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Kommentare zu:
Homo-Gurke für Schützenbruderschaft


#37 paren57Ehemaliges Profil
  • 14.03.2012, 09:57h
  • Es geht hier nicht mehr darum, ob ein privater Verein selbst bestimmen kann, wen er als Mitglied aufnimmt. Hier geht es um die öffentlichen Äußerungen, die für die Öffentlichkeit bestimmt waren und diffamieren sollten. Und wie dieser Schützenkönig öffentlich vorgeführt wird, ist schlichtweg abstoßend.
    Wenn etwas puren Hass erzeugen soll, dann die schwulen Menschen die Würde aberkennenden Beschimpfungen von Offiziellen und Würdenträgern. Erinnert mich an die Äußerungen des Kölner Kardinals in Budapest, der die Erscheinung der Homosexualität in den westlichen Gesellschaften ausschwitzen wollte. Auch wenn er das empört von sich weisen würde, weil es eine strafbare Handlung wäre, er ist intelligent genug zu wissen, dass das nur durch physische Vernichtung ginge. Und er ist auch intelligent genug, dass er weiß, dass alle verstehen, was er eigentlich gemeint hat, ohne es aussprechen zu müssen.
    Es ist dieselbe perfide Linie, die hier verfolgt wird. Als Eunuchen würden wir euch akzeptieren, ansonsten sprechen wir euch jede menschliche Anerkennung ab. Ein Mensch ohne gelebte Sexualität ist kein vollwertigerMensch mehr. Das wissen die Pfaffen. Und sie spielen ganz gezielt damit, um zu selektieren. Machen wir uns nichts vor. Auch wenn viele von der Kirche und ihrer Sexualmoral nichts mehr halten, solche herabsetzende Botschaften hören sie dennoch gern. Das ist wie mit den Schmuddelwitzen auf den Schmuddelsendern. Und auch die Bild-Zeitung verfehlt ihre Wirkung bei den "Anständigen" in diesem Lande ganz sicher nicht.
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#36 mgrasek100Ehemaliges Profil
  • 14.03.2012, 00:41h
  • Antwort auf #33 von smash sexism II
  • Ich finde nun mal, dass es da eine Grenze gibt, die hier erreicht ist, die Schützenbrüder haben demokratisch mit überwältigender Mehrheit entschieden, dass sie so was nicht wollen.
    Es ist ein privater Verein, der im Sinne einer Tradition lebt, es wäre jetzt intolerant diese Tradition zu missachten und quasi der Mehrheitsgesellschaft immer alles vorzuschreiben.
    Wenn was privat ist, geht es uns nun mal nichts an, was die dort machen, man kann vielleicht hoffen, dass die von sich aus mal auf die Idee kommen, daran was zu ändern, aber man sollte hier niemanden zwingen, dass führt zu Hass und wäre aus meiner Sicht kontraproduktiv.

    Jeder Schwule kann einen schwulen Schützenverein gründen, nioemand hintert einen daran !
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#35 paren57Ehemaliges Profil
  • 13.03.2012, 13:46h
  • Wenn wir etwas von der Frauenbewegung lernen können, dann das: Es nützt nichts, dass alle rundherum Verständnis heucheln und dann weitermachen wie bisher. Es müssen einklagbare Regeln her, und die fallen nicht vom Himmel. Da nützen auch keine Quotentunten in irgendwelchen Parteivorständen. Und was die Religionsgemeinschaften angeht, da muss eben ein Kulturkampf ausgefochten werden, notfalls mit harten Bandagen. Das Gebot des Grundgesetzes, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, gilt auch für Pfaffen und Imame. Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass sich selbsternannte Kulte alles herausnehmen dürfen.
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#34 Knueppel
  • 13.03.2012, 12:18h
  • Antwort auf #25 von kein schuetze
  • "(...) Nun aber mal Erlich: Welcher Schwule der klar bei Verstand ist geht freiwillig zu so einem Alkoholikerverein?? ..."

    Dass es darum nicht geht, könnte vielleich sogar Dir einleuchten ... (ein Minimum an Verstand vorausgesetzt ..., so schreibt man das Wort: "ehrlich" )

    Es ist völlig irrelevant, ob irgend ein schwuler Mann dort mitmachen will oder nicht. Es geht darum, dass es uns nicht verwehrt werden darf, nur weil wir (offen) schwul sind. Das ist Diffamierung, Homophobie und eine Form von Rassismus, die wir nicht länger dulden sollten!

    Ansonsten siehe meinen Kommentar in Sachen sog. "Homo-Ehe" (ähnliches habe ich über den Wehrdienst geäußert), wo vergleichbare "Argumente" vorgebracht wurden

    www.queer.de/detail.php?article_id=13101&antwort_zeigen=ja#c
    8
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#33 smash sexism IIAnonym
  • 13.03.2012, 11:13h
  • Antwort auf #31 von mgrasek100
  • da spricht dann wohl der rundum verinnerlichte minderwertigkeitskomplex.

    und die unfähigkeit, herrschende verhältnisse grundlegend in frage zu stellen.

    nur weil die sexuellen und sonstigen herrschaftsverhältnisse nun einmal "traditionell" so sind, soll das auch bis in alle ewigkeit so bleiben?!

