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Starbucks-Mitarbeiter beim CSD in Seattle (Bild: RyanWelshPhotography.com / flickr / by 2.0)

Im Bundesstaat Washington unterstützen inzwischen viele Großkonzerne die Ehe-Öffnung, darunter auch die Kaffeehaus-Kette Starbucks und der Suchdienst Google.

Wie die Homo-Gruppe "Washington United for Marriage" am Mittwoch mitteilte, setzen sich die beiden amerikanischen Firmen für die Verabschiedung einer Gesetzesinitiative zur Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht ein. Sie haben sich daher der "Washington United for Marriage Business Coalition" angeschlossen, der bereits mehr als 100 Unternehmen beigetreten sind. Zu den Unterstützern gehören unter anderem der Versicherungsriese American Family Insurance und der Sportartikelhersteller Nike.

Auch Microsoft ist von Anfang an bei der Initiative dabei. Der Computerkonzern hat bereits wiederholt Homo-Gruppen unterstützt, die sich für die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einsetzen. So spendete Microsoft vor drei Jahren 100.000 Dollar an eine Homo-Gruppe, die sich gegen die Abschaffung von eingetragenen Partnerschaften im Staat Washington zur Wehr setzte (queer.de berichtete).

Homo-Ehe hat "viele Vorteile für Firmen"

"Die Gleichstellung im Eherecht hat viele Vorteile für Firmen im Bundesstaat Washington", erklärte Lacey All, die Vorsitzende von Washington United for Marriage. "Wenn alle Beziehungen anerkannt werden - und zwar unabhängig von der sexuellen Orientierung - bedeutet das für die Firmen ein offenes Geschäftsklima, das Fairness und Bürgerrechte für alle garantiert."

Gouverneurin Chris Gregoire hatte Anfang des Jahres angekündigt, als siebter US-Bundesstaat die Ehe für Schwule und Lesben öffnen zu wollen (queer.de berichtete). Die Initiative wird in Kürze in Senat und US-Repräsentantenhaus behandelt. Laut Medienberichten gibt es in beiden Kammern des Parlaments eine Mehrheit für die Gleichstellung (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.01.2012, 15:33h
  • Es muß noch mehr Unterstützer für die Homoehe im Bundesstaat Washington geben, danach ist die Eheöffnung nur noch Formsache!
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#2 HinnerkAnonym
  • 26.01.2012, 20:22h
  • Sowohl Google als auch Starbucks sind (ebenso wie viele andere Konzerne, darunter auch Apple, Microsoft und Facebook) dafür bekannt, dass sie dort, wo eh schon homofreundliches Klima herrscht, gerne zu Marketingzwecken einstimmen.

    Aber anderswo sind sie dann total homophob.

    Immer gerade das, was am besten für den Profit ist.

    Das sind reine Marketingmaßnahmen.
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#3 TreegProfil
  • 27.01.2012, 04:40hDoetinchem
  • Also bei dieser art Großkonzernen bin ich immer besonders vorsichtig, denn auf der anderen seite sind sie brutale und rücksichtslose Ausbeuter, die Menschen - auch in der Bundesrepublik - zu Konditionen beschäftigen, die unter aller Sau sind. Da gehts manchem deutschen Leiharbeiter besser als den Festangestellten bei Starbucks Germany.

    Im übrigen ist mir aufgefallen, das Starbucks zwar in der bundesrepublik existiert, jedoch ganz wenig in den niederlanden.

    Könnte das daran liegen das die Niederlande vielleicht doch etwas Arbeitnehmerfreundlicher aufgebaut ist?
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