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Wer weiß die Lösung? Vera wusste es nicht... (Bild: Screenshot RTL Now)

Die 60-lährige Vera Rohrdantz entschied sich vor zwölf Jahren, ihr Geschlecht anzugleichen. Zwischen den Quiz-Fragen berichtet sie von ihrem Leben.

Von Carsten Weidemann

"Wer wird Millionär", die erfolgreiche Sendung mit kniffligen Fragen, bringt immer wieder Menschen auf den Stuhl gegenüber von Quizmaster Günther Jauch, die eine besondere Biografie haben. Am vergangenen Freitag und am Montagabend saß mit Vera Rohrdantz eine Frau im Rampenlicht, die sich mit 48 Jahren dazu entscheiden hat, ihr Leben als Mann gegen eines als Frau einzutauschen.

Vera hat bereits einiges erlebt. Die Göttingerin war zunächst als Lehrerin tätig, mit einer Frau verheiratet, bekam zwei Kinder, die inzwischen Anfang 30 sind, ließ sich scheiden und ist jetzt mit der jüngeren Lebensgefährtin Karin zusammen. Jauch und dem zuschauenden Millionenpublikum erzählt Vera: "Frau zu sein, das ist meine Identität, das kam in einer früheren Beziehung raus. Und seitdem geht es mir besser. Meine Freundin ist auch nicht lesbisch, sie hatte vor mir nie etwas mit einer Frau. Wir sind eben ein ungewöhnliches Paar."

Vera: Männer sind frecher zu Frauen

Vera arbeitet inzwischen selbständig und betreibt eine Handelsfirma. Im Job bemerkt sie die Geschlechterunterschiede deutlich: "Im Beruf denke ich mir manchmal, es wäre einfacher noch eine Krawatte zu tragen. Männer sind frecher zu einem. Da denke ich immer, wäre ich noch ein Mann, würde der sich das nicht trauen."

Vera hatte sich am Freitagabend bis zum Schluss der Sendung an 64.000 Euro herangearbeitet, dabei aber bereits alle Joker einsetzen müssen. Deswegen war ihr Auftritt am Montagabend zum Start der Show recht kurz. Sie scheiterte an der Frage, aus welchem Spielfilm die Songzeile "Do not forsake me, oh my darling" stammt. Offensichtlich hatte Vera den Film "Zwölf Uhr mittags" nicht gesehen...



#1 FrancoisAnonym
#2 RaffaelAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 eMANcipation*Anonym
  • 23.02.2012, 16:05h
  • Von der 64.000 EUR kann sie sich ja ne Schönheits-OP leisten, wäre eine sinnvolle Investition.
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#5 bloedAnonym
#6 eMANcipation*Anonym
#7 SchönheitAnonym
  • 23.02.2012, 17:45h
  • Antwort auf #4 von eMANcipation*
  • Das sagt ausgerechnet ein Mann der auf Männer steht?

    Muß man als Frau "schön" sein?

    Darf man als Mann nicht "schön" sein?

    Was ist Schönheit, etwas was uns die Werbung vorgibt?

    Meiner Meinung nach kommt Schönheit nicht auf das Geschlecht an, es gibt kein von Natur aus "schöneres Geschlecht"...nur ein dazu erklärtes, konstruiert von der männlichen Heterogesellschaft, was durch äußeres Zutun wie Schminke, Styling und Kleidung im absoluten Geschlechter- Unverhältnis in Szene gesetzt wird.
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#8 TarekAnonym
#9 antos
  • 23.02.2012, 19:35h
  • Da stellt sie es einfach fest - ebenso nonchalant wie nachahmenswert: "Wir sind eben ein ungewöhnliches Paar". Und hier? Dreckige Kommentare. - Vera, vergnüg dich mit dem Gewinn!
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#10 Nomen est OmenAnonym