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Putrajaya Die neunjährige Gefängnisstrafe wegen Homosexualität gegen früheren malayischen Vize-Regierungschef Anwar Ibrahim ist vom obersten Gerichtshof aufgehoben worden. Anwar wurde 1998 vom damaligen Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad entlassen und anschließend festgenommen. Unter Protesten westlicher Regierungen und Menschenrechtsorganisationen wurde er in einem Prozess zunächst zu sechs Jahren wegen Korruption verurteilt und anschließend zu weiteren neun Jahren wegen angeblicher homosexueller Kontakte mit einem früheren Chauffeur. Anwar sagte, seine Gegner wollten ihn damals an seiner Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten hindern. (pm/dk)



#1 GerdAnonym
  • 03.09.2004, 14:03h
  • Dieser Gerichtsprozess in Malaysia ist von maßgeblicher Bedeutung für die Entwicklung der Anerkennung homosexueller Rechte in Südostasien und der Frage, wie entwickelt sich der Islam in den islamischen Ländern Malaysia, Indonesien, Brunei und Bangla Desh, die abseits vom islamisch geprägten Mittleren Osten liegen.

    Es wäre mehr als nur gut, wenn sich dort liberalere Kräfte in Südostasien durchsetzen würden.
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