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In der Nachmittagstalkshow von Wendy Williams hat sich Wrestler Hulk Hogan über Vorwürfe seiner Ex-Frau geäußert. Linda Bollea warf dem "Super Destroyer" Misshandlungen vor, sprach aber auch von seiner angeblichen Homosexualität und einem Verhältnis mit dem Wrestler Brutus Beefcake. Bereits im Dezember hatte Hogan, der inzwischen wieder verheiratet ist, seine Verflossene wegen Verleumdung angezeigt. Bei Wendy Williams bekräftigte er nun, dass er heterosexuell ist, appellierte aber auch an die Zuschauer, dass Schwule nicht wegen ihrer Sexualität diskriminiert werden sollten:

Es ist hart, weil viele meiner Freunde im normalen Leben, in der Unterhaltungsbranche und im Wrestling-Geschäft schwul sind. Das hat nichts mit der Qualität dieser Leute zu tun oder wie nett sie sind. Ich habe gesehen, wie Diskriminierung gegen diese Personen aussieht. Ich meine, im Alten Süden wurden Leute an einen Truck gehängt, wenn sie jemand als schwul bezeichnet hatte. Diese ganze barbarische Mentalität, dachte ich, ist längst Vergangenheit. Ich verstehe nicht, warum man einfach so etwas Gemeines sagen kann. Wenn es wahr wäre, dass ich schwul bin, würde ich voll dahinter stehen und euch alles erzählen... Menschen bemerken nicht, welch negativen Auswirkungen es hat, wenn man etwas sagt, dass hasserfüllt ist und andere diskriminiert.

Welche schwulen Wrestler er kennt, verriet Hogan im Interview allerdings nicht. Im testosterongetriebenen Kunstsport Wrestling ist offene Homosexualität - wie auch im europäischen Fußball - gegenwärtig fast unmöglich, weil die Fans einen Schwulen hemmungslos niedermachen würden. Ein abschreckendes Beispiel ist Chris Kanyon, der zwischen 2001 und 2005 zu den beliebtesten Wrestlern gehörte. Er dementierte zunächst mehrfach Gerüchte über seine Homosexualität, bis er schließlich 2006 sein Coming-out wagte. Daraufhin wurde er vom Wrestling-Verband WWE gefeuert. Infolgedessen litt er an Depressionen und beging vier Jahre später im Alter von 40 Jahren Selbstmord. (dk)



#1 Leo20mal6Anonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Hog HulkanAnonym
  • 19.02.2012, 22:21h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Ist doch ok. Mr. Hogan muss doch sich nicht zur Homosexualität bekennen, wenn er es nicht ist. Es soll nämlich tatsächlich Heten geben, auch wenn sie gern ins Reich der Legenden verbannt werden. Dafür hat er sich doch eindeutig für Homosexuelle ausgesprochen, was in diesem Sport sicherlich einen Seltenheitswert hat.

    So, nun macht mich rot.
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