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Hayward Der Kalifornier Jim Malone hatte vor acht Jahren einen positiven HIV-Test, der sich nun als Falschdiagnose herausgestellt hat. Bereits am 4. August hat sein Arzt den Fehler zugegeben und die volle Verantwortung übernommen. "Er hat mir gesagt: 'Wir haben einen sehr großen Fehler gemacht'", erinnert sich der Patient. "Ich sagte: 'Sie erzählen mir das einfach so und alles was Sie dazu sagen ist Entschuldigung. Entschuldigung dafür, dass ich die ganze Zeit gedacht habe, ich würde bald sterben'". Malone hatte infolge der Diagnose Depressionen bekommen und erheblich abgenommen. 1996 war der erste HIV-Test Malones positiv, der Kontrolltest dann negativ, was dem Patienten jedoch nie mitgeteilt wurde. Malone will nun das Gesundheitssystem auf Schadensersatz verklagen. (dk)



#1 DavidAnonym
  • 31.08.2004, 20:43h
  • Was für eine Tragik, für diesen Menschen mit der vermeintlichen Gewissheit zu leben, früher sterben zu müssen.
    Aber umgekehrt wäre es noch viel schlimmer. Man würde sich für safe halten und andere unter Umständen anstecken.
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#2 SchnupsAnonym
  • 31.08.2004, 22:09h
  • O Mann, dem Typen kann man es aber auch nicht recht machen!
    Wäre es ihm vielleicht lieber gewesen, wenn es keine Fehldiagnose gewesen wäre?
    Ist sicher kein Schaden, daß er sich schonmal Gedanken über seine Sterblichkeit gemacht hat – sowas kann auch ohne Aids ganz unvermutet passieren. Und die irrtümlich verlorenen Pfunde hat er ganz schnell wieder drauf...
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#3 schwierigAnonym
  • 01.09.2004, 08:35h
  • keine einfache frage.
    aber wenn er jetzt schadensersatz verlangt, hätte er ihn nicht verlangen können, wenn er versehentlich ohne es zu wissen zwischenzeitlich infiziert worden wäre.
    wäre keine gute botschaft an die ärzte
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