Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16060

Federico Macheda will die Strafe offenbar nicht akzeptieren

Fußballer Federico Macheda wurde vom englischen Fußballverband 15.000 Pfund (18.000 Euro) Strafe verurteilt, weil er via Twitter einen Fan als "u little stupid gay!" bezeichnet hatte.

Der 20-jährige Stürmer von Manchester United, der derzeit auf Leihbasis beim Londoner Erstligisten Queens Park Rangers spielt, ist bereits der fünfte Fußballer, der in diesem Jahr wegen homophober Äußerungen eine Geldstrafe erhielt. Der Italiener muss allerdings tiefer in die Tasche greifen als seine Kollegen, die "nur" zwischen 1.200 und 7.000 Pfund zahlen mussten (queer.de berichtete).

Die Football Association verurteilte ihn nach einer nicht öffentlichen Verhandlung am Montag. Die Tageszeitung "Daily Telegraph" berichtet, dass er gegen diese Entscheidung Berufung einlegen will. Er hatte zuvor gehofft, dass positive Führungszeugnisse von den Trainern Mark Hughes (Queens Park Rangers) und Sir Alex Ferguson (Manchester United) seine Strafe reduzieren könnten.

Ermittlungen wegen weiterem Twitter-Eintrag

Macheda ist aktueller Nationalspieler der italienischen U-21-Auswahl. Er startete seine Karriere in seiner Heimatstadt bei Lazio Rom und spielt seit 2007 für das englische Spitzenteam Manchester United. Sein aktueller Club in London ermittelte bereits wegen eines anderen Twitter-Eintrags gegen den Spieler, als er sich nach einem Spiel, in dem er nicht eingesetzt wurde, beschwerte: "Ich bin stinksauer. Ich verdiene das nicht. Fickt euch alle!". Dafür erhielt er allerdings keine Strafe, weil er behauptete, der Eintrag habe nichts mit dem Spiel zu tun gehabt.

Der englische Fußballverband versucht bereits seit Jahren, gegen Homophobie im Fußball vorzugehen. So unterstützte die Football Association eine von der Regierung angeregte Charta, die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verbietet (queer.de berichtete). (dk)



#1 RaffaelAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.03.2012, 16:11h
  • Irgendwie scheinen englische Fußballer das ganze viele Geld, was sie verdienen, zu Kopfe gestiegen zu sein! Anscheinend brennen die darauf, etwas davon in Form von Bußgeldern abzudrücken! Was lernen wir daraus: Profifußballer sollten einfach nur das tun, was sie können: Fußball spielen und am besten dabei die Klappe halten und das auch außerhalb des Stadions!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 carolo
  • 07.03.2012, 17:42h
  • Das kommt davon, wenn man zu oft den Ball vor'n Kopp gekriegt hat:

    Die Wirkung ist ähnlich wie beim Zölibat. Galoppierende Verblödung und pathologische Homophobie.

    Und potthäßlich ist er auch noch.

    :-P
  • Antworten » | Direktlink »
#4 PeterBAnonym
#5 TadzioScot
  • 08.03.2012, 20:17h
  • Antwort auf #1 von Raffael
  • "Bravo! Das ist die einzige Sprache,
    die solche Faschisten verstehen."

    "Was für eine Definition von
    Faschismus hast du denn bitte??"

    Zitat TadzioScot:
    "Faschisten sind Menschen die andere nur aufgrund ihrer Herkunft, Sexualität, behinderung oder Religion diskriminieren und verfolgen, weil sie die überzeugung in sich haben (und nach außen tragen) mehr wert oder besser zu sein, als andere Menschen.
    Denn sie haben den glauben an die Überzeugung der überlegenheit der Eigenen Art"
  • Antworten » | Direktlink »
#6 userer
  • 12.03.2012, 06:49h
  • Klasse, dass der englsiche Fußballverband das so durchzieht. In Deutschland wäre das Ganze wohl nur mit einem "Der will doch nur spielen" abgetan worden.
  • Antworten » | Direktlink »