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Am Moskauer Flughafen gab es anlässlich des 89. Geburtstages von Aeroflot eine Protestaktion (Bild: Gay Russia)

Vier Homo-Aktivisten sind am Donnerstag nach einer Protestaktion am internationalen Airport in Moskau verhaftet worden - währenddessen mehren sich internationale Proteste gegen homophobe Gesetze in Russland.

Wie "Gay Russia" meldet, haben vier Aktivisten, unter ihnen der Moskauer CSD-Organisator Nikolai Aleksejew, ein 20 Meter langes Transparent auf dem Gelände des Hauptstadt-Flughafens Sheremetyevo ausgebreitet. Die Aufschrift "Gleiche Rechte für Schwule bei Aeroflot" konnte von den Passagieren landender Flugzeuge gesehen werden. Nach einer weiteren Aktion im Terminal verhafteten Beamte die Aktivisten.

Der Protest ist eine Reaktion auf Meldungen, wonach die russische Fluglinie Aeroflot einen schwulen Flugbegleiter dazu gezwungen haben soll, eine Frau zu heiraten (queer.de berichtete). Ursprünglich war die Aktion vor der Aeroflot-Zentrale in Moskau geplant, allerdings hatten die Behörden die Demonstration verboten. Daraufhin haben die Aktivisten entschieden, am Flughafen zu protestieren. "Vor der Zentrale hätte die Polizei schon auf uns gewartet", erklärte Aleksejew. Er rief dazu auf, nicht nur Aeroflot zu boykottieren, sondern auch die anderen im SkyTeam organisierten Fluglinien wie Air France oder Delta, weil diese nichts gegen die Homophobie der russischen Airline unternehmen würden. Sie werden in einer Petition aufgefordert, ihre Zusammenarbeit mit Aeroflot zu beenden.

Youtube | Video der Aktion und der Verhaftung

Internationale Proteste gegen homophobes Gesetz in St. Petersburg

Derweil hagelt es Proteste aus dem Westen gegen ein am Mittwoch in St. Petersburg beschlossenes Gesetz, das "Propaganda" für Homosexualität verbietet (queer.de berichtete). Das amerikanische Außenministerium äußerte sich "besorgt", da das Gesetz in der zweitgrößten russischen Stadt die Redefreiheit einschränke. "Wie Ministerin Clinton gesagt hat: Homo-Rechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind Homo-Rechte. Wir haben die Verantwortlichen in Russland aufgefordert, die Freiheiten zu erhalten", so das US-Außenministerium in einer schriftlichen Stellungnahme.

In Deutschland hat der Menschenrechtsbeauftragte Markus Löning (FDP) erklärt, das Gesetz verstoße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, die auch von Russland unterzeichnet worden sei. "Die Begründung des geplanten Gesetzes - der Schutz von Minderjährigen - ist scheinheilig. Tatsächlich werden dadurch Menschen generell diskriminiert und ausgegrenzt", so Löning. Der Menschenrechtsbeauftragte hat zuletzt mehrfach in autoritären Regimen Osteuropas angeeckt: So wurde ihm diese Woche die Einreise nach Weißrussland verweigert. Außerdem stellte ihn die aserbaidschanische Presse als Alkoholiker dar, weil er anlässlich des anstehenden Eurovision Song Contest die Freilassung von politischen Gefangenen im Land gefordert hatte. (dk)



#1 TadzioScot
  • 10.02.2012, 20:01h
  • Eine wirklich Mutige Aktion von
    den Homo-Aktivisten !!!

    Also wenn ich der Flugbegleiter gewesen wäre (der welcher Zangsheiraten musste), wäre ich erstmal natürlich zu recht enstetzt und sauer gewesen, aber ich häte mich deren foderungen NIE gebeugt und hätte gesagt, das sie ihren Scheißladen, so lange sie so drauf sind, alleine machen sollen.

    Denn wenn ich mich denen Beuge, letzendlich nur wegen des Jobs, würde ich mich selbst verraten. Denn ich weiß das ich Schwul bin, daran ändert auch eine Zwangseehe/bzr Schein-Ehe nichrs...

    Wir sollten uns niemals Beugen. Wir sind nunmal wie wir sind, da ändert auch eine Zwangsheirat nichts. (hm... wirft man das nicht immer den Arabern vor, ich meine die Zwangsheirat?)

    Wenn ich mich beugen würde weil ich bei denen Mitmache dann wäre doch AUCH ICH ein weiteres teilchen dieses (Faschistoiden) Getriebes und würde damit letzendlich dem Flugbetreiber, der Homophobie, der Diskriminrung deckung geben und letzendlich ihre ansicht zemetntieren und ihrer konsevativen haltung zustimmen.
    Darum hätte ICH an seiner stelle gekündigt.

    Lieber meine Würde behalten als meine Würde nur wegen des schnöden Mammons zu verlieren.

    Gibt doch noch so viele Berufe, auch in Russland... Denn wer mich nicht so will, wie ich nummal wirklich bin, der will mich selbst dann nicht, selbst wenn ich mich für sie verbiege.

    Dann wäre ich eine Lebendige Lüge und würde diese Lüge jeden tag auf`s neue zementieren nur um denen zu gefallen, obwohl sie wissen, das ich Schwul bin.

    Nein, dann lieber Kündigen und zu sehen, wie ich irgendwie anders zu recht komme (gibt ja auch andere Jobs in Russland !!!), denn nichts sollte einen wichtiger sein als seinen Stolz zu behalten, damit man sich morgens noch im Spigel ankucken kann, und man weiß,
    "JA ich bin so in Ordnung genauso wie ich bin !
    Und ich weiß wer hier die Verbecher sind !"

    Das uns die die meisten Menschen uns sowiso nicht wollen so wie wir sind, zeigt auch eine Umfrage :

    61% der Deutschen würden am liebsten nichts mit Schwulen zu tun haben (ZDF-Doku "Das ist doch Voll Schwul)

    Diese Umfrage gilt zwar nur für Deutschland,
    aber in Russland wird es auch nicht besser sein, bzw, ich es da noch schlimmer...

    Aber was heißt schon schlimmer ?
    Jeder Mensch der nur aufgrund seines Seins, seiner Art zu Lieben unterdückt wird, dem ergeht es schlimm, egal in welchem Land...

    Ich jedenfalls hätte es nicht gekonnt, jemanden zu heiraten, nur wegen meines Jobs...

    Schade das er sich "angepasst" hat..
    Jetzt wird der Flubgebtreiber DAS
    vielleicht bei einem weiteren Schwulen
    als "Waffe" einsetzen, denn dieser hat ja gerlent, das Zwang funktioniert...

    Und wenn die DAS tun, dann wäre auch er mitschuld an einer weiteren Zwangsheirat, (selbst wenn es das natürlich wahrscheinlich nicht möchte.)

    Vielleicht kommt er ja noch zur
    Vernuft und Kündigt...

    Der Arme jedenfalls ist nun Opfer und Mitmacher zugleich... Zu was einen die Herschenden doch alles treiben können...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.02.2012, 20:05h
  • Eine mutige Aktion der Aktivisten, die wieder mal beweist: wir lassen uns nicht unterkriegen!
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#3 SebiAnonym