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Michele Bachmann lehnt aus religiösen Gründen Homo-Rechte ab

In der Heimat der ultrakonservativen US-Politikerin Michele Bachmann herrscht ein derartig homophobes Klima, dass es mehr Selbstmorde unter homosexuellen Teenagern gibt als anderswo.

Wie das Magazin "Rolling Stone" im Rahmen einer ausführlichen Reportage berichtet, gab es im Schulbezirk Anoka-Hennepin in den letzten zwei Jahren insgesamt neun Selbstmorde unter Schülern, davon vier von Jugendlichen, die wegen ihrer (angeblichen) Homosexualität gehänselt und gemobbt worden waren. Der Schulbezirk stimmt weitgehend mit dem Wahlbezirk der Abgeordneten Michele Bachmann überein, die als eine der homofeindlichsten Mitglieder des Repräsentantenhauses gilt.

Dem Bericht zufolge hat Bachmann in ihrer Heimat eine homophobe Atmosphäre begünstigt. Während die 55-Jährige in Washington Politik macht, führt in ihrem Heimatbezirk laut "Rolling Stone" insbesondere Bachmanns "Doppelgängerin", die frühere Spanischlehrerin Barb Anderson, den Kampf gegen Homosexuelle an Schulen weiter. Die Großmutter hat einen Bericht über den Sexualkundeunterricht für die regionale Schulbehörde verfasst. Darin zieht sie den Schluss: "Die Mehrheit der Eltern will nicht, dass ihre Kinder in der Schule den homosexuellen Lebensstil als normale, akzeptable Alternative präsentiert bekommen." In der Schulbehörde konnte sie dann die "No Homo Promo"-Regel durchsetzen - sie besagt, dass Lehrer keine Werbung für Homosexualität machen dürfen. Das führte dazu, dass Lehrer aus Angst vor ihrer Entlassung schwule oder lesbische Autoren nicht mehr besprechen oder Aids-Prävention als Unterrichtsthema ablehnen.

Bewohner wehren sich gegen homofeindliche Grundhaltung

Inzwischen wehren sich die Bewohner jedoch gegen die homofeindliche Atmosphäre: So haben über 140.000 Menschen eine Petition unterschrieben, in der Bachmann aufgefordert wird, etwas gegen die Selbstmordserie zu unternehmen. Initiiert wurde die Initiative von der Mutter eines 15-Jährigen, der sich erhängt hatte. Bachmann hatte sich in der Vergangenheit stets gegen Anti-Mobbing-Gesetze ausgesprochen. Diese, so die Politikerin, verstießen gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben bereits nachgewiesen, dass eine homophobe Atmosphäre die Zahl der Selbstmorde unter Jugendlichen ansteigen lässt. So kam im vergangenen Jahr eine Studie der Columbia-Universität zu dem Ergebnis, dass in einer homophoben Umgebung 20 Prozent mehr Lesben und Schwule Selbstmordversuche unternähmen als in weltoffeneren Gebieten (queer.de berichtete). Dabei ist die Selbstmordrate unter jungen Schwulen und Lesben selbst im Durchschnitt vier Mal höher als unter Heterosexuellen.

Michele Bachmann sorgte als republikanische Präsidentschaftskandidatin in den vergangenen Monaten für Aufsehen, gab aber vergangenen Monat nach schwachen Ergebnissen bei den ersten Vorwahlen auf. Sie wurde insbesondere von der rechtspopulistischen "Tea Party"-Bewegung unterstützt. Homosexualität hat sich in der Vergangenheit als "Teil Satans" beschrieben (queer.de berichtete). (dk)



#1 SchokiAnonym
  • 07.02.2012, 15:59h

  • Wäre einfach nur lächerlich, wenn durch diese dumme Kuh nicht so viele Menschen sterben müssten.
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#2 genervtAnonym
  • 07.02.2012, 16:27h
  • Recht auf freie Meinungsäußerung.

    Es ist also Freie Meinungsäußerung, jemanden zu mobben?

    Und was ist mit dem Recht von Eltern, die ihre Kinder zumindest partiell aus ihrer Obhut geben müssen (es herrscht ja Schulpflicht), und Kindern darauf dass die Kinder in der Schule ein sicheres Umfeld finden in dem sie ohne mißhandelt zu werden sich entwickeln und lernen dürfen?

