Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16024

Lady Gaga will setzt dem Hass auf Minderheiten die "Kraft der Liebe" entgegen

In einem überfüllten Hörsaal der Harvard-Universität hat Popstar Lady Gaga am Mittwoch ihre Stiftung vorgestellt, die gemobbten Jugendlichen Mut zusprechen soll.

Vor 1.100 Studenten erklärte die 25-Jährige, dass sie mit der "Kultur der Liebe" eine bessere Welt schaffen wolle: "Ich glaube, dass ihr das revolutionäre Potenzial habt, die Welt zu verändern. Und ihr werdet diese Chance nutzen." An der Veranstaltung nahmen auch die populäre Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey und US-Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius teil.

Ziel der Stiftung sei es, ein sicheres Klima für alle Jugendlichen an Schulen und Universitäten zu schaffen und gezielt gegen Mobbing vorzugehen. Dazu sollen unter anderem die sozialen Medien genutzt werden und der "Born Brave Bus" durch die Vereinigten Staaten touren.

Youtube | Lady Gaga bei der Harvard-Universität

Reaktion auf Selbstmordserie unter schwulen Jugendlichen

Die Stiftung ist insbesondere eine Reaktion auf die Selbstmordserie jungen Schwulen, die aufgrund ihrer Homosexualität gemobbt worden waren. Lady Gaga hatte bereits zuvor Präsident Barack Obama aufgefordert, die Gesetze gegen Mobbing zu verschärfen (queer.de berichtete). In ihrer Rede in Cambridge sagte die Popsängerin, sie habe die Idee für die Stiftung nach der Veröffentlichung des Liedes ""Born This Way" gehabt, das als Hymne der Akzeptanz auf CSDs bereits Kultstatus besitzt. Sie erklärte, dass sie viele Briefe und Mails erhalten hätte, in denen die Fans mehr Toleranz in der Welt forderten. Daraufhin habe ihre Mutter Cynthia Germanotta die Stiftungsgründung angeregt. Germanotta wird auch Präsidentin der "Born This Way Foundation" sein. Zum Grundkapital hat alleine Lady Gaga mit 1,2 Millionen Dollar aus ihrem Privatvermögen beigetragen.

Studien kamen wiederholt zu dem Ergebnis, dass eine feindliche Umgebung in Heranwachsenden die Wahrscheinlichkeit erhöht, einen Selbstmordversuch zu unternehmen. Gerade junge Schwule und Lesben litten in konservativen Landstrichen unter der Ablehnung ihrer Umwelt. So kam eine Studie der Columbia-Universität 2011 zu dem Ergebnis, dass die Selbstmordrate unter schwulen und lesbischen Jugendlichen in einer "Umwelt ohne Unterstützung" um 20 Prozent steigt (queer.de berichtete). (dk)



#1 Go GagaAnonym
  • 01.03.2012, 14:41h
  • Sie singt nicht bloß von Akzeptanz und Gleichberechtigung sondern sie tut aktiv etwas dafür.
    Da können sich andere nen Beispiel dran nehmen!!!
    Danke Gaga!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 JoonasAnonym
  • 02.03.2012, 11:03h
  • Bravo!

    Lady Gaga setzt sich immer wieder für unsere Rechte ein!

    Und gerade solche Idole können sehr viel bewirken beim gesellschaftlichen Wandel. Oft mehr als Politiker, Juristen, etc.

    Denn Leute wie Lady Gaga sorgen für den Wandel in den Köpfen. Auch bei den Leuten, die dieses Thema sonst nicht erreicht.

    DANKE!
  • Antworten » | Direktlink »