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Donauwörth Eineinhalb Monate nach dem Sexualmord an dem 15-Jährigen Murat Yildiz im bayerischen Donauwörth haben zwei Männer die grausige Tat gestanden, berichtet die Polizei. Es handelt sich dabei um einen 33-jährigen Schweizer aus der Region Thun und einen aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen stammenden 41-Jährigen. Die beiden Schwulen gaben offenbar zu, den 15-jährigen Schüler am Abend des 12. Juli in Donauwörth getroffen und danach mit zahlreichen Messerstichen zur sexuellen Befriedigung getötet zu haben. Seine "schrecklich zugerichtete" (Polizei) Leiche war am 16. Juli in einem Wald gefunden worden. Die Täter hatten offenbar über das Internet Kontakt mit ihrem späteren Opfer aufgenommen. "Wie bereits mehrfach berichtet wurde, verkehrte der 15-Jährige in homosexuellen Kreisen", so die Polizei leicht homophob. "Die Ermittler wissen, dass der Getötete auch im Internet auf einschlägigen Seiten gesurft hat." Unter dem Nick Teenix hatte der Jugendliche zudem einen eigenen Web-Auftritt, der nun für Beileidsbekundungen verwendet wird. Die Polizei scheint wenig Gespür für homosexuelle Verhaltensweisen zu haben: "Aus welchem Grund Murats Kleidungsstücke an einem Parkplatz nahe Garmisch-Partenkirchen abgelegt wurden, ist momentan noch nicht bekannt", so eine Mitteilung der Polizei Dillingen. Der offen schwule Jugendliche habe "eine Art Doppelleben" geführt. Nach einem Bericht in "Aktenzeichen XY", der Aussetzung einer Belohung und einigen "freiwilligen" Speichelproben kam die Polizei den Tätern durch ein Fahndungsplakat auf die Spur, in den Wohnungen eines der Täter fand sie eMail-Ausdrucke mit Bezug zur Tat sowie das Handy des Opfers. Yildiz könnte nicht das einzige Opfer sein: "Bei der Auswertung des angesprochenen E-Mail-Verkehrs zwischen den beiden Festgenommenen wurde bekannt, dass sie bereits in den vergangenen Wochen Gewalttaten bzw. sexuelle Handlungen an bislang nicht bekannten Personen vorgenommen haben", so die Polizei. (nb)



#1 skydiverProfil
  • 01.09.2004, 16:41hStuttgart
  • Ich habe vor ein paar Tagen schon über den Fall in der Presse gelesen, und ich muss sagen, das mich der Fall sehr bewegt hat!!! Etwas pietätslos finde ich allerdings, das Ihr hier einen Link auf die Homepage des Opfers gesetzt habt! Das ist irgenwie so als wenn Ihr gestorben seid, und Jedermann schnüffelt bei Euch Zuhause in Euren Sachen rum...
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#2 OlliAnonym
  • 01.09.2004, 20:00h
  • Erst wird die Polizei verurteilt, "homosexuellen Gebräuchen" gegenüber kein Gespür zu haben ( ich persönlich hasse solches Gejammer ) andererseits existiert ein Link auf die Webpage des Opfers! Dies führt dazu, dass sich viele voyeuristisch die Web-Page aufrufen!
    So etwas empfinde ich als mangelnden Gespür gegenüber den Angehörigen des Toten und eine Pietätlosigkeit des Toten an sich! Auch bei Toten sollte die Würde bewahrt werden!
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#3 ArminAnonym
  • 02.09.2004, 09:43h
  • Ich denke nicht, dass der Ausdruck "homosexuelle Kreise" gleich ein Ausdruck der Homophobie darstellt.
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#4 ErwinAnonym
#5 MarcelAnonym
  • 02.09.2004, 16:44h
  • Nein, wieso sollte hier nicht der Link der Homepage stehen ?

    es wollen sich auch viele leute informieren, und auch ihr beileid aussprechen etc. wenn er hier nicht stehen würde würden ihn viele (ich hatte es schon vorher ) nicht finden.

