser Link auf amazon.de helfen. (dk)



USA: Homo-Gegner in Aktion

Studenten in den USA erklären auf Facebook, warum sie Homo-Paaren keine Rechte geben wollen – meist ist Gott im Spiel.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 RaffaelAnonym
  • 23.01.2012, 20:49h
  • Schade, dass ihn der Glitter nicht so gut getroffen hat, wie bei manchen Aktionen in der Vergangenheit.

    Ansonsten kann ich nur immer wieder sagen:
    solche Einglitterungs-Aktionen sind perfekt, um die Absurdität dieser Leute zu zeigen. Sie sind gewaltfrei, optisch sehr auffällig, witzig-ironisch und die "Opfer" ärgern sich über sowas schwarz....
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#3 teemithonigAnonym
  • 25.01.2012, 16:47h
  • An und für sich eine super Idee, aber das Zeug hat ihn ja leider kaum getroffen.

    Und, tut mir leid, aber der Anblick von nichtmal einem halben Dutzend Leute, die sich da hinstellen und rumkreischen, lädt eher zum Fremdschämen denn zum Solidarisieren ein.

    Grundsätzlich find ich die Idee ja gut, aber... wenn schon, dann hätte man ihn mit einer größeren Menge Glitzer von einem Balkon, u.ä. aus bewerfen müssen- eine Handvoll reicht doch nicht.
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#4 Iceman
#5 lookAnonym