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Matt Cecchin passt auf, dass es die Rugby-Jungs nicht zu wild treiben

Einer der bekanntesten Rugby-Schiedsrichter, der Australier Matt Cecchin, hat sich als homosexuell geoutet.

Wie die "Herald Sun" meldet, hat sich der 38-Jährige jetzt zu einem Coming-out entschlossen, da sein Sohn die Schule beendet hat. Er habe ihn nicht während seiner Abitur-Vorbereitungen mit hoher Medienaufmerksamkeit belasten wollen. Cecchin gehört in der Rugby-Welt zu den erfolgreichsten Referees und leitete unter anderem das australische Rugby-Pokalfinale und das Finale der "2011 Rugby League Four Nations".

Cecchin wurde sich erst als Mittzwanziger in den 1990er Jahren seiner Homosexualität bewusst, berichtet er nun: "Wie viele Leute dachte ich, dass man sich als Schwuler auch weiblich verhalten muss, in Nachtclubs und in die Szene geht. Aber das alles war nie meine Welt", so Cecchin. "Ich machte statt dessen lieber Sport, besonders Rugby, und ging gerne mit meinen Kumpel ins Pub." Seine eigene Homosexualität entdeckte er, als er das Buch von Ian Roberts las, der 1995 als erster und bislang einziger australischer Rugby-Referee sein Coming-out gewagt hatte. Gegenüber seiner Familie und seinen Freunden outete sich Cecchin bereits vor 13 Jahren, fühlte sich aber nie sicher, das auch öffentlich zu tun. Er habe bislang keine negative Reaktionen gehört, als er seine Sexualität offenbarte.

Weitere Schwule im Rugby-Sport?

Im seiner Sportart könnten auch andere Homosexuelle mitmischen, ist er sich sicher: "Ich wäre überrascht, wenn ich der einzige schwule Mann in der Rugby-Liga wäre. Aber mein Coming-out hat nichts mit anderen Leuten in der Liga zu tun". Vielmehr wolle er mit diesem Schritt jugendlichen Schwulen Mut machen, die Angst vor einem Coming-out haben. "Meiner Erfahrung nach brauchen sie keine Angst zu haben. Die Menschen haben ihren Frieden mit der Sache gemacht", ist er überzeugt.

Anders als im Fußball gab es, wo sich Promis mit einem Coming-out noch schwer tun, gab es bereits zwei hochkarätige Coming-outs im Rugby. Den Anfang machte 2009 der walisische Nationalspieler Gareth Thomas (queer.de berichtete). Er berichtete unlängst in einer BBC-Dokumentation, dass seine Mitspieler sehr gelassen reagiert hatten. Im vergangenen Jahr outete sich außerdem der 22-jährige Spieler Jed Hooper aus Bristol (queer.de berichtete). (dk)



#1 Geert
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.02.2012, 16:49h
  • Er hat den Zeitpunkt seines Coming Outs ganz gut gewählt und sein Sohn wird stolz auf ihn sein.
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#3 TadzioScot
  • 14.02.2012, 17:37h
  • Im prinzip finde ich es toll das der Profifsportler sich geoutet hat oder wie viele sagen "zu seiner Homosexualität" bekennt hat.

    Aber bekennt hört sich so negativ an...
    So wie ich bekenne mich Schuldig...

    Jedenfalls sollten sich viel mehr Profi-Sportler, in der Welt, aber auch in Deutschland outen, denn dann hätten viele Jugendliche endlich Schwule Identifikationsfiguren. Das gleiche gillt für Schauspieler,Sänger etc.pp... Alle sollten sich outen, denn dann würde die Welt schon viel Freundlicher aussehen. Wenn es aber nur immer wieder vereinzelt einige ganz wenige machen, dann werden diese, wenn sie pech haben, von den negativ Reaktionen geschlachtet.

    So`n einzelnes outing muss nämlich auch verkraftet werden...

    Aber es gibt einen riesigen unterschied zwischen diesen Herren und uns Normal-Bürger.

    Je Reicher man ist um so leichter kann (muss aber nicht) es für so jemanden sein, sich zu outen... Denn Reiche können sich dann einfach
    irgendwo hin zurückziehen, wo einen keiner kennt. Bist du aber arm und outest dich in deiner näheren Umgebung läufst du gefahr eines auf die Fresse zu kriegen. Und du kannst nicht so einfach Flüchten, wo dich keinre kennt, denn du trägst dann nämlich noch den ballast deiner Materiellen Existenz mit dir rum...

    So unterschiedlich können Realitäten sein. Damit spreche ich nicht ab, das es auch z.B solche Profi-Sportler schwer haben können, weil sie von Fans gemobbt werden, aber mit Geld im hintergrund lässt so manches in dieser Welt sicher ein wenig leichter verarbeiten....

    Aber ob ich rede oder Peng, ob einer sich outet oder Peng, Schwule Nachrichten gibt es so gut wie nie in der Tagesschau oder RTL-Aktuell und konsorten. Nein dieses Themen findet man lediglich im Internet, auf Schwulen-Seiten, wie queer.de ! Letztendlich ist so gut wie das ganze Fernsehen Heterosexuell, mit ihrem Hetero-Diktat für Schwule & Lesbische Jugendliche.

