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Roland Martin wird nicht mehr vor dem CNN-Logo auftreten

Der US-Nachrichtensender CNN hat am Mittwoch mit sofortiger Wirkung den Kommentator Roland Martin wegen eines homophoben Twitter-Beitrages suspendiert.

Martin habe "bedauerliche und beleidigende" Aussagen gemacht und sei deshalb nicht mehr tragbar, so CNN in einer Presseerklärung. Damit reagiert der Sender aus Atlanta auf Kritik von Homo-Aktivisten, die die Entlassung des 43-Jährigen forderten. Grund: Martin hatte am Sonntag über die Premiere eines H&M-Werbespots während der Liveübertragung des Football-Pokalfinalspiels getwittert: "Wenn ein Typ wegen David Beckhams H&M-Unterwäschewerbung aufgeregt ist, sollte man ihm richtig eine reinhauen." (queer.de berichtete).

"Eine Ausdrucksweise, die andere Menschen entwertet, ist mit den Werten und der Kultur unserer Organisation nicht vereinbar und wird nicht toleriert", begründete CNN die Entscheidung. "Wir haben diesen Fall sorgfältig analysiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Roland vorerst nicht mehr in unseren Sendungen auftaucht."

Martin: Habe mich über Fußballfans lustig gemacht, nicht über Schwule

Martin reagierte am Montag zunächst auf Kritik der Homo-Aktivisten mit der Aussage, sein Twitter-Beitrag richte sich nicht gegen Schwule, sondern gegen Fußballfans. So twitterte er: "Ich weiß, was ich gesagt habe und warum ich es gesagt habe. Ich habe mich ja immer wieder über Fußball lustig gemacht. Findet euch damit ab." Als die Kritik nicht abriss, verfasste der 43-Jährige auf seiner Website eine Entschuldigung: "An diejenigen, die meinen Kommentar als antischwul oder homophob interpretiert haben oder als Aufforderung zur Gewalt: Es tut mir echt leid. Ich kann verstehen, warum jemand das missversteht."

Die Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) hat den Kommentator nicht nur wegen dieses einen Twitter-Eintrages kritisiert, sondern bemängelte eine generelle homophobe Tendenz. So habe Martin etwa eine homophobe Aussage des Komikers Tracy Morgan noch verteidigt, als dieser sich bereits dafür entschuldigt habe. Auf seiner Website habe er zudem erklärt, dass seine Ehefrau - eine Pfarrerin - "vielen Männern und Frauen geholfen hat, dem homosexuellen Lebensstil zu entrinnen." Martin selbst hat einen Masters-Abschluss in "christlicher Kommunikation", den ihm eine baptistische Universität im US-Bundesstaat Louisiana verliehen hat. (dk)



#1 Hansi HinternAnonym
  • 09.02.2012, 14:35h
  • Schade, dabei hätte er voll ins Schwarze treffen können, da ja für stilsichere Männer die Buchsen albern und indiskutabel sind.
    Aber bei seinem Subtext...

    Hehe, btw, voll in Schwarze..
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#2 OFF TOPICAnonym
  • 09.02.2012, 16:46h
  • Hier ist noch schön viel Platz:

    "Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Verurteilung des Obersten Schwedischen Gerichtshofs bestätigt, der einen national gesinnten Schweden wegen Agitation gegen Lehrinhalte bestraft hatte. Der Mann hatte mit drei weiteren Personen in einem Flugblatt, das er 2004 in den Spinden einer eigenmächtig betretenen Schule verteilte, die Schüler zur Kritik an ihren "anti-schwedischen" Lehrern aufgefordert, die Homosexualität als normal und gut darstellten. Die Schüler sollten ihren Lehrern sagen, der promiskuitive Lebensstil von Homosexuellen sei ein Hauptgrund für die Verbreitung von HIV und AIDS. Homosexuelle Lobby-Organisationen spielten Pädophilie herunter, setzten sich gar für eine Legalisierung dieser sexuellen Perversion ein. Der Schwedische Oberste Gerichtshof befand den Mann daraufhin der Agitation gegen eine nationale oder ethnische Gruppe für schuldig. Nach schwedischem Recht ist strafbar, wer in einer (öffentlichen) Mitteilung unter Anspielung u.a. auf sexuelle Orientierung eine nationale, ethnische oder andere Gruppe bedroht oder ihr gegenüber Verachtung ausdrückt."

    www.heise.de/tp/blogs/6/151394
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#3 LucindaAnonym
#4 Simon HAnonym
  • 09.02.2012, 17:53h
  • BRAVO!!!

    Leute mit solchen menschenverachtenden Ansichten haben in den Medien nichts verloren!

    Er hat zwar in seiner Peinlichkeit versucht, sich noch rauszureden, aber das hat ihm glücklicherweise niemand mehr abgekauft.

    Statt auf seiner komischen Christen-Universität Hass zu lernen, sollte er lieber mal echte Bildung erfahren.
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#5 JoonasAnonym
#6 SebiAnonym
  • 09.02.2012, 18:27h
  • Sehr gut!

    Diese Homohasser müssen endlich lernen, dass man nicht ungehindert hetzen darf.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 HinnerkAnonym
  • 09.02.2012, 20:07h
  • Hoffentlich müssen wir die kruden Theorien von diesem bigotten Typen nie mehr ertragen... Ich hoffe, er ist endgültig und für immer weg vom Fenster.
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