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Integrationsstaatssekretärin Zülfiye Kaykin (SPD) (Bild: xtranews.de / flickr / by 2.0)

Mit 75.000 Euro unterstützt das Integrationsministerium von Nordrhein-Westfalen das Kölner Beratungsprojekt Rubicon, das Schwule, Lesben und Trans*Personen mit Migrationshintergrund berät.

Die Landesregierung in Düsseldorf begründet die Förderung mit der Zweifachdiskriminierung, die Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft oder Religionszugehörigkeit und wegen ihrer sexuellen Identität ausgesetzt seien: "Homosexualität, Bisexualität oder Transsexualität werden in vielen Kulturen stigmatisiert. Wer sich vor diesem Hintergrund zu seiner sexuellen Orientierung bekennt, wird oft ausgegrenzt oder benachteiligt", erklärte Integrationsstaatssekretärin Zülfiye Kaykin (SPD). Das geförderte Modellprojekt trägt den Titel: "Offener Treff, Selbstorganisation, psychosoziale Beratung und Vernetzung für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und LSBT-Hintergrund".

Standard-Beratungsstellen erreichen Homo-Migranten nicht

Mit dem Modellprojekt unterstützt das Ministerium insbesondere die interkulturelle Qualifizierung von Beratern in psychosozialen Einrichtungen und die Erstellung einer Arbeitshilfe für die Praxis. "Viele Migrantinnen und Migranten suchen die vorhandenen, regulären psychosozialen Beratungsstellen nicht auf", beklagt die Staatssekretärin. Dort mangele es häufig an interkultureller Kompetenz. Zudem fehle es an dem nötigen Einfühlungsvermögen für die doppelte Diskriminierung hinsichtlich des Migrationshintergrundes und der sexuellen Identität. Rubicon beklagt ferner, dass Migranten aus sexuellen Minderheiten auch bei Behörden immer wieder auf Unkenntnis stoßen würden.

Ziel des Projekts ist laut Integrationsministerium, mit Hilfe von Fortbildungen gesellschaftliche Vorurteile abzubauen. Außerdem soll in den Fachberatungsstellen Erfahrungen und Wissen über die besondere Alltagssituation von Zugewanderten mit lesbischer, schwuler und transidentischer Lebensweise vermittelt werden. (pm/dk)



#1 zunepAnonym
  • 14.02.2012, 13:11h
  • "Homosexualität, Bisexualität oder Transsexualität werden in vielen Kulturen stigmatisiert."

    Was bringt Geld wenn sich in den homophoben Köpfen nichts ändert?
    Politiker machen es sich zu einfach.
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#2 Geert
  • 14.02.2012, 16:22h
  • Weiter so! Es ist ja wichtig, dass immer neue "diskriminierte" Gruppen gefunden werden, damit die Integrationsindustrie mit ihren Posten und Pöstchen, die aus Steuergeldern gezahlt werden (und das auch noch in dem hochverschuldeten NRW), am Laufen gehalten wird. Ihnen darf die Kundschaft nicht ausgehen....
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 PipapoAnonym
  • 14.02.2012, 17:13h

  • Andere Bundesländer sollten nachziehen, so etwas hätte ich schon vor zwei Jahren gut gebrauchen können.
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#5 urintherapieAnonym
#6 Geert
  • 14.02.2012, 18:53h
  • Meinst du, nur weil Frau Zülfiye Kaykin (SPD) 75.000 Euro zur Verfügung stellt, werden die jungen Araber und Türken in den Schulen NRWs keine Schwulenwitze mehr erzählen?
    Es ist raus geschmissenes Geld!
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#7 SebiAnonym
  • 14.02.2012, 20:26h
  • Kaum ist die schwarz-gelbe Pest durch SPD, Grüne und Linkspartei ersetzt, klappt es auf einmal alles, was früher als unmöglich deklariert wurde.
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#8 stromboliProfil
#9 alexander
  • 14.02.2012, 22:44h
  • Antwort auf #6 von Geert
  • da hast du absolut recht, was soll diese summe 75.000 € schon bringen ??? da gehören die milliarden hin, die uns seit jahrzehnten im eigenen land fehlen, weil sie dringend für auslandseinsätze in ländern benötigt werden, die uns nichts angehen. das eigene volk braucht man nur zum zahlen ! aber das dürfte dir aus den berliner nachrichten geläufig sein : 500 tote in syrien und herta hat schon wieder verloren (schon allein die summe von 350.000 €, die "uns" babbel gekostet hat ???????
    zum kotzen !
    meine türkischen nachbarjungs sind besser erzogen als ihre deutschen "neuköllner prollplagen "! die kennen "bitte und danke" und tragen mir unaufgefordert meine einkäufe hoch, wenn ich schwer beladen das auto räumen muss !!!
    wie man in den wald reinruft ...............
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#10 TreegProfil
  • 15.02.2012, 06:31hDoetinchem
  • Nun, 75000€ ist im Grunde genommen nichts, denn das reicht vielleicht um irgendwelche flyer zu drucken. Zum Vergleich: Das Familienministerium hat 120000€ ausgegeben für eine Broschüre in der u.a. das ND als "Linksextrem" diffamiert wird....

    Aber es ist ein Anfang. Immerhin ein Anfang, während andere Bundesländer lieber die Ausgaben für ihren "Verfassungsschutz" erhöhen, um auf verschlungenen Wegen das erstarken der rechtsradikalen Szene zu fördern...

    NRW ist bisher wohl auch das einzige Land was nach Bekanntwerden der NSU aktiv gegen Nazistrukturen vorzugehen scheint.

    In Dresden verfolgt man lieber wieder Antifaschisten....
    www.vvn-bda.de/aktuelles/2012/20120214.html
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