    Z. B.: was mich brennend interessiert: Wo hat Murat denn gechattet und diese Beiden kennengelernt ? Wenns jemand weiß, bitte an meine e-mail adresse schreiben.!

    Universelles.leben@web.de
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#6 HenningAnonym
  • 03.09.2004, 17:06h
  • Na was sind schon "Homosexuelle Krreise". Hier wird getan als wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legen müsste. Jeder von uns redet auch von Huschen und Tucken, also sollten wir von den Heten nicht mehr erwarten, als von uns selbst.

    Die Tat selbst ist einfach was sie ist, ein brutaler Mord, egal was auch immer dahintersteckt.
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#7 Eimer / TeetrinkerAnonym
  • 06.09.2004, 19:47h
  • Die Webseite ist online, und das ist gut so!!!

    Ich bin der Betreiber des Internetcafes, in dem Murat immer gesurft hat. Ich unterstütze das voll, das auf die Seite verlinkt wird, denn Murat war nicht nur schwul, was sich in der Öffentlichkeit sehr nett publishen lässt, er war ein äusserst engagierter junger Mann, dem die Gesellschaft nicht egalö war. Wer die Webseite anschaut, wird erkennen, das sich Murat mit Themen beschäftigt hat, die sehr wohl anspruchsvoll als auch unüblich für sein Alter waren.

    sollte jemand Auskunft über die Geschehnisse wollen, ich bin voll im Bilde, denn ich habe sehr stark mit der Polizei zusammengearbeitet.

    Mail to eimer-superdufte@gmx.de

    ausserdem bin ich Moderator auf Murats Seite
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#8 UnwichtigAnonym
  • 13.04.2005, 13:33h
  • Teetrinker , wenn du der Betreiber des Internetcaffees bist , solldest du allerdings auch wissen , das sich Murad auf Seiten aufgehalten Hat , wo er aufgrund seines Alters nichts zusuchen hatte.
    Im Übrigen , freue ich mich das diese Seite gesperrt worde , den Morddrohungen gehören nicht , in eine Seite die angeblich zum Gedenken gedacht ist .
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#9 RagnarAnonym
  • 29.09.2010, 23:31h
  • Ich habe über den Mord an Murat durch die Sendung
    Aktenzeichen XY erfahren; mich hat dieser grausame Mord extrem erschüttert; hat mich fassungslos gemacht; das es solche abscheulichen
    Verbrecher gibt!
    Die sind meiner Meinung nach kaltblütige Psychopathen; die sollten lebenslänglich in einer
    geschlossenen Psychiatrie untergebracht werden.
    Mir tut der 15-jährige Murat total leid;
    ich sah in Aktenzeichen,das er an dem Tag,als er sich mit diesen Verbrechern traf; an Krücken ging
    kein Wunder,das er nicht fliehen konnte!
    Ein Teenager,der noch sein ganzes Leben vor sich hatte; es ist furchtbar;ein Junge,der mit Sicherheit auch Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft hatte;ich stelle mir oft die Frage;
    wie sehr haben diese Verbrecher wohl die
    "freundlichen Männer" gespielt; warum
    konnte es so weit kommen?
    Wenn die beiden auch schwul waren, da konnte doch Schwulenhass nicht das Motiv sein; aber
    WAS war das Motiv?
    Wie kann man mit solch einer grauenhaften Schuld leben..
    Wenn ich nicht an eine höhere gerechte Macht glauben würde, sowie an ein Weiterleben der Seele nach dem Tod; ich wäre schon längst verzweifelt an dieser Welt;
    Hass, Mord, Vergewaltigung; Brutalität
    statt Liebe, Wärme, Freundschaft und Menschlichkeit...
    Ich wünsche Murat,das er in einer besseren Welt
    weiterlebt,wo kein Schmerz und keine Grausamkeit existiert.
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