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Christopher Plummer mit Filmsohn Ewan McGregor in "Beginners"

Als ältester Schauspieler in der Geschichte der Preisverleihung hat der 82-jährige Christopher Plummer den Oscar als bester Nebendarsteller für seine Rolle in "Beginners" erhalten.

Plummer, der 1991 als den klingonischen Bösewicht General Chang in "Star Trek VI" verkörperte, wurde bei der 84. Oscarverleihung am Sonntagabend in Los Angeles ausgezeichnet. Der Kanadier spielt in dem Film von Regisseur Mike Mills einen Rentner, der nach dem Tod seiner Ehefrau seinem Sohn (Ewan McGregor) gesteht, homosexuell zu sein. Danach schmeißt er sich ins schwule Leben inklusive Clubbesuchen und jüngeren Liebhabern. Der Film ist bereits im letzten Jahr in deutschen Kinos angelaufen und ist inzwischen auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

In seiner Kategorie setzte sich Plummer gegen unter anderem gegen Kenneth Branagh, Nick Nolte und Max von Sydow durch. Mit 82 Jahren ist er der älteste Schauspieler, der die goldene Trophäe erhält. Bislang war Jessica Tandy die älteste Gewinnerin, als sie 1989 als 80-Jährige für "Driving Miss Daisy" ausgezeichnet wurde.

Youtube | Trailer für "Beginners"

Fünf Oscars für "The Artist"


George Clooney küsst Moderator Billy Crystal in der Show. Die Szene ist nachgestellt aus Clooneys Film "The Descendants" (Bild: ABC)

Abräumer des Abends war der französische Schwarzweißfilm "The Artist", der die Geschichte von zwei Stummfilmstars Ende der 20er Jahre in Hollywood erzählt. Er war zehn Mal für den Oscar nominiert worden und erhielt am Ende fünf Auszeichnungen, darunter die für den besten Film, besten Regisseur und besten Hauptdarsteller. Beste Hauptdarstellerin wurde zum dritten Mal Meryl Streep, die für ihre Darstellung von Margaret Thatcher in "The Iron Lady" ausgezeichnet wurde (Kinostart: 1. März).

Oscar-Veteran Billy Crystal moderierte dieses Jahr die Verleihung der Filmpreise bereits zum neunten Mal. Gleich in den ersten Minuten gab es einen schwulen Kuss: In einer eingespielten Szene wird Crystal in einem Krankenhausbett gezeigt - und wacht erst auf, als ihm George Clooney einen Schmatzer auf den Mund setzt. Die nachgespielte Szene stammt aus Clooneys Film "The Descendants" (dk)



#1 mezzoAnonym
  • 27.02.2012, 11:51h
  • Es ist irgendwie schon bezeichnend, dass man wirklich darauf wetten kann, dass immer der Schauspieler in der Kategorie "Beste Nebenrolle" gewinnt, der einen Schwulen spielt, welcher am Ende der Handlung aber bitte tränenreich verstorben zu sein hat....
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#2 jochenProfil
#3 MichaelTh
  • 27.02.2012, 12:23h
  • Ungeachtet dieser Rolle hat Christopher Plummer einen Oscar verdient! Er hat viele wundervolle Rollen in Filmen gespielt, zählt zu den größten amerikanischen Shakespeare-Darstellern auf der Bühne - und ist der Cousin meiner Nachbarin :-)
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#4 RaffaelAnonym
  • 27.02.2012, 13:13h
  • Vollkommen verdient!

    Gut, dass heutzutage auch schwule Inhalte eine Chance bei solchen Auszeichnungen haben.
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#5 Best picture 06Anonym
#6 MarioAnonym
#7 BjörnarAnonym
  • 27.02.2012, 15:43h
  • Antwort auf #5 von Best picture 06

  • Tony Curtis hat das ja damit erklärt, daß das einzig Originelle an dem Film sei, daß die Protagonisten schwul sind. Das ist eine durchaus legitime Meinung. Ich persönlich habe den Hype um "Brokeback" nie nachvollziehen können. Allerdings frage ich mich, worauf Curtis seine Meinung denn stützen will, wenn er sich den Film denn nicht einmal ansieht.
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#8 Scharf DenkenAnonym
  • 27.02.2012, 15:50h
  • Antwort auf #5 von Best picture 06
  • Oh ja, und Tony Curtis war repräsentativ für die Oscars, oder wie? Lol.
    Die Wahrheit ist, dass Brokeback Mountain beste Regie und bestes Drehbuch bekommen hat, sowieso mögen die Oscars schwule Rollen, siehe Sean Penn, Hilary Swank..
    Ich kann quasi einen Oscar voraussagen, wen ich einen Film über eine jüdische Lesbe drehen würde.
    Nur darf in echt niemand homosexuell sein.
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#9 finkAnonym
  • 27.02.2012, 16:44h
  • Antwort auf #8 von Scharf Denken
  • "Ich kann quasi einen Oscar voraussagen, wen ich einen Film über eine jüdische Lesbe drehen würde."

    nur, wenn sie eine unheilbare krankheit hätte. für nix kriegt man den oscar ja heutzutage nun auch nicht mehr nachgeschmissen, da muss der tränenpegel schon stimmen ...
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#10 Scharf DenkenAnonym