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Direkt vom Flughafen geht´s zur geothermal beheizten Blauen Lagune - mit Wassertemperaturen zwischen 25 und 28°C

Der Insel-Staat im hohen Norden rüstet sich für ein neues internationales LGBT-Festival. Einer der Höhepunkte von "Rainbow Reykjavik" ist ein Konzert mit Paul Oscar.

Von Carsten Weidemann

Das Konzept ist aufgegangen: Ob von Frankfurt, Stockholm oder New York - die Flüge von Icelandair am 16. Februar sind bereits überdurchschnittlich gebucht. "Schuld" daran ist "Rainbow Reykjavik", eines der ungewöhnlichsten LGBT-Festivals, das in diesem Jahr Premiere feiert.

Das Event vom 16. bis 19. Februar 2012 richtet sich sowohl an Isländer wie an schwul-lesbische Gäste aus Europa und den USA, die mal etwas ganz anderes erleben wollen. Das Programm ist ein spannender Mix aus Natur, Kultur, Party, Politik und kulinarischen Erlebnissen. So geht es beispielsweise gleich nach Ankunft auf dem Flughafen Keflavik zur legendären Blauen Lagune - ein geothermal beheiztes Freibad mit naturblauem Wasser. "Die Badehose bzw. der Bikini gehören also unbedingt ins Handgepäck", sagt Jeff Wahl von der deutschen Agentur Communigayte, die das Event mit veranstaltet.

Queer-Konzert in der Harpa Concert Hall


Tritt extra für die Besucher von Rainbow Reykjavik auf: Pop-Ikone Paul Oscar (Bild: Alisa Ugla Kalyanova)

Weiterer Höhepunkt von Rainbow Reykjavik ist ein "Queer-Konzert" in der nagelneuen wie atemberaubenden Harpa Concert Hall. Im Anschluss an ein gemeinsames Abendessen im Opernhaus-Restaurant "Kolabrautin" treten einige der bekanntesten Künstler Islands auf - einschließlich der international bekannten schwulen Pop-Ikone Paul Oscar, der sein Land 1997 beim Eurovision Song Contest vertrat, sowie der auf der Insel gefeierten jungen Sängerin Lay Low.

Darüber hinaus gibt es jede Menge Natur bei Rainbow Reykjavik: Wer Donnerstag am späten Abend noch nicht müde ist, kann an einer Bustour teilnehmen, um die legendären Nordlichter zu erleben. "Dafür ist es jetzt diebeste Jahreszeit", sagt Audur Halldorsdottir von Visit Reykjavik. Am Freitag wiederum steht die "Gullfoss, Gaysir & Fontana Tour" zu Wasserfällen und Geysiren auf dem Programm - auch hier sind wieder die Badehose bzw. der Bikini gefragt. Dank des Golfstroms sind auf Island keine arktischen Temperaturen zu erwarten: "Im Durchschnitt sind die Temperaturen im Januar und Februar bei uns höher als in New York", so Audur Halldorsdottir.

Der Bürgermeister lädt zum Cocktail-Empfang


Beim Gay Pride zeigte sich Bürgermeister Jón Gnarr von seiner besten Seite - mal sehen, was er zum Cocktailempfang trägt

Auch die Politik kommt nicht zu kurz: Reykjaviks Bürgermeister Jón Gnarr - ein Komiker, der mit einer Spaßpartei überraschend die letzte Wahl gewann - lässt es sich nicht nehmen, die Teilnehmer des Festivals persönlich mit einem Cocktailempfang im Rathaus zu begrüßen. Bei einem LGBT History Walk kann man mehr über Islands schwul-lesbische Geschichte erfahren. Den Abschluss des Festivals bildet eine Wikingerparty.

Für "Rainbow Reykjavik" bietet die Fluggesellschaft Icelandair auf ihrer Webseite günstige Komplettpakete inklusive Flug, drei Hotel-Übernachtungen,Transfers, Ausflügen, allen Eintrittsgeldern sowie mehreren Mahlzeiten an. Die günstigsten Packages für 765 Euro pro Person sind zwar bereits ausgebucht, für die Leser von queer.de bietet die Airline jedoch noch Sonderkonditionen an, die auf der Homepage nicht verfügbar sind. Interessierte werden gebeten, eine Email-Anfrage an ih.hilfe@icelandair.is zu schicken.

Weiterer Spar-Tipp: Günstiger wird es auch, wenn man nicht ab Frankfurt, sondern ab Amsterdam, Paris oder Kopenhagen nach Island fliegt. Góða ferð! - das ist Isländisch und heißt "Herzlich wilkommen".



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 vingtans
  • 27.01.2012, 00:12h
  • ich find island wahnsinnig faszinierend.
    nicht nur der landschaft wegen.

    island hat so viel einwohner wie bielefeld.
    und ist heimat so vieler kreativer köpfe...

    nicht nur das große künstler,wie björk aus diesem land kommen, nein jeder zweite isländer schreibt im laufe seines lebens mindestens ein buch.

    davon können wir uns übrige europäer mal eine scheibe abschneiden.

    noch dazu ist das land wahnsinnig tolerant was sozialrechte angeht.
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