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Ein Mann in der weiblichen Titelrolle: Jörn-Felix Alts Stimme reicht über mehrere Oktaven (Bild: Ralph Larmann)

Noch bis Juli 2012 steht Jörn-Felix Alt als die verführerische Frau "Yma" auf der Bühne.

Von Christian Bauer

Im Berliner Friedrichstadt-Palast wird die große Tradition der Berliner Showunterhaltung fortgeführt. Die ebenso legendäre wie wechselvolle Theatergeschichte reicht zurück bis 1919, als Max Reinhardt das Große Schauspielhaus, das Vorgängerhaus, eröffnete. Seit 27 Jahren aber steht er nun als gigantischer Neubau an der Friedrichstraße 107 in Berlin-Mitte. Nach dem Mauerfall schaffte es ‚der Palast', sich als erste Adresse für aufwändige und spektakuläre Show-Unterhaltung im wiedervereinigten Deutschland zu etablieren.

Noch bis Juli 2012 steht "Yma" jeden Abend auf der Bühne und verzaubert ihre Gäste. "Yma", Name einer Show und Synonym für modernes Show-Biz in Deutschland und Europa. Minutenlange Begeisterungsstürme und bestens verkaufte Vorstellungen: Über eine halbe Million Gäste haben sich bereits von "Yma - zu schön, um wahr zu sein", mitreißen lassen. Diese Show am Friedrichstadt-Palast beweist, dass die größte Theaterbühne der Welt in einer Liga mit Las Vegas spielt.

Die aufwändigste und spektakulärste Show des "Palastes"


Technik-Erlebnis: Sechs riesige LED-Flächen mit über 300.000 Leuchten fahren wie von Geisterhand über die Bühne (Bild: Stephan Gustavus)

"Yma" ist die aufwändigste und spektakulärste Show, die jemals an der Friedrichstraße im Palast zu sehen war. Mit über 100 Künstlern - Solisten, Tänzer, Musiker und Artisten - ist sie die größte Show Berlins und sogar größer als jede Ensuite-Show in Las Vegas. Die Welt der "Yma", so der Name der Protagonistin, ist strahlend schön, gut gelaunt und voll überwältigender Pracht. Elegant geschwungene Treppen winden sich vom knapp 2.000 Zuschauer fassenden Saal bis an die 20 Meter hohe Decke. Riesengroße Ginko-Blätter strahlen von der Saaldecke und sechs riesige LED-Flächen mit über 300.000 Leuchten fahren wie von Geisterhand über die Bühne.

"Yma", die verführerische Frau, wurde erst von Andreas Renee Swoboda dargestellt, Anfang Februar übernahm Jörn-Felix Alt die Rolle. Der Tenor beendete erst im vergangenen Jahr sein Studium im Fach Musical/Show an der renommierten Universität der Künste in Berlin mit doppelter Auszeichnung. Schnell zahlte sich dieser Ehrgeiz aus. So war Alt unter anderem bereits als Sänger im Ensemble der Jungen Oper der Staatsoper in Stuttgart, in Kurt Weills "One Touch of Venus" in Dessau oder auch in George Gershwins "Crazy for you" in Leipzig zu bewundern. Von November 2010 bis Januar 2011 stand er zudem als Gentle John in "Mein Avatar & ich" in der Neuköllner Oper auf der Bühne.

Die Rolle der "Yma" scheint ihm wie auf den Leib geschnitten. Seine Konferenzen mit erotisch weiblicher Stimme und die graziösen Bewegungen einer verführerischen Showdiva lassen das Publikum immer wieder zweifeln, mehr noch als im Musical "Victor-Victoria" (Julie Andrews), ist manch einer der Besucher nicht geneigt, "Yma" den männlichen Darsteller zu glauben. Dorothea Lorene, Meike Jürgens und Koffi Missah, drei hervorragende Gesangssolistin unterstützen "Yma" auf der Reise durch ihre Welt des modernen Pop-Varietés.

Eine atemlose Reise durch ekstatische Bilderwelten


Mit über 100 Künstlern ist "Yma" die größte Show Berlins

"Yma" nimmt ihre Gäste mit auf eine atemlose Reise durch moderne, ekstatische und leidenschaftliche Bilderwelten - und wird dabei traumhaft begleitet von einem großartigen Ballettensemble des Friedrichstadt-Palastes. Die 60 Tänzerinnen und Tänzer beweisen - erstmals auch artistisch - eindrucksvoll, warum sie auf die größte Theaterbühne der Welt gehören. Die aufsehenerregenden Choreographien stammen dabei unter anderem von Sean Cheesman, der auch für Britney Spears oder Michael Jackson choreographiert hat und Craig Revel Horwood, Juror in der britischen Version von ‚Let's Dance' und einer der bekanntesten Choreographen weltweit. Für fesselnde Weltklasseartistik sorgen zudem ‚Desire of Flight' mit einer poetischen Strapatennummer, Andrey Katkov mit einer atemberaubenden Equilibristik, das U-Show Team mit Hilfe eines überdimensionalen Trampolins sowie die vierfachen Breakdance-Weltmeister ‚Flying Steps' aus Berlin-Kreuzberg.

Durch die Kostüme des Designers Michael Michalsky präsentieren sich die Darsteller so aufreizend und provokant wie nie. Allein jedes Outfit der 32 Frauen im Girltanz wurde per Hand mit mehr als 200 Glitzersteinen bestickt. Insgesamt 500 atemberaubende Kostüme hat Michalsky für ‚Yma' gezaubert.

Das alles wird angetrieben von einem mitreißenden Musik-Mix: Welthits wie ‚Get the party started' oder dem sexy-aggressiven ‚Lady Marmalade' wurde ein völlig neuer Sound verpasst. Und die Deep-House-Club-Legenden Tiefschwarz, die sonst eher Clubs wie das Berghain zum Brodeln bringen, haben eigens für ‚Yma' einen neuen Song produziert. Diese außergewöhnlichen Ingredienzien und die Energie der Bilder machen dieses moderne Pop- Kunstwerk in jeder Facette zu schön, um wahr zu sein.

Youtube | Offizieller Trailer zur Show