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Peter Kerns umstrittener Film aus dem Jahr 2009 ist jetzt auf DVD erschienen

Jetzt auf DVD: Peter Kerns Drama "Blutsfreundschaft" um einen 80-jährigen Schwulen - gespielt von Helmut Berger - und einen 16-Jährigen aus der rechten Szene.

Von Carsten Weidemann

Der 16-jährige Axel (gespielt von Harry Lampl) hat die Schule abgebrochen, ein Ausbildungsplatz ist nicht in Sicht und das Verhältnis zu seiner Familie - besonders zum Stiefvater - wird immer schlechter.

Seit Axel sich im Dunstkreis einer Bande von Neonazis bewegt, hat er wenigstens "kameradschaftlichen" Rückhalt, doch nichts im Leben ist um sonst. Unter der Führung des gewalttätigen Lippi überfallen die Neonazis eine karitative Essensausgabe. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände ersticht Axel dabei den Sozialarbeiter Thomas Lorenz. Vor der Polizei versteckt er sich in der benachbarten Wäscherei von Gustav Tritzinsky (gespielt von Helmut Berger).

Gustav ist schwul und 80 Jahre alt - ihn erinnert der halbwüchsige Eindringling fatal an seine Jugendliebe Hannes, der wegen des von Gustav herbeigeführten Todes eines HJ-Jungen von den Nazis verschleppt und getötet wurde. So kommt es, dass Gustav den "Einbrecher" bei sich übernachten lässt und in der folgenden Zeit eine seltsame Freundschaft zwischen den beiden entsteht.

Die Nazis wollen Axel als Kameraden, Gustav hätte ihn gern im Bett

Auch macht sich Axel in der Wäscherei nützlich - unter den Augen der Neonazis, die mittlerweile von der Beziehung ihres Bandenmitglieds mit einem Homosexuellen Wind bekommen haben. Gustavs Freunde, unter ihnen der Transsexuelle Christina Thürmer, drängen den alten Mann, seinen Schützling an die Polizei auszuliefern, bevor ein Unglück passiert. Als die Neonazi-Gruppe wegen des Todes von Thomas Lorenz von der Polizei ins Visier genommen wird, wollen sie Gustav aus dem Weg räumen, da sie denken, Axel hätte ihn in alle Dinge eingeweiht.

In Peter Kerns Drama "Blutsfreundschaft" aus dem Jahr 2009 muss sich Axel entscheiden: für seine braunen "Freunde" oder für Menschlichkeit.

Youtube | Trailer zum Film


#1 gegen heteronormAnonym
  • 30.01.2012, 17:40h
  • Hört sich interessant an. Was aber nervt ist die obligatorische Heterosexszene die es dem Trailer nach gibt.
    Fast jeder Heterofilm zeigt keinen schwulen Sex und wenn dann geht die Kamera vorm Sex ins Off.
    Schon protesthalber sollte man deswegen in schwulen Filmen auf Hetensexszenen verzichten.
    Klar gibt es mehr Heteros als Schwule, aber die Darsteller die in schwulen Filmen Heteros spielen müssen nicht direkt vor der Kamera mit ihren Weibern rummachen, solange Schwule in Hetenfilmen nur als asexuelle Wesen gezeigt werden und die Kamera vorm Schalfzimmer ausgeht.

    Was meint ihr, wieso mutet man schwulen Zuschauern in schwulen Filmen gelegentich Hetensex und Titten zu, während es für alle Heten selbstverständlich ist das man in ( nicht-gay themed) Filmen zwar gelegentlich Schwule sieht, die aber nie schwulen Sex/ Zärtlichkeit haben?

    Mir geht es um die Gleichbehandlung.
    Ich finde entweder die Heten werden lockerer in ihren Filmen, dann ist mir auch das bischen Hetensex in schwulen Filmen Schnuppe, oder, wenn sich nichts ändert, sollten die schwulen Filmemeacher aus Protest keinen Hetensex zeigen!
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#2 PierreAnonym
  • 06.02.2012, 10:29h
  • Klar... romantisch. Da "erbarmt" sich der 80jährige schwule Opi eines jugendlichen Nazis... weil natürlich die Schwanzsteuerung des älteren seinen Verstand außer Kraft setzt.
    Und der Jüngere, der Nazi ... klar... der glaubt an die echte Freundschaft des schwulen Opis...
    Ich glaube, ich muss kotzen.
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#3 RulleAnonym
  • 06.02.2012, 12:17h
  • Hört sich interessant an...und ein immer noch aktuelles Thema.
    Ich werde ihn mir anschauen.
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#4 loboAnonym
  • 06.02.2012, 18:13h
  • so hätten sie es gern. ich kopf ist einfach voller klischees und vorurteile. so werden sie immer nur kotzen, auch wenn sie sich in den spiegel schauen.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil