Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16032

Die Fußballprofis Nile Ranger und Manny Smith stehen nach homophoben Ausbrüchen unter besonderer Beobachtung

Der englische Fußballverband (FA) hat mit Nile Ranger und Manny Smith zwei weitere Spieler wegen homophoben Twitter-Einträgen mit jeweils vierstelligen Geldstrafen belegt.

Der 20-jährige Nile Ranger, ein Stürmer beim Erstligisten Newcastle United, erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 6.000 Pfund (7.200 Euro), der 23-jährige Manny Smith, ein Verteidiger des Drittligisten Walsall FC, muss 1.200 Pfund (1.400 Euro) zahlen. Beiden Fußballern wurde vorgeworfen, durch ihr Verhalten "das Spiel in Verruf" gebracht zu haben.

Sie haben nach Angaben der FA im Onlinedienst Twitter "eine Anspielung auf die sexuelle Orientierung einer Person" gemacht. Um welche Äußerung es sich genau handelte, wollte der Verband nicht mitteilen. Die Spieler stünden ab sofort unter besonderer Beobachtung und würden im Wiederholungsfall härter bestraft.

Damit sind dieses Jahr bereits vier englische Profispieler binnen wegen homophober Äußerungen auf Twitter mit einer Geldstrafe belegt worden. Erst vor gut einer Woche hat der Verband den 19-jährigen Mittelfeldspieler Ravel Morrison 7.000 Pfund Strafe auferlegt, weil er einen Nutzer des Twitter-Dienstes als "kleine Schwuchtel" ("little faggot") beschimpft hatte (queer.de berichtete). Im Januar musste Michael Ball vom derzeit erstplatzierten Premiership-Verein Leicester City 6.000 Pfund bezahlen, nachdem er einen Schauspieler als "fucking queer" beschimpft hatte (queer.de berichtete). Der Außenverteidiger wurde nach der Verurteilung von seinem Verein gefeuert, angeblich aus sportlichen Gründen.

Der englische Fußballverband versucht bereits seit Jahren, gegen Homophobie im Fußball vorzugehen. So unterstützte die FA eine von der Regierung angeregte Charta, die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verbietet (queer.de berichtete). Homo-Aktivisten beklagen jedoch, dass in Stadien oft nach wie vor eine homophobe Atmosphäre herrsche. (dk)



#1 RobinAnonym
#2 ---SKANDAL---Anonym
#3 MarekAnonym
  • 02.03.2012, 17:35h
  • Gerade Farbige sollten eigentlich wissen, wie dumm und arrogant Vorurteile sind und was Hetze gegen andere anrichtet.

    Die Strafen sind noch viel zu niedrig.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 Tobi CologneAnonym
#6 TadzioScot
  • 03.03.2012, 14:55h
  • Man mag von England halten was man will, aber in sachen Homosexualität scheinen sie echt viel weiter zu seinen als unsere verknisterte ewiggestrige konservative Regierung...

    Das ist dort, in diesen bereich jedenfalls, echter fortschritt !

    Wenn überall auf der Welt alle Homphoben Spinner und die "Innen" mit hohen Strafen rechnen müssen, dann wird sich schon einiges in der Welt ändern.

    Nicht bei den Homphoben selbst,
    aber bei den Kindern,
    denn die lernen dann das Homophobie
    nicht gut ist , und sie lernen das die jenigen d
    ie Homophob sind zu recht bestraft werden, und dies führt über einen längeren Zeitraum dazu, das die allgemeine Homophobie immer weniger werden wird,
    von Generation zu Generation...

    So wie der Sozialismus also der Weg zum Kommunismus darstellt, stellt Strafe für Homophobie also den weg für eine Homophobie-Freie Welt da...

    "Gerade Farbige sollten eigentlich wissen, wie dumm und arrogant Vorurteile sind und was Hetze gegen andere anrichtet"

    Sollten sie eigentlich wissen... Aber genauso dumm sind auch so manche Schwule...
    Vorurteile sitzen tief verwurzelt in den Köpfen der Menschen, du kannst ihnen die realistischen fakten, die wahrheiten auf den Tisch kotzen, sehen würden sie die wahrheit nicht wollen...

    Und eben diese Erkenntnis macht nur wieder deutlich, Schwule, Ausländer und und und und und, sind eben alles nur stink normale Menschen, die einen nett, die anderen nicht (und all die graustufen dazwischen)...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 EdVonSchleckAnonym
#8 KokolemleProfil
#9 JoonasAnonym
  • 04.03.2012, 09:06h
  • Hetze muss immer wieder bestraft werden. Nur so werden die damit aufhören, denn die Sprache des Geldes ist die einzige, die solche Homohasser verstehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 userer
  • 05.03.2012, 09:01h
  • Proleten halt, wie die meisten Fußballer. Nile Ranger hat lt. Wikipedia ein ganz beachtliches Vorstrafenregister, da passt Schwulenklatschen bestens ins Bild.
  • Antworten » | Direktlink »