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Größtes Kreuzfahrtschiff der Welt: Die "Allure of Seas" ist seit 29. Januar zu einer einwöchigen Gay Cruise in der Karibik unterwegs (Bild: Royal Caribbean International)

Bei einer schwulen Kreuzfahrt auf der "Allure of the Seas" sprang ein 30-jähriger Passagier auf hoher See ins Meer

Von Carsten Weidemann

Tragödie auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt: Beim Kurs auf die mexikanische Insel Cozumel sprang ein Passagier am Freitagmorgen von seinem Kabinenbalkon der "Allure of the Seas" ins Meer. Die Firma Atlantis Events hatte das Schiff für eine reine Gay-Cruise von Royal Caribbean International gechartert.

Ein anderer Passagier hatte den Sprung des Mannes zufällig beobachtet. Er alarmierte die Besatzung, die zunächst die Videoüberwachung des Schiffes überprüfte. Nachdem auch dort der Sprung zu sehen war, stoppte der Kapitän die Motoren, ließ die Passagiere an Bord durchzählen, informierte die Behörden und schickte einen eigenen Rettungstrupp los. Auch die mexikanische Marine, die mexikanische Küstenwache und ein Suchtrupp des Kreuzfahrtschiffs "Mariner of the Seas", das vor Cozumel vor Anker lag, beteiligten sich an der Suche - jedoch noch immer ohne Ergebnis.

Während die "Allure of the Seas" ihre Reise mit zweieinhalbstündiger Verspätung fortsetzte, sind Rettungsboote der Küstenwache auch am Samstag noch im Einsatz.

Um 07:10 Uhr vom Kabinenbalkon ins Meer gesprungen

Bei dem ins Meer gesprungenen Passagier soll es sich um einen 30 Jahre alten Briten handeln. Die Videoaufnahmen zeigen, dass er am Freitagmorgen gegen 7:10 Uhr Ortszeit auf seinem Kabinenbalkon auf Deck 11 erst auf einen Tisch stieg und dann offensichtlich gezielt ins Meer sprang. Ein Unfall scheint damit ausgeschlossen. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Die Gay-Cruise von Atlantis Events war am 29. Januar in Fort Lauderdale zu einer siebentägigen Reise durch die Karibik gestartet. Am Sonntag soll das Schiff wieder in Port Everglades anlegen. Die "Allure of the Seas" gilt als das größte Kreuzfahrtschiff der Welt und bietet Platz für über 5.400 Passagiere.

Bereits vor genau einem Jahr sorgte eine Gay-Cruise auf dem Luxus-Dampfer für Schlagzeilen: Damals wurde ein Passagier bei einem Stopp an den Virgin Islands von Zollbeamten festgenommen, weil er mit Ecstasy-Pillen gehandelt haben soll (queer.de berichtete).



#1 dummfugAnonym
  • 04.02.2012, 11:22h
  • Das ist ja eine klasse Taktik!
    Erst mal überprüfen, ob der Augenzeuge es wirklich richtig gesehen hat.
    Stimmt, die Kamera zeigt das auch. Und dann wird erst gehandelt? Wie blöd ist das denn bitte schön?
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#2 Marine-BoyAnonym
  • 04.02.2012, 11:45h
  • Antwort auf #1 von dummfug
  • Da kann ich mich nur anschließen:
    erst mal die Videos überprüfen. Und obwohl das darauf zu sehen war, werden dann auch erst nochmal alle Passagiere durchgezählt, was sicher mehr als als 30 Minuten dauert.

    Und erst dann kommt man mal auf die Idee, Rettungsmaßnahmen einzuleiten.

    Sorry, aber die Verantwortlichen haben völlig inkompetent gehandelt und gehören vor ein Gericht gestellt!

    Leute, die so handeln, dürfen nie mehr Verantwortung auf einem Schiff haben!
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#4 Geert
  • 04.02.2012, 11:59h
  • Mit 5.400 kreischende Schwulen tagelang auf einem Schiff - da kann man schon irre werden und dann von Bord springen....
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#5 SchokiAnonym
  • 04.02.2012, 12:08h
  • Antwort auf #4 von Geert

  • Haha, seit solchen Kommentaren weiß ich, lieber Geert, dass du entweder in Wirklichkeit eine Gruppe von Jugendlichen bist, die sich einen Spaß draus gemacht hat, hier den Troll zu spielen, oder einfach ein heterosexueller Katholik und arbeitslos bist. Alles andere ist ausgeschlossen.
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#6 GeorgB
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 TreegProfil
  • 04.02.2012, 15:22hDoetinchem
  • Also, da es rein rechnerisch bei so einem Schiff zu einem bremsweg von mindestens 1,5km kommt, bei gut 15 knoten geschwindigkeit, ist der längst untergegangen.

    wobei ich mal schätze das der mann entweder irgendwelche "chems" oder zuviel alk intus hatte oder sich von vornherein das leben nehmen wollte.

    Und, selbst wenn ich das fgeschenkt bekäme; ich würde nie auf so ein ding steigen, und das sehe ich nicht erst sein der costa concordia so.
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#9 koklAnonym
  • 04.02.2012, 16:18h
  • Antwort auf #8 von Treeg
  • "1,5 km Bremsweg" - wie drollig :D
    In der Schifffahrt wird in Seemeilen gerechnet, obwohl ich mir da bei einer solch unprofessionellen Crew nicht ganz sicher bin.
    Eigentlich sollte es normal sein, dass auch auf Spaßdampfern die Besatzung regelmäßig Ausnahmesituationen probt. "Mann über Bord" ist da dann eher Standartfall. Da es sich aber wohl um einen Selbstmord handelt, dürfte selbst bei "sofortigem" Beidrehen und Ergreifen von Rettungsmaßnahmen alle Hilfe zu spät gekommen sein. Auf See dauert das nämlich. Aber es ist ja ohnehin davon auszugehen, dass die Besatzung solcher Schiffe eher im Entertainmentprogramm geschult werden ...
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#10 MarekAnonym
  • 04.02.2012, 16:30h
  • Antwort auf #2 von Marine-Boy
  • War das nur komplettes Versagen der Verantwortlichen oder vielleicht sogar Homophobie (Bordpersonal ist ja nicht notwendigerweise schwul, obwohl es da sicher auch den ein oder anderen Schwulen gibt).

    Dann wäre es sogar Vorsatz!
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