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Sie nennen sich das "L Project": Junge Lesben und Frauen um die Sängerin/Songwriterin Georgey Payne, die mit einem selbst geschriebenen, selbst gesungenen, selbst gedrehten und selbst verbreiteten Musikvideo eine Message gegen homophobes Mobbing setzen wollen. Auch die bekannte schottische Musikerin Horse ist beteiligt.

Dem durchaus qualitativen Song mit starken Stimmen, der in den Dean-Street-Studios in London produziert wurde, gelang in den letzten Tagen ein Überraschungserfolg: Er stieg am Wochenende auf Platz Elf der britischen Independent-Charts ein, belegte zuvor den Spitzenplatz bei den Amazon-Downloads in den Rubriken Rock und Folk.

Nun bitten die Mädels die Szene, sich erst recht hinter die Kampagne zu stellen und die Single zu kaufen - durch einen noch größeren Charterfolg wäre ein Abspielen in Radiostationen garantiert. Die Einnahmen gehen an Verbände aus der Szene, an Stonewall und an ein Schulaufklärungsprojekt.

Das Ziel sei, soviel Geld wie möglich zu sammeln, um gegen homophobes Mobbing anzukämpfen - und ins Bewusstsein der Menschen zu gelangen. Den ersten Charterfolg erzielt zu haben, "ohne große in den Medien erwähnt und von Radiosendern gespielt worden zu sein, ist schon ein großer Erfolg", findet Payne. "Das zeigt, dass die Community zusammenkommt, um dieses wichtige Ziel voranzutragen."

Der Song bei amazon
Der Song bei iTunes
Webseits von "The L Project"
"The L Project" bei Facebook



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 SebiAnonym
  • 21.02.2012, 10:39h
  • Super Idee!

    Sowas wie damals Band Aid, etc.

    Nur heute gegen Homophobie und Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen.
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#3 I Ramos GarciaAnonym
#4 antos
  • 21.02.2012, 20:41h
  • Antwort auf #2 von Sebi
  • Nur mit einem Unterschied: keine Stars, leider.

    Erinnerungsfetzen. In den 80ern, den Ausläufern der Disko-Zeit, hat dieses Star-Projekt maßgeblich dafür gesorgt, dass man sich selbst im Saturday Night Fever irgendwie zur südafrikanischen Rassentrennung verhalten musste [und ich nebenbei wochenlang meine Zukunft mit Lou Reed, dieser coolen Sau, planen konnte...]: im Koblenzer 'Logo' zum Beispiel lief das Video jeden Abend mehrmals auf einer riesigen Leinwand:

    www.youtube.com/watch?v=aopKk56jM-I
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#5 antos
  • 21.02.2012, 22:37h
  • Nachtrag zu #4

    Bildet Rhizome!, das sehe ich ja jetzt erst:

    Weil Lou Reed

    "als Jugendlicher mutmaßlich homoerotische Phantasien hatte, rebellierte und aufsässig war, wurde er von seinen Eltern in psychiatrische Behandlung geschickt, wo er Elektroschocks erhielt. Reed verarbeitete diese Jugenderlebnisse in späteren Songs (u. a. „Kill Your Sons“). Reed beschrieb diese Phase seines Lebens folgendermaßen: „Sie steckten dir was in den Mund und brachten Elektroden an den Kopf und jagten Strom durch deinen Kopf, und anschließend fühltest du dich wie weichgekochtes Gemüse“."

    de.wikipedia.org/wiki/Lou_Reed
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#6 EnyyoAnonym
  • 21.02.2012, 23:13h
  • Antwort auf #2 von Sebi
  • Dachte ich auch - und damit sich auch ein paar junge Schwule und nicht im Wesentlichen junge Lesben angesprochen fühlen, wären ein paar Männer im Chor keine schlechte Idee gewesen.
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#7 FrangAnonym