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US-Präsidentschaftswahlkampf

Gingrich: Homo-Ehe = Heidentum



Eigentlich nervt es ja schon fast, über alberne Äußerungen von engstirnigen US-Politikern zu berichten. Im Falle von Newt Gingrich ist das aber notwendig, denn immerhin könnte der aufbrausende alte Mann nach seinem Vorwahlsieg in South Carolina nächster US-Präsident werden. In einem von Rightwingwatch.org verbreiteten Radiointerview erklärte der 68-Jährige nun allen Ernstes, dass Heiden die Ehe für Schwule und Lesben öffnen wollen, um die christliche Zivilisation zu beenden:

Es ist ganz einfach: Die Ehe ist eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Das ist die historische Doktrin, die tief in die Bibel - ins Alte und Neue Testament - eingearbeitet ist. Und das ist ein ideales Beispiel dafür, was ich mit dem Aufstieg des Heidentums meine. Das Anliegen, eine Alternative zur Ehe zwischen Mann und Frau zu finden, ist eine ganz natürlich heidnische Verhaltensweise. Aber das ist auch eine grundlegende Verletzung unserer Zivilisation.

In seinem eigenen Leben hat Newt Gingrich die von ihm oft beschworene "Heiligkeit der Ehe" nie so richtig ernst genommen: Seine erste Frau hat er Anfang der 1980er Jahren betrogen und schließlich verlassen, als sie an Krebs erkrankt war. Als ihm seine zweite Frau zu langweilig wurde, betrog er auch sie, während er als Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus gleichzeitig den "unmoralischen" Präsidenten Bill Clinton in der Monica-Lewinsky-Affäre beschimpfte. 2000 schlug er dann seiner Noch-Ehefrau ihren Angaben zufolge eine offene Beziehung vor. Weil sie dankend ablehnte, ließ er sich auch von ihr scheiden und heiratete seine Geliebte, mit der er noch heute zusammen ist. Aber nun, so fürchtet der Republikaner, wollen die bösen heidnischen Homos diesen gottgewollten Lifestyle kaputt machen.

Am kommenden Wochenende wird sich bei den nächsten Vorwahlen in Florida entscheiden, ob "Swingrich" weiter Chancen auf die Präsidentschaftskandidatur hat. Einer neuen CNN-Umfrage zufolge würde er auf 34 Prozent kommen, knapp hinter seinen schärfsten Konkurrenten Mitt Romney, der 36 Prozent erreichen würde. Radikalkatholik Rick Santorum erhielte elf, der Radikalliberale Ron Paul neun Prozent. (dk)



USA: Homo-Gegner in Aktion

Studenten in den USA erklären auf Facebook, warum sie Homo-Paaren keine Rechte geben wollen – meist ist Gott im Spiel.
#1 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 27.01.2012, 12:10h
  • Christen sind doch die Heiden, also die Unglaeubigen. Das wird jede nichtchristliche "Religion" bestaetigen. Fragt die Muslime, die Hindus, die Shintos, die Pastafaris usw.
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#2 Hyper GeertAnonym
#3 CarstenFfm
  • 27.01.2012, 14:45h
  • Andersrum wird ein Schuh draus:
    eine religiöse Ideologie führt zu Verdummung und Homohass
    ... der Grinch ist doch das beste Beispiel dafür.
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#4 finkAnonym
  • 27.01.2012, 15:35h
  • "Die Ehe ist eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau. Das ist die historische Doktrin, die tief in die Bibel - ins Alte und Neue Testament - eingearbeitet ist."

    das peinlichste ist ja, dass diese dummschwätzer die bronzezeit-märchen, mit denen sie in den wahlkampf ziehen, nicht einmal selber kennen.

    einfach mal irgendwo ins alte testament hineingezapt:

