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Dakota Cochrane will der "Ultimate Fighter" werden – eine schwule Pornovergangenheit stört hier eher

Der 25-jährige amerikanische Boxer Dakota Cochrane hat zugegeben, dass er einst als Darsteller schwuler Pornofilme sein Studium finanziert hatte – seine Freundin habe ihn überzeugt aufzuhören.

Cochrane kämpft seit 2009 in der "Ultimate Fighting Championship" (UFC), der weltweit größten Organisation für Mixed-Martial-Arts, einer Mischung aus Boxen und anderen Kampftechniken wie Muay-Thai und Judo. In Blogs waren vor wenigen Tagen Artikel aufgetaucht, dass Cochrane früher in Pornofilmen des Label "Sean Cody" unter dem Pseudonym "Danny" mitgewirkt hatte.

Gegenüber dem Branchenmagazin "MMA Fighting" hat der 25-Jährige die Berichte bestätigt: "Das ist definitiv eine Entscheidung, die ich bereue", erklärte er mit Blick auf seine Box-Karriere. "Damals hatte ich Geldprobleme und brauchte Hilfe. Ich hab mit denen zuerst Bilder gemacht und dann haben sie mir hohe Summen für einen Film angeboten." Insgesamt habe er 80.000 Dollar (60.000 Euro) mit Pornodrehs verdient, während er an der Universität von Nebraska studierte. Dem Verband UFC habe er gleich am Anfang seine Porno-Vergangenheit gebeichtet und habe damit keine Probleme gehabt.

Cochrane hat insgesamt 13 Mal für die UFC gekämpft und elf Siege davongetragen. Ab dem 9. März kämpft er in der Reality-Show "The Ultimate Fighter", die im US-Kabelsender FX übertragen wird, um den Titel.

Cochrane "hasste" Pronodrehs

Spaß beim Pornodreh habe er nicht gehabt, erklärte Cochrane heute: "Jedes Mal, als ich das gemacht habe, habe ich es gehasst", erinnert er sich. Schließlich beichtete er seiner Freundin, wie er sein Geld verdient. Sie forderte ihn auf, damit aufzuhören. Auf der Website von Sean Cody, die wir aus Jugendschutzgründen nicht verlinken können, ist Cochrane noch immer aufgeführt. Dort wird er als Heterosexueller vom Land beschrieben, der sich schnell schämt und für alles zu haben ist, inklusive Homo-Sex.

Die UFC gilt wie Wrestling oder der Automobilsport "Nascar" als besonders testosterongetriebene Sportart, bei der Schwule nicht offen mitwirken können. In der Vergangenheit hat UFC-Chef Dana White zwar gesagt, dass offen schwule Sportler "kein Problem" seien – allerdings hat sich bislang noch niemand geoutet. Zudem scheinen die Sportler nicht so offen zu sein, wie der UFC-Chef behauptet: So hat der frühere UFC-Weltmeister Antônio Rodrigo Nogueira erst vor wenigen Monaten erklärt, er wolle keine Schwulen trainieren. Er fürchte, so erklärte er, dass diese Männer seinem Charme nicht widerstehen können (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.02.2012, 15:45h
  • Ich hätte lieber weiter Pornos gedreht und meine Freundin in den Wind geschossen!
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#2 Lapushka
#3 LucindaAnonym
#4 highking
  • 29.02.2012, 17:02h
  • "Spaß beim Pornodreh habe er nicht gehabt, erklärte Cochrane heute: "Jedes Mal, als ich das gemacht habe, habe ich es gehasst", erinnert er sich."

    Es hat ihn ja wohl niemand dazu gezwungen. Er hätte sich ebenso gut als Bockwurst verkleidet auf die Straße stellen können und Flyer für die "Wienerburg" verteilen. Studentenjobs gibt's viele.

    Aber das muss er jetzt natürlich sagen, sonst kauft ihm ja niemand seine "Reue" ab.
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#5 MariusAnonym
  • 29.02.2012, 17:21h
  • Antwort auf #3 von Lucinda
  • Wurde er denn gezwungen Schwulenpornos zu drehen?
    Er hat es nicht aus reiner Not heraus gemacht, also wird es so schlimm nicht gewesen sein.

    Ich müsste schon in sehr bitterer Armut leben um auch nur auf die Idee zu kommen in Heteropornos zu arbeiten.
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#6 the flufferAnonym
  • 29.02.2012, 17:36h
  • Soweit engagiert - Viagra hin oder her - muß er doch gewesen sein, dass er einen hochgekriegt hat.
    Alberne Schutzbehauptung.
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#7 Kenny
  • 29.02.2012, 17:49h
  • Oh Mann, eine Runde Mitleid für den armen Buben, der sich sein Geld so sauer verdienen musste. Da haben ihn die Herren Jackson, Grant und Franklin wohl gewaltig unter Druck gesetzt, so dass er quasi gar keine andere Wahl hatte, als sein geiles Löchlein in die Kamera zu halten. Und nun hat ihn "seine Freundin" überredet, auf zu hören, damit er fürderhin die Jungs verdreschen statt vögeln darf. Was für eine Weiterentwicklung.....

    Komisch übrigens, ich hab´ mir das Studium mit Nacht- und Wochenendschichten in der Halbleiterindustrie finanziert. Wenn ich gewusst hätte, dass Schwulenpornodrehs so lukrativ sind......
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#8 maaaartinAnonym
#9 daVinci6667
  • 29.02.2012, 18:17h

  • Boxen ist ja wohl genauso ein bescheuerter Job wie Pornodarsteller, ich sehe da keine Verbesserung!

    Wenn es Spaß macht ist alles ok, aber ich höre ihn schon jammern, dass er auch jeden Boxkampf genauso hasst. Der arme hat doch einfach das Viagra-Döschen mit einem anderen Dopingmittelchen getauscht, das wird ihm nicht helfen. Der sollte sich endlich was nachhaltiges suchen!
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#10 seb1983
  • 29.02.2012, 18:19h
  • Antwort auf #7 von Kenny
  • Insbesondere in Frankreich ist es wohl gar nicht mal selten dass sich Mädchen ihr Studium durch Prostitution verdienen.
    Wie man in die Pornobranche schlittert ist wohl höchst unterschiedlich. Aber dass ein nicht unerheblicher Teil der Darsteller Hetero ist, das ist doch ein offenes Geheimnis. Für den einen klappt es, für den anderen nicht.
    Und: Genug Schrankschwestern rutschen jahrelang über ihre Frauen und Freundinnen drüber. Da sind ein paar Stunden schwuler Pornodreh für nen Hetero ja ein Spaziergang gegen, und da gibts sogar noch Kohle für
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