Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?15823

Noch ist unklar, wer Jonathan H. umgebracht hat (Bild: Polizei Leipzig)

Die Leipziger Polizei nimmt im Mordfall Jonathan H. Verbindung mit den Berliner Behörden auf, da es Parallelen mit dem Tötungsdelikt an dem Mitarbeiter einer Schwulensauna in der Hauptstadt gebe.

Der Leipziger Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz erklärte gegenüber der "Leipziger Volkszeitung", dass es "vom Äußeren her bestehende scheinbare Übereinstimmungen" in beiden Fällen gebe. So sollen bei beiden Leichen Gliedmaßen abgetrennt worden sein. Nun müsse ausgelotet werden, ob es sich möglicherweise um den selben Täter handele. Selbst wenn dem nicht so sei, könne eine Zusammenarbeit den Ermittlungen helfen: "Uns interessiert, wie ein Täter gestrickt ist, der sein Opfer zerlegt", erklärte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft. Leipziger Polizei-Psychologen, sogenannte Profiler, versuchen gerade, den möglichen Täterkreis einzuschränken.

Die zerstückelte Leiche des 23-jährigen Jonathan M. war im November 2011 im Leipziger Elsterflutbecken von einem Pilzsammler entdeckt worden (queer.de berichtete). Es wird vermutet, dass der aus einer streng religiösen vietnamesischen Familie stammende Mann schwul gewesen ist und von einem Sex-Partner ermordet wurde. Die Polizei tappt bei der Tätersuche derzeit noch im Dunkeln.

In Berlin fanden Beamte am Montag - zwei Monate nach dem Leipziger Fall - die Leiche des 37-jährigen Carsten S., der seit dem Neujahrstag verschwunden war (queer.de berichtete). Auch S. wurden Medienberichten zufolge Gliedmaßen abgetrennt, ein eher fragwürdiger Bericht behauptet, der Kopf soll sogar gekocht worden sein. Die Staatsanwaltschaft erklärte jedoch, für einen kannibalistischen Hintergrund lägen keine Anzeichen vor. Der mutmaßliche Täter, ein 43-Jähriger, habe sein Opfer jedoch "im Zuge von sadomasochistischen Sexualpraktiken" ermordet. Der Mann soll vor seiner Verhaftung versucht haben, sich die Pulsadern aufzuschneiden.

Berliner Boulevardzeitungen berichten reißerisch über den Fall: So beschrieb die B.Z. am Donnerstag "die kranken Sex-Spiele" des mutmaßlichen Täters. Die "Bild" berichtet vom "Sadomaso-Massaker von Berlin, so gruselig wie der Kino-Schocker 'Hannibal' mit Anthony Hopkins". (dk)



#1 Geert
  • 26.01.2012, 16:11h
  • Auch der Bondage-Mörder in London hatte damals 7 schwule Männer nach immer derselben Methode umgebracht. Er ließ sie zu sich in seine Wohnung kommen, fesselte sie und zerstückelte sie nach und nach.
    Da hat dann eben ein Wahnsinniger eine solche Sex-Fantasie im Kopf und genau deshalb läuft es immer gleich ab.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 WernAnonym
  • 26.01.2012, 16:14h
  • Danke.
    Die einzigen informativen und nicht-reissersichen Artikel zu dem Fall kommen von Queer.de.
    Im Gegensatz dazu haben die Zeitungen eines bestimmten, menschenverachtenden Verlages den üblichen Gossenjournalismus betrieben.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 hostieAnonym
#4 ritaAnonym
#5 HannibalEhemaliges Profil
#6 Geert
  • 26.01.2012, 16:58h
  • Antwort auf #4 von rita
  • Nein, der Bondage-Mörder war in London aktiv.

    Das war aber noch vor den Zeiten des Internets.
    Das ging damals groß durch die (schwule) Presse.

    Ich bin jetzt allerdings zu faul, um zu googlen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 HannibalEhemaliges Profil
  • 26.01.2012, 17:00h
  • Antwort auf #1 von Geert
  • „Warte, warte nur ein Weilchen,
    bald kommt Haarmann auch zu dir,
    mit dem kleinen Hackebeilchen,
    macht er Hackefleisch aus dir.
    Aus den Augen macht er Sülze,
    aus dem Hintern macht er Speck,
    aus den Därmen macht er Würste
    und den Rest, den schmeißt er weg.“
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Geert
#9 HannibalEhemaliges Profil
#10 AbsurdistanAnonym