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Das Family Research Council möchte erreichen, dass nur heterosexuelle Figuren Sternenkrieg spielen dürfen

Das Computerspiel "Star Wars: The Old Republic" wechselt laut einer christlich-konservativen US-Lobbygruppe auf die "dunkle Seite der Macht", weil es gleichgeschlechtliche Beziehungen erlaubt.

Tony Perkins, der Chef des Family Research Council, hat Eltern vor dem Online-Rollenspiel gewarnt, da darin gleichgeschlechtliche Beziehungen möglich sein werden: "In einem neuen 'Star Wars'-Spiel sind homosexuelle Aktivisten die größte Gefahr für das Imperium", erklärte Perkins. "'Star Wars'-Spieler sind bereits auf der dunklen Seite der Macht; das neue Videospiel bietet nämlich ein besonderes Feature an: Schwule Beziehungen." Eltern, so fordert Perkins, sollten sich bei den Machern beschweren, um zu zeigen, "wer die Macht wirklich in den Händen hält".

Die christliche Lobbygruppe reagiert damit auf eine Ankündigung im offiziellen Forum des Computerspiels, in dem die Programmierung "zusätzlicher Romantik-Optionen" versprochen werden. Sie würden nach und nach in das Spiel eingefügt werden, erklärte Stephen Reid, ein Sprecher des kanadischen Spieleentwicklers BioWare.

"Star Wars: The Old Republic" ist am 20. Dezember 2011 erschienen und ist in den USA ab 13 Jahren freigegeben (in Deutschland ab 12). Experten schätzen, dass die Entwicklung des Spieles mindestens 80 Millionen US-Dollar gekostet hat. Innerhalb von drei Tagen seit seiner Veröffentlichung kam das Spiel schon auf eine Million Abonnenten. BioWare hatte 2003 bereits das erfolgreiche Spiel "Star Wars: Knights of the Old Republic" kreiert.

Das Family Research Council sieht als seine Hauptaufgabe den Kampf gegen Homosexualität an, die aus religiösen Gründen abgelehnt wird. Des weiteren lehnt die 1981 gegründete Organisation Abtreibung, Scheidungen und Stammzellenforschung ab. Die Gruppe hat insbesondere Einfluss auf die republikanische Partei. So hält sie jedes Jahr das "Values Voter Summit" ab, zu dem im Oktober 2011 auch die Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney, Newt Gingrich, Rick Santorum und Ron Paul erschienen sind. (dk)



#1 TadzioScot
  • 30.01.2012, 19:00h
  • Immer her damit ! Ihr Konsevativen Faschisten, äh Christen (kann man mal verwechseln, laut "Das Kleine Arschloch") könnt ruhig soviel mekern wie ihr wollt, das was dieser Spieleentwickler macht, war schon lange an der Zeit !

    Viel zu wenig Spiele bieten Schwule möglichkeiten an... Ich kenne "Fahrenheit", da ist ein Nebendarsteller Schwul, dann gibt es da noch "Dragon Age 2", was ebenfalls Schwule Bezieheungen ermöglicht und dieser Hersteller Bioware, hat auch Mass Effect 1+2 produziert,
    wo man zwar nicht Schwul spielen kann, aber immerhin Lesbisch möglich ist...

    Und eine Schwule Andeutung gab es sogar in "Mass Effect 2", als der männliche Shepard mit dem Männlichen Salarinaer Wissenschaftler spricht und dieser sich geehrt fühlt das Shepard sich mit ihm Paaren möchte, aber er nicht in der Paarungszeit ist oder so...

    Jeder Nachwuchs braucht Schwule identifikationsfiguren, sowohl in Filmen
    als auch in Spielen ! So lernen sie nämlich
    das sie nicht allein sind und sich nicht schämen müssen für ihre Art zu sein !
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#2 Funny GamesAnonym
#3 FoXXXy LoveAnonym
#5 genervtAnonym
  • 30.01.2012, 19:26h
  • Hmm, mich deucht, da besteht schon wieder ein Problem, die Realität anzuerkennen.

    Da draussen gibt es nunmal Homos. Und die dürfen teilweise sogar heiraten.
    Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind Realität.
    Von diesem Wissen kann man Kinder sogut wie nicht fernhalten.
    Wieso ist es dann ein Problem wenn es diese MÖGLICHKEIT (nicht Zwang) auch in einem Spiel gibt? Man muss es ja nicht machen.

    Und wenn man ein Spiel absolut ohne jeglichen homosexuellen Inhalt will, muss man sich eben ein anderes suchen. Man weiss ja nun, was einen - wenn man WILL - erwartet.
    Wieso beziehen diese Leute Homosexuelle Themen immer auf sich so als ob sie sich dadurch dazu verpflichtet fühlen, es auch zu machen?

    Ich kaufe mir auch nicht CoD Modern Warfare wenn ich eigentlich ein Spiel mit rosa Glitzerponies will und beschwere mich dann, dass es bei Call of Duty garkeine Glitzerponies gibt.
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.01.2012, 19:43h
  • Es wird Zeit, daß dem Family Research Council die Internetseite gehackt und der Geldhahn zugedreht werden sollte!
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#7 TreegProfil
#8 BC Anonym
  • 30.01.2012, 21:25h
  • Newt Gingrich war auf der Veranstaltung einer Organisation, die gegen Scheidungen ist?

    OMG, ich krieg mich nicht mehr ein...
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#9 ChristopherAnonym
  • 30.01.2012, 22:59h
  • Die Homohasser werden immer lächerlicher. Die haben ernsthafte psychische Probleme und deren Verfolgungswahn ist noch eines der harmloseren.
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