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New York Präsident George W. Bush bekräftigte bei seiner Rede auf dem Republikaner-Parteitag, dass er sich gegen die Homo-Ehe einsetzen werde. Er forderte, das Verbot von gleichgeschlechtlichen Hochzeiten in der Verfassung festzuschreiben, da die traditionelle Ehe vor "allzu aktiven Richtern" geschützt werden müsse. "Ich werde weiterhin Richter ernennen, die nicht ihre persönliche Meinung über das Gesetz stellen", so Bush. Hintergrund ist eine Entscheidung des obersten Gerichtshofes von Massachusetts, der die Ehe für Schwule und Lesben öffnete, da die Richter den Gleichheitsgrundsatz der Bürger vor der Verfassung des Staates verletzt sahen. Bush griff seinen demokratischen Gegner John Kerry an, weil er gegen die Verfassungsänderung sei und 1996 im Senat auch nicht das so genannte "Gesetz zur Verteidigung der Ehe" unterstützt habe, das die Anerkennung von Homo-Ehen durch den Bund verbietet.

Nach der Rede riefen Bush und Vize-Präsident Dick Cheney ihre Familien zu sich und ließen sich unter dem Jubel der Parteitagsdelegierten feiern. Nur Mary Cheney, die lesbische Tochter des Vize-Präsidenten, fehlte bei dem Foto-Shooting. Als Walkampfhelferin unterstützte sie ihren Vater, hielt sich aber auf dem Parteitag im Hintergrund und lehnte jede Interview-Anfrage ab. Von konservativen Delegierten wurde sie für ihren Lebenswandel als "Sünderin" bezeichnet. (dk)



12 Kommentare

#1 MarkusAnonym
  • 03.09.2004, 13:59h
  • Ich verstehe ja schon nicht, wie man solche Parteien wählen kann. Aber sich für sie engagieren? Als Lesbe/Schwuler?? Was muß man eingeworfen haben, um diesen schizophrenen Dreisprung hinzukriegen???
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#2 wolfAnonym
  • 03.09.2004, 15:27h
  • hallo markus,
    was glaubst du wieviel schwule und lesben in der CDU/CSU sind, oder sie wählen ?
    logischerweise um sich ganz persönliche vorteile zu verschaffen, könnte dir eine ellenlange liste von diesen herrschaften vorlegen.
    diesen brüdern und schwestern ist die gesellschaftliche entwicklung shitegal.
    warum soll es in USA anders sein ?

    gruß wolf
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#3 ChristianAnonym
  • 03.09.2004, 16:57h
  • Ist doch toll wenn man als Präsident gleich auch noch Richter ernennen kann. Da kann man dann nicht nur die Gesetze machen sondern auch noch direkt auf die Auslegung einwirken. Da stellt man sich die Frage wieso die Waffenliebhaber ihr Recht zum Tragen von Waffen verteidigen damit sie sich im Notfall gegen die Regierung wehren können....wenn sie nichtmal mitkriegen, dass sie schon auf dem halben Weg in ein totalitäres System sind(und sich ja offenbar keiner dagegen wehrt).
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#4 MarkusHHProfil
  • 03.09.2004, 17:23hHamburg
  • Nach dem Lesen dieses Berichts neige auch ich dazu, mich ganz fürchterlich über diesen sogenannten Präsidenten aufzuregen. Als vernünftiger Mensch fällt es natürlich schwer, solche Gefühle zu unterdrücken. Diesen Ärger jedoch beiseite gelassen, zeigt sich bei mir eine grenzenlose Angst (natürlich verbunden mit der Hoffnung, der nächste Präsident heißt nicht Bush). Wer den fabelhaften Film "Fahrenheid 9/11" gesehen hat - ein muss für nur halbwegs politisch Interessierte -, erkennt in den genannten Äußerungen dasselbe Kalkül, das auch islamistisch regierte Staaten verfolgen. Die Doppelmoral eines Vizepräsidenten (lesbische Tochter) gepaart mit dem über die Grenzen dieses Planeten heraus gehenden Imperialismus des Inhabers eines der wichtigsten Ämter der Welt. Ich bezeichne die Staatsform in den Vereinigten Staaten als eine "diktatorisch-militaristische Demokratie", die mit durch sich selbst legitimierten Mitteln ebenso wie Herr Bin Laden einen unmelnschlichen Terrorismus ausübt. Und das auch noch gegen das eigene Volk, indem zensiert, gelogen und betrogen wird. Erst jetzt wird klar, wie richtig die Entscheidung der deutschen Bundesregierung war, ihre Unterstützung im Krieg gegen den Irak zu versagen. Offensichtlich lagen all die Informationen vor, die Michael Moore in seinem Film verarbeitet hat. Dank an die Amerikaner, die zu tausenden z.B. in New York demonstrieren. Hoffen wir, dass irgendwann einmal die USA ein Volk von unabhängig informierten Menschen sind, die die Schreckensherrschaft des größenwahnsinnigen George W. Bush zutiefst bereuen.
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#5 svenAnonym
#6 DavidAnonym
  • 04.09.2004, 11:08h
  • Schickt Bush in den Irak zu einem wütendem Mob!
    Dann lernt er mal, was Menschenwürde ist, die er meint verteidigen zu müssen, aber selber mit Füssen tritt!
    Er steht den Taliban in nichts nach.
    Einerseits ist alles was nicht mit USA ist, gegen die Amerikaner.
    Wer aber auch nicht in den USA für seine Homo-Phobie ist, ist auch noch gegen ihn und die USA!
    Ist DAS etwas der Terrorismus, den es zu bekämpfen gilt?!?
    Ist unsereins nun auch noch für den 11.9., die schlechte Wirtschaft, und den kommenden Wirbelsturm auf Florida verantwortlich?!?
    Demnächst heisst es Wohl "Die Würde der HETEROsexuellen Menschen (und auch nur die, die Homosexuelle diffamieren) ist unantastbar". Dafür wird die Verfassung wohl auch noch geändert, oder wie?
    AHA. Und wenn Homosexuelle weniger Benachteiligung fordern, tastet man die Menschenwürde wohl an, oder wie?
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#7 KathaAnonym
#8 Thunderball77Anonym
#9 knecht ruprechtAnonym
  • 06.09.2004, 14:00h
  • was soll ich dazu sagen. bei der klaren position des präsidenten lacht mein christliches herz. :-)
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#10 Köln-RiehlAnonym
  • 06.09.2004, 23:35h
  • @ knecht ruprecht
    die Frage ist doch eigentlich warum Du Dich hier
    rumtreibst! Verklemmter Schwuler?
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