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Jason Andrews in einem Promo-Foto für "Sean Cody"

Pornodarsteller Jason Andrews, der als "Addison" in schwulen Pornoproduktionen mitwirkte, hat sich in Florida des Mordes am Besitzer eines Tattoo-Ladens für schuldig bekannt, um der Todesstrafe zu entgehen.

Der 41-jährige Dennis Abrahamsen ist im Mai 2010 in seinem eigenen Haus im 40 Kilometer nördlich von Tampa gelegenen Ort New Port Richey brutal umgebracht worden. Auf ihn wurde zunächst mit einem Messer eingestochen, anschließend wurde er mit einem Hammer erschlagen. Wenige Wochen später nahm die Polizei Andrews fest (queer.de berichtete). Auch Amanda Logue, die Freundin des nach eigenen Angaben bisexuellen Darstellers wurde verhaftet. Beide sollen die Tat geplant und ausgeführt haben. Motiv war Habgier: Sie entwendeten 6.000 Dollar in bar, Kameras und einen Laptop.

Andrews hat mit der Staatsanwaltschaft den Deal geschlossen: Im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis fordern die Ankläger nicht mehr seine Exekution, sondern eine lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit auf eine vorzeitige Entlassung.

Kaltblütiger Mord


Die Polizeifotos von Amanda Logue und Jason Andrews (Bild: Hudson County PD)

Der Fall hat in Florida wegen seiner Kaltblütigkeit für Aufsehen gesorgt: So sollte Andrews' Freundin, die ebenfalls als Pornodarstellerin arbeitete, ihr späteres Opfer zunächst sexuell befriedigen. Vor der Tat hat das Paar mehrere SMS-Nachrichten ausgetauscht, in denen die Beiden über die Art des Tötens diskutierten ("halt nach Messern Ausschau"). In einer SMS erklärte Logue, dass sie "nach der Tötung" mit Andrews Sex haben wolle. Die Gerichtsverhandlung der 30-Jährigen soll im Mai stattfinden. Auch sie muss sich wegen Mordes verantworten.

Der 28-jährige Andrews drehte unter dem Namen Addison für das Pornolabel "Sean Cody" schwule Pornofilme. Unter dem selben Namen drehte er auch heterosexuelle Videos. In den Szenemedien wurde er deshalb oft als "Gay for Pay"-Darsteller bezeichnet - also als Heterosexueller, der wegen des Gehaltsschecks in schwulen Sexszenen mitwirkt. (dk)



#1 BenjaminAnonym
  • 07.02.2012, 14:49h
  • Tja Dummheit tut bekanntlich weh!
    Denn dumm haben beide gehandelt und einen Menschen für nichts ermordet. Sich bloß nicht anstrengen und auf Teufel komm raus sich alles leisten können. Gut das der weg kommt!
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#2 QuueeeeeerrrrAnonym
  • 07.02.2012, 14:59h
  • Der arme Junge kam nur mit seiner Bisexualität nicht klar, die Gesellschaft ist schuld!
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#3 schwulenaktivist
  • 07.02.2012, 19:30h
  • Woraus gefolgert werden kann: Nicht überall wo Toleranz und Akzeptanz drauf steht, oder - schlimmer noch - angenommen wird, kann auf den identischen Inhalt geschlossen werden...
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#4 PierreAnonym
  • 07.02.2012, 20:42h
  • Gay for pay = nicht bi-sexuell.
    Daher war das auch kein Grund aus unterdrücker eigener Sexualität zu morden.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.02.2012, 22:16h
  • Damit ist seine Pornokarriere Gott sei Dank vorbei und muß seinen "schauspielernden Kollegen" bei Sean Cody nicht mehr den Schwulen spielen, denn das kann er nun im Knast jahrelang machen!
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#6 LesenAnonym
#7 EnyyoAnonym
  • 08.02.2012, 09:10h
  • Antwort auf #6 von Lesen
  • Was auch immer: wahrscheinlich kann der alles vögeln, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist.

    Ansonsten haben sich wohl die Richtigen gefunden: beide strunzdumm und nur in der Lage, mit Sex Geld zu verdienen.

    Wegen 6000 Dollar und ein paar Elektrogeräten den Mann ermorden - alleine als potenter Escort hätte der Depp das doch in Kürze "erarbeiten" können...

    Tragisch das Ganze.
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#8 schwulenaktivist
  • 08.02.2012, 15:20h
  • Es sind schon Schwule ohne Raubabsichten ermordet worden. Einige wissen auch, dass es wegen Raub weniger hohe Strafen gibt! ;)

    Ich möchte daran erinnern, dass solche Leute keine wirkliche Beziehung dazu haben, dass es Kerkelings und Westerwelles gibt. Also diese "Vorzeigeschwulen" nützen keiner Klemmschwester etwas, nur stete Sichtbarkeit, die auch unsere Vielfalt zeigt, nützt da etwas!

    Weder die vergangene Schwulenbewegung, noch die tollen finanziellen Aussichten mit Schwulen in der Wirtschaft können ein Fremdbild verändern. Steter Tropfen höhlt den Stein jeder hetero Generation. Dabei bist gerade DU gefragt!
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#9 VolumeProProfil
  • 08.02.2012, 16:51hMönchengladbach
  • Man muss da gar nicht großartig drüber diskutieren. Der Kerl ist ein Mörder und wird die gesetzlich vorgeschrieben Strafe erhalten. Das ist richtig so und gut ist.

    Weiter muss man darüber nicht mehr diskutieren.
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