    "Und es wurden David in Hebron Soehne geboren: Sein Erstgeborener war Amnon, von Ahinoam, der Jesreeliterin, und sein zweiter Kilab, von Abigajil, der Frau des Karmeliters Nabal, und der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, des Koenigs von Geschur, und der vierte Adonija, der Sohn der Haggit, und der fuenfte Schefatja, der Sohn der Abital, und der sechste Jitream, von Egla, der Frau Davids. Diese wurden David in Hebron geboren.
    Und es geschah, solange zwischen dem Haus Sauls und dem Haus Davids Krieg war, stand Abner dem Haus Sauls mutig bei. Und Saul hatte eine Nebenfrau, ihr Name war Rizpa, eine Tochter des Ajja." ...

    so geht das seitenlang. da wird zwangsverheiratet, verkuppelt, gehurt und geschändet, was das zeug hält. da werden die frauen des bruders übernommen und sklavinnen auch schon mal als leihmütter eingesetzt. die monogame ehe als "historische doktrin" kann der homophobe dussel sich also mal flink abschminken.

    aber eines muss man ja zugeben: was familiäre vielfalt angeht, ist das alte testament kreativer als die moderne homobewegung mit ihrem öden mantra "wir machen alles wie die heten, nur noch hundertmal perfekter".
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#5 urgesteinAnonym
#6 RaffaelAnonym
  • 27.01.2012, 18:54h
  • "Das ist die historische Doktrin, die tief in die Bibel - ins Alte und Neue Testament - eingearbeitet ist."

    Genauso wie in der Bibel steht, man dürfe seine Tochter in die Sklaverei verkaufen, die Frau müsse dem Mann untertan sein und gehorchen, man dürfe keine gemischtfasrigen Stoffe tragen, man dürfe kein Leder anfassen, etc. etc. etc.

    Interessant wie diese Homohasser sich immer nur das rauspicken, was ihren Hass unterstützt und alles andere ignorieren.

    Das Problem ist nur, dass deren Anhänger genauso dumm und verlogen sind und deshalb darauf reinfallen.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.01.2012, 19:59h
  • Herr Gingrich soll nur so weitermachen - die Glitteraktivisten sind schon in Lauerstellung!
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#8 Tobi CologneAnonym
  • 27.01.2012, 20:31h
  • Niemand zwingt diese hasserfüllten Menschen schwul zu werden. Und niemand zwingt sie, uns toll zu finden. Aber so wie wir sie ihr Leben führen lassen, müssen die uns auch unser Leben führen lassen.

    Die dürfen ihren Hass und ihre menschenverachtende Ideologie nicht über Grundrechte und demokratische Grundprinzipien wie Freiheit und Gleichheit stellen!

    Ich werde nie verstehen, wie sich jemand über Sachen aufregen kann, die ihn und sein Leben gar nicht betreffen.
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#9 alexander
  • 27.01.2012, 20:39h
  • Antwort auf #4 von fink
  • aber eines muss man ja zugeben: was familiäre vielfalt angeht, ist das alte testament kreativer als die moderne homobewegung mit ihrem öden mantra "wir machen alles wie die heten, nur noch hundertmal perfekter".

    und das lassen wir uns als "deutsche homos" auch nicht nehmen !!!
    vor allem wenn wir zu besser gestellten gehören, dann wählen wir auch cdu ! (muss ja keiner wissen !)
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#10 alexander
  • 27.01.2012, 20:54h
  • was diese republikanischen präsidentschaftsanwärter anbieten, gehört eher in eine comedyshow ! wenn die sache nicht so ernst wäre, könnte man sich wenigstens über soviel dummheit und verlogene bigotterie noch amüsieren ?

    welche zivilisation meint herr gingrich eigentlich ???
    seinen völlig charakterlosen umgang mit seinen ehefrauen ? und dieser hurenbock spricht von moral und nennt homos heiden ?
    der mutant ist nun wirklch der brüller !
    was mich immer wieder auf's neue verwundert, wo kommen nur alle diese offenbar völlig verblödeten amis her, die diese "monströsen kandidaten" auch nur ansatzweise in betracht ziehen ???
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