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US-Bundesstaat Washington

Amazon unterstützt Ehe-Öffnung


Der amerikanische Onlinehändler macht einen jährlichen Umsatz in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar

Der amerikanische Onlinehändler Amazon unterstützt die Öffnung der Ehe im US-Bundesstaat Washington, in dem der Hauptsitz des Konzerns liegt - im Senat feiert die Gleichstellung derweil einen ersten Erfolg.

Amazon hat sich am Mittwoch einem Aufruf der Homo-Gruppe "Washington United for Marriage" angeschlossen, in dem die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht gefordert wird. Sprecherin Mary Osako erklärte, dass die Firma bereits jetzt Homo-Paare und Hetero-Paare bei Sozialleistungen gleich behandle und erwarte, dass der Staat das selbe tue. Bereits jetzt fordern mehr als 100 Firmen den Staat Washington zu einer Gesetzesänderung auf, darunter Nike, Microsoft, Starbucks und Google (queer.de berichtete).

Die Unterstützung kommt zeitgleich mit einem ersten Durchbruch im Parlament: Der Senat hat am Mittwochabend mit 28 gegen 21 Stimmen eine Änderung des Eherechts beschlossen. Alle Demokraten außer drei Senatoren stimmten für die Gleichstellung. Bei den Republikanern stimmten vier der 22 Parlamentarier für die Homo-Ehe und sicherten damit eine Mehrheit. Nun muss der Gesetzentwurf noch ins Repräsentantenhaus, in dem die Demokraten über eine Mehrheit von 56 gegenüber 42 Sitzen verfügen. Gouverneurin Chris Gregoire hatte vor einem Monat angekündigt, dass sie ein Gleichstellungsgesetz unterschreiben werde (queer.de berichtete).

Washington wäre der siebte US-Bundesstaat, der Schwule und Lesben im Eherecht gleich behandeln will. Allerdings könnten Homo-Gegner nach einer Entscheidung im Parlament das Gesetz noch mit einem Referendum stoppen. Ein derartiger Volksentscheid wurde bereits bei der Einführung von eingetragenen Partnerschaften erzwungen. Befürworter der Gleichstellung gewannen diese Abstimmung zwar, allerdings mit 52,5 Prozent nur äußerst knapp (queer.de berichtete).

Bereits zwei Mal wurde die bereits beschlossene Ehe-Öffnung auf Ebene der US-Staaten durch die Basisdemokratie wieder gekippt: In Kalifornien stimmten 2008 rund 52 Prozent gegen die Gleichbehandlung im Eherecht, in Maine lehnten das ein Jahr später 53 Prozent der Wähler ab, die sich an der Abstimmung beteiligten. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 SpätOuterAnonym
#3 marekAnonym
  • 02.02.2012, 22:00h
  • Na, da wird es wohl mehr um positibe PR gehen.

    Ist natürlich eine prima Werbung für eine zahlungskräftige Zielgruppe (oft doppektes Einkommen, keine Kinder).
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