Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16047

Das Opfer wurde mit einem Messer bedroht

Die Polizei Hamburg fahndet nach einem unbekannten Täter, der am Donnerstagabend einen 20-jährigen Mann auf einem Spielplatz in Blankenese vergewaltigt hat.

Der 20-Jährige hatte am Donnerstag spät gearbeitet und kaufte sich in der Nähe der S-Bahnstation Blankenese einen Döner und lief anschließend über den Sülldorfer Kirchenweg. Dort wurde er in Höhe Goßlers Park um 22:17 Uhr von einem großen, kräftigen Mann ohne Vorwarnung mit einem Messer bedroht. Der ca. 50 Jahre alte Täter zerrte sein Opfer an der Schulter in ein Gebüsch hinter einem Spielplatz. Dort missbrauchte er den 20-Jährigen.

Nach der Vergewaltigung flüchtete der Täter in Richtung Goßlers Park. Das weinende Opfer ließ er zurück. Wenige Minuten später lief der 20-Jährige zurück auf den Sülldorfer Kirchenweg und wurde dort von Passanten entdeckt, die sofort Polizei und Krankenwagen alarmierten. Er wurde nach Angaben der Polizei "nicht verletzt, stand aber unter dem Eindruck des Geschehens". Polizeisprecher Andreas Schöpflin erklärte gegenüber der "Hamburger Morgenpost": "Delikte dieser Art, vor allem mit einem Mann als Opfer, sind extrem selten." Bei der Kripo sind bereits erste Hinweise eingegangen. Die Behörden bitten aber weiterhin um Zeugen.

Beschreibung des Täters

Die Polizei gab folgende Täterbeschreibung heraus: Er ist ca. 50 Jahre alt, ca. 1,90 Meter groß und hat eine kräftige Figur. Zur Tatzeit trug er eine dunkle, glänzende Jacke und hatte eine dunkle Kapuze auf.

Hinweise nimmt die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter Tel. (040) 4286-56789 entgegen.

In Hannover wurde bereits vor rund einem Jahr ein 21-jähriger Besucher einer schwulen Party mitten in der Innenstadt von zwei Männern vergewaltigt (queer.de berichtete). Von den Tätern fehlt bislang noch jede Spur. Sie werden als um die 25 Jahre alt mit "südländischem Aussehen" beschrieben. (pm/dk)



#1 SammAnonym
  • 05.03.2012, 14:56h
  • Ich glaube als männliches Opfer hat man es doppelt schwer als Opfer anerkannt zu werden, das kann man auch an Kommentaren in anderen Zeitungen lesen, die das Opfer noch verhöhnen.
    Dabei darf man nicht die psychische Komponente bei Überfällen vergessen, oft sind Opfer von Gewalt- und Sexualtaten in einer Art Schockzustand und dann hilft es auch nicht immer dem Täter kräftemäßig ebenbürdig zu sein. Zumal in diesem Fall mit einem Messer bedroht wurde und einem triebgestörten Täter alles zuzutrauen ist.
    Hoffentlich wird der Mann schnell gefunden, bevor er weiteren jungen Männern und Jungen was antun kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Geert
  • 05.03.2012, 17:41h
  • Ich warte noch darauf, dass die erste Emanze einen dieser soften Latte-Macchiato-Männer vom Prenzlauer Berg vergewaltigt....
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SvenAnonym
  • 05.03.2012, 19:03h
  • "extrem selten" sind Männer nicht Opfer, sondern extrem selten zeigen männliche Opfer den/die Täter bzw. die Täterin/nen an.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 eMANcipationEhemaliges Profil
#5 antos
  • 05.03.2012, 19:48h
  • Antwort auf #2 von Geert
  • Irgendwann nutzt sich dieser gewollte Zynismus natürlich ab, aber bis dahin genieß dich in solchen Kommentaren, Geert, altes eitles Mädchen mit dem besonders starken Y-Chromosom.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.03.2012, 19:56h
  • Hoffentlich wird der Täter bald geschnappt! Unser Mitgefühl dem Opfer dieser menschenunwürdigen Tat!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 daVinci6667
  • 05.03.2012, 22:18h
  • Antwort auf #3 von Sven

  • Sehr wahr Sven! Opfer zu sein widerspricht erstens dem Männerbild, zweitens ist es ein heute oft gebrauchtes Schimpfwort an Schulen. So sind die Betroffenen gleich dreifach bestraft. Deshalb halten viele einfach die Klappe!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 joppAnonym