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In der Tageszeitung "Die Welt" gibt es die schöne Rubrik "Kopfnoten", in der die Redaktion Noten an mehr oder weniger prominente Leute für deren aktuelle Aussagen oder Taten verleiht. Wir klauen heute mal diese Idee und geben eine "1" an die US-amerikanische Richterin Tonya Parker (Foto oben). Die lesbische Juristin aus Dallas County hat nämlich angekündigt, ab sofort keine heterosexuellen Ehen mehr zu schließen - aus Protest gegen das Eheverbot für Schwule und Lesben in ihrem Bundesstaat Texas. Heiratswillige Heten, die bei ihr anklopfen, schickt sie nun immer zu einem Kollegen: "Ich nutze die Gelegenheit dazu, den Menschen zu erklären, wie der Staat einzelne Gruppen diskriminiert", sagte Tonya Parker der Tageszeitung "Dallas Voice". (mize)



#1 16ausöAnonym
  • 25.02.2012, 15:25h
  • Grundsätzlich eine tolle Idee; ich fürchte nur, dass sie leider in einem so "konservativen" Fleck wie Texas (und der Rest der USA) nicht viel erreichen kann, außer vielleicht ihre Kündigung.
    Ich habe die Anführungszeichen um das Wort konservativ deshalb gewählt, weil ich denke, dass auch Schwule und Lesben sehr gut in eine konservative Gesellschaft passen, auch wenn die - meiner persönlichen Meinung nach- rückständige Amerikanische Gesellschaft das nicht glauben mag. (Da drängt es mir die Frage auf, warum kommt der Papst nicht aus Amerika?
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 RaffaelAnonym
  • 25.02.2012, 20:44h
  • Bravo!

    Mit dieser Aktion macht sie klar, wie lächerlich und willkürlich es ist, Schwulen und Lesben die Ehe vorzuenthalten.

    Ich hoffe sehr, sie zieht das durch!
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#4 TadzioScot
#5 MinkAnonym
  • 26.02.2012, 07:22h
  • USA ist ein tolles Land. Bei uns wurde dies kein Standesbeamter Wagen, weil er ein Disziplinarverfahern am Hals hätte.
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#6 TadzioScot
  • 26.02.2012, 09:20h
  • Antwort auf #5 von Mink
  • "USA ist ein tolles Land"

    Die USA sind groß, heißt ja nicht
    umsont "United States of America"
    (Vereinigte Staaten von Amerika)...

    Gibt Teile der USA die fortschritllicher eingestellt sind und teile in dem genau das gegentum herrscht... Und forschritte und dergleichen kommen und gehen. Das kann immer ganz schnell passieren...

    Einzelne Menschen können gutes
    bewirken, selbst im kleinen rahmen.

    Denn wenn man einen Menschen im
    kleinen zum nachdenken gebracht
    hat, hat man schon viel erreicht...
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#7 finkAnonym
  • 26.02.2012, 12:50h
  • Antwort auf #5 von Mink
  • "Bei uns wurde dies kein Standesbeamter Wagen, weil er ein Disziplinarverfahern am Hals hätte."

    und zwar zu recht.

    hier war in einem früheren artikel die rede von einer britischen standesbeamtin (bzw. der dortigen amtlichen entsprechung), die sich weigerte, die eintragung gleichgeschlechtlicher paare vorzunehmen. hier im forum ist zu recht ein sturm der entrüstung losgegangen, und zwar nicht nur wegen ihrer homophoben einstellung, sondern auch, weil es nicht angehen kann, das ein staatsangestellter den bürgern seine dienstleistungen verweigert, weil er persönlich mit der aktuellen gesetzgebung nicht einverstanden ist.

    wenn das für unsere gegner gilt, dann muss es für unsere alliierten auch gelten.
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#8 KathiGr
  • 27.02.2012, 17:46h
  • Antwort auf #7 von fink
  • " (...) weil es nicht angehen kann, das ein staatsangestellter den bürgern seine dienstleistungen verweigert, weil er persönlich mit der aktuellen gesetzgebung nicht einverstanden ist."

    Ich freue mich über deinen Kommentar. Ich hatte schon befürchtet, dass ich die einzige wäre, die die Arbeitsverweigerung der Dame total daneben findet.

    Ich schätze es sehr, wenn verschiedengeschlechtliche Paare sich FREIWILLIG dafür entscheiden, solange auf die Ehe zu verzichten, bis die Eheöffnung im jeweiligen Land durchgesetzt ist. Aber verschiedengeschlechtlichen Paaren eine Eheschließung zu verweigern, obwohl sie ein Recht darauf haben, das geht nun wirklich nicht. Auch umgekehrte Diskriminierung ist nun mal Diskriminierung und damit falsch. Außerdem sind diese heiratswilligen Paare ja mitunter auf unserer Seite und können gar nichts dafür, dass die Politiker so dermaßen der Zeit hinterherhinken. Mit solch einer dummen Aktion zieht man bloß den Hass der Heten auf sich, sodass sie dann noch weniger gewillt sind, sich für unsere Rechte stark zu machen.
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#9 mgrasek100Ehemaliges Profil
  • 28.02.2012, 02:06h
  • Das is völliger Quatsch, jemanden das Heiraten zu verbieten nur weil andere diskriminiert werden, da können die Heteros ja auch nicht immer was zu und so erntet man nur mehr Hass und das führt zu nix gutem
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#10 finkAnonym