    Und die Sprache der Gesselschaft wird auch immer Homofeindlicher. "Bist du Schwul oda was ?", "Hey der Fussballer spielt ja voll Schwul!"
    usw... Das solche aussagen überhaupt nicht bestraft werden ist meines erachtens ein Verbrechen, denn Kinder hören diese Sprüche und lernen sie und wieder andere Kids hören diese Sprüche und bringen sich schlimmstfalls daraufhin um.. Die 4-fach höhere Selbsmordrate bei jugendlichen Schwulen sagt dazu alles.

    So kann abschließend zu meiner textlichen rundreise sagen: Es muss mehr, aktiver und vorallem vereint gegen Faschismus gekämpft werden, das Problem dabei ist leider nur das selbst in den eigenen Reihen der Faschismus blüht, denn viele suchen sich immer wieder einen der unter ihnen ist, halt einen der das letzte ist. Denn wie heißt es so schön: "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen !" Also sollte man sich den satz ernst nehmen und nicht alles vorschnell verallgemeinern. Es gibt hier in unseren Landen noch viele Minderheiten, die auch noch diskriminiert werden. Vereinter wäre ein Kampf viel besser zu gewinnen, wenn es überhaupt möglich sein sollte...

    Andere zu kritisieren ist immer leicht aber selten Kritisiert man sich selbst mit seiner eigenen ansicht... Darum peldiere ich immer für obektivität und nicht für blinde Hysterie...

    Vorwärts mit Schwulzialismus !
    Hasta la Vic(oder auch Fick)toria Siempre ! ;-) (durchaus ernst gemeint !)

    Zusatz :

    Man stelle sich folgendes vor; Ein RIESEN GROßES "Flashmob-Outing" (so würde man heute sagen)

    Mit allen Schwulen Berühmtheiten der Welt sicher helfen...
    Das wäre ein echtes Massen Ereignis !

    Das heißt alle berühmten bekannten größen
    der Welt, wie z.B Schauspieler,Regie-Futzis,Drehbuchautoren, Songwriter, Musiker, Politiker, Sportler (wie Fussballer etc.pp)
    und so, würden sich exakt gleichzeitig in den Medien als Schwul/Lesbisch outen.

    DAS wäre DIE Sensation und würde so manchen Schwulen Teenie sicher beim Outing helfen und sicher auch den bekannten Berühmtheiten selbst...

    Natürlich sollten auch schon die bekannten Schwulen bei diesen Flashmob mit machen...

    Wie z.b Harvey Fierstein, Roland Emmerich, Elton John, Zachary Quinto, George Takei, Georg Uecker und wie sie alle heißen....

    Denn so ein "Flaschmob-Outing" würde sicher auch den Schwulen Profi-Sportlern helfen...

    Denn so wäre man im Schutz der Masse und nicht als einziger dem Outing ausgelifert....

    Was für'ne geile Idee... Nur wird das leider eh keine machen.... Also träum weiter TadzioScot...

    PS: Schreibfehler sind diesesmal
    schlicht und einfach... Schreibfehler
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#4 PierreAnonym
  • 14.02.2012, 17:57h
  • Antwort auf #1 von Geert
  • Geert hat einmal wieder "zugeschlagen".
    Diese Äußerung könnte von einem heterosexuellen Proleten stammen, der wohlmöglich alles andere - als Fußball - Scheiße findet.
    Falls sich nun doch noch hochkarätige Fußball-Bundesliga-Spieler outen sollen, kommt dann von Geert der Kommentar..."Fußball ist der schwulste Sport, den es gibt?"
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#6 finkAnonym
#7 TadzioScot
  • 14.02.2012, 18:43h
  • Antwort auf #6 von fink
  • "nimm's mir nicht übel"

    nehm ich dir nicht übel, es ist halt so, weiso soll ich meine gleichen ansichten, nochmals immer wieder neu formulieren, wenn die texte die ich schon geschrieben habe 100% darauf passen ?

    der text bleibt ja gleich...

    Ich habe sie mit viel mühe und herzblut geschrieben und der inhalt ist doch trotzdem
    nicht verkehrt...

    Es ist ja jetzt nicht so das ich immer
    alles ausschließlich kopiere...

    und nicht jeder kennt diesen text, gibt ja auch stille leser oder neuzugänge. und die alten artikel verschwinden eh ins nirvane für die meisten...

    In zuknft schreibe ich halt "wie ich an andere stelle schrieb" und gut ist... Dann braucht es der jenige der es schon kennt nicht zu lesen.

    Okay ?

    Also nichts für ungut...
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#8 Geert
#9 finkAnonym
#10 GispardAnonym
  • 14.02.2012, 20:26h
  • Antwort auf #4 von Pierre
  • “von einem heterosexuellen Proleten stammen, der wohlmöglich alles andere - als Fußball - Scheiße findet”

    Tja, und die Amis finden den Fußball-Sport total unmännlich. Kam gestern noch in einer alten Al Bundy-Folge.
    So lebt jeder Prolet in seiner eigenen Welt.
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