    wann endlich kämpfen wir als schwule unmissverständlich für die zerschlagung der bürgerlich-kapitalistischen zwangsjacke, angefangen bei deren geschlechterordnung und dem herrschaftskonstrukt "familie", und sorgen dafür, dass es in dieser gesellschaft KEINEN rechtsfreien raum mehr gibt - ganz egal wo -
    in dem die herrschenden sexismen unbehelligt propagiert und praktiziert werden dürfen?

    das geht nur in einer gesellschaft, in der die produktionsverhältnisse nicht mehr von der ausbeutung der masse durch einige wenige bestimmt sind und wo erziehungs- und versorgungsarbeit demzufolge nicht mehr auf das zwangskonstrukt der "familie" mann-frau-kind(er) abgewälzt werden.

    ohne die grundlegende änderung dieser verhältnisse wird die vielbeschworene "gleichberechtigung" auf immer und ewig nichts als inhaltlose phrasendrescherei sein.

    dass sich die forderung nach selbiger dann ausgerechnet an vorgängen in schützenvereinen entzündet, sagt eigentlich schon alles über den zustand der schwulen community.

    man muss aber froh sein, dass sich überhaupt mal die gelegenheit bietet, darauf hinzuweisen:

    sexismus ist keine meinung, keine legitime "tradition", je nachdem was gerade opportun und geschäftsträchtig erscheint, sondern ein verbrechen - immer und überall!
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#32 aquarius40Profil
  • 13.03.2012, 09:52hKrs. COE
  • Ich denke,
    falls dieser e.V. den Genuss der "Gemeinnützigkeit" genießt
    soll der Antrag beim Finanzamt Köln gestellt werden, dass diesem e.V. die Gemeinnützigkeit aberkannt werden soll, da dessen Regularien gegen das Grundgesetz verstoßen - Grund: "Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung". Dies gilt nämlich auch für kirchliche Vereine gemäß der Abgabenordnung (AO), wenn ein Verein Kirchliche Zwecke vertritt.

    Ebenfalls sollen die Sponsoren,
    "GOTHAER-Versicherung" &
    "ERGO-Versicherungen"
    die auf der HP des
    "Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften"
    www.bund-bruderschaften.de

    gebeten werden, sich davon zu distanzieren, oder von allen Schwulen und Lesben boykotiert werden.

    So ist es möglich, diesem menschenfeindlichem Sumpf das Wasser abzugraben.
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#31 mgrasek100Ehemaliges Profil
  • 13.03.2012, 05:43h
  • Eigentlich ist die Diskussion über die Schützenvereine albern, denn es betrifft uns ja nicht.
    Ich meine diese Vereine sind doch freiweillig, jeder Schwule kann doch auch einen schwulen Schützenverein gründen, wo is das Problem ?

    Und dann immer dieses Gerede über das AGG Gesetz, dass angeblich verletzt sei, meines Wissens ist einSchützenverein weder ein Platz wo gearbeitet wird, noch ein Beschäftigungsverhältnis, noch ein Wohnraumverhältnis oder ein Versicherungsverhältnis, also fällt der Schützenverein doch garnicht in die AGG Gesetze, dass ist doch ganz einfach, dass muss doch nix geprüft werden, Beck und Kollegen sollten das einfach mal zugeben und gut is, diese Schützenvereine sind privat und haben eine Tradition und ich als schwuler akzeptiere das und mir würde nicht einfallen, dort mitzumachen !
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#30 habemus_plemplem
  • 12.03.2012, 23:54h
  • Ich würde den Verantwortlichen vom katholischen Dachschadenverband gerne die Frage stellen, ob die gestellte Schützenkönigin sich wenigstens als Mann verkleiden darf.
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#29 FoXXXynessEhemaliges Profil
#28 paren57Ehemaliges Profil
  • 12.03.2012, 23:06h
  • Antwort auf #10 von Olli_BO
  • Dass Schwule fast überall in der Gesellschaft angekommen sind, möchte ich schlichtweg bestreiten. In dem Dorf, aus dem ich stamme, lebt keiner offen schwul. Bei fünf Prozent der männlichen Bevölkerung müssten es aber immerhin etwa 75 Männer sein, die diese Orientierung haben. Komisch, dass die sich nur aus lauter Freude am Versteckspiel nicht zeigen. Und selbst innerhalb der Großstadt werden doch einige außerhalb der Szene lieber nicht geoutet. Und auch auf diesen Seiten ziehen die meisten doch die Anonymität vor.
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#27 RaffaelAnonym
#26 wertherAnonym
#25 kein schuetzeAnonym
  • 12.03.2012, 19:14h
  • Nun aber mal Erlich: Welcher Schwule der klar bei Verstand ist geht freiwillig zu so einem Alkoholikerverein??

    Ansonsten zeugt das doch davon, das die Akzeptanz Homosexueller eben noch nicht vollzogen ist.

    P.S.: Meine Türkischen Arbeitskollegen haben auch nur den kopf geschüttelt als das heute im Radio lief...
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#24 alexander
  • 12.03.2012, 19:04h
  • Antwort auf #21 von schwarzwaldbub
  • du hast im prinzip recht, der nippes der katholen ist sehr "reizvoll"! die prüden protestanten haben ja nur ihre "erbaulich", schöne kirchenmusik !
    aber auch der antike mysterienkult definiert sich über religiöse "überbaulichkeiten" !

    offenbar braucht der mensch die religion zum "schnackseln"!?
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#23 artefaktAnonym
  • 12.03.2012, 18:52h
  • auch mit schießen und fahnenschwenken.
    mit katholiken und fremdenlegion!

    anläßlich des weltzensurtages:

    "