    Es ist erwiesen dass Menschen (und Tiere) unter Angst und Stresssituationen wenig bis gar nicht lernen können.
    Haben homosexuelle Jugendliche kein Recht darauf, psychisch und physisch unversehrt durch die Schulzeit zu kommen?
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#3 SebiAnonym
  • 07.02.2012, 16:42h
  • Es zeigt sich immer wieder, dass diese Homohasser Blut an ihren Händen haben und vor nichts zurückschrecken um ihre Ideologie zu verbreiten...
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#4 ClaudiaAnonym
  • 07.02.2012, 16:52h
  • Antwort auf #3 von Sebi
  • @genervt: Hast vollkommen recht!

    Mobbing ist also Meinungsfreiheit...pervers und menschenverachtend!

    Würg...schießt solche üblen Gestalten wie diese alte F***e doch auf den Mond oder sonstwohin, wo sie keinen Menschen schaden kann.

    Homohasser wie die finden es wahrscheinlich gut, wenn schwule oder lesbische Jugendliche sich umbringen, sind ja eh Dreck in ihren Augen.
    Dabei sind sie der Dreck, gefährlicher Abschaum!!!!!
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#5 StilsrumpelAnonym
#6 PsychKGAnonym
#7 knatzgilProfil
  • 07.02.2012, 18:43hettelbruck
  • Die nervt mich diese Tea -Party Kuh.Weiss die nicht was die mit Ihrem Gesülze anrichtet.Also mir geht da das Messer in de Tasche auf gut und weg vom Fenster.Und wer möchte schleudert noch einen Fluch hintendrein.
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#8 Roman BolligerAnonym
  • 07.02.2012, 20:31h
  • Das gekünstelte Lächeln dieser evangelikalen Talibanin kann deren mit Dummheit versetzte Kaltherzigkeit nicht verbergen. Ich bin zwar Atheist, aber gemessen an christlichen Werten der Nächstenliebe kann Frau "Mischäll Bäkmäns" freie Entscheidung für politische Bösartigkeit und die Inkaufnahme von Toten die Hasspolitikerin nur an einen Ort führen: in die Hölle. Leider nützt das all den verzweifelten jungen LGBT-Menschen Nichts.

    Das Erschreckende ist, dass weltweit bei der politischen und religiösen Machtelite, welche emanzipierte Menschen scheuen wie der Teufel das Weihwasser, tödliche Homophobie salonfähiger wird. Es findet unter der unheiligen Allianz von Machtstreben und Ignoranz, von Armut und Geldgier, von Fundamentalchristen und Fundamentalislamisten eine Globalisierung der Homophobie statt.
    Was wohl Jesus Christus denken würde?
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#9 JadugharProfil
  • 07.02.2012, 22:06hHamburg
  • Antwort auf #8 von Roman Bolliger
  • Was Jesus Christus denken würde? In der Bibel sagt Jesus folgenden Sätze:
    "Das was ihr dem Anderen im Geringsten antut, das habt ihr mir angetan. "
    "Man soll Andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. "
    "Liebe deinen Nächsten, so wie du dich selbst liebst!"

    Nach diesen Sätzen richten sich die Fundamentalisten nicht, denn diese Sätze drücken aus, daß Entrechtung, Unterdrückung, Diskrinimierung, Gewalt usw. jeder Art böse ist!
    Da Fundamentalisten Unterdrückung befürworten, sind sie logischerweise böse! Sie sind auch keine Christen, da sie Nächstenliebe nicht praktizieren. Eher sind sie Anhänger des goldgierigen widersprüchlichen Massenmörders Moses! Mohammed und Moses waren sich sehr ähnlich und sind beide Verbrecher höchsten Grades. Merkwürdig, daß so viele Menschen sich nach solchen Verbrechern orientieren.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.02.2012, 22:08h
  • An Michele Bachmanns Händen klebt das Blut der Jugendlichen, die wegen ihrer Homosexualität in den Freitod gingen! Diese Ische sollte keine Nacht mehr ruhig schlafen können!

    Shame on you, Mrs. Bachmann, shame on you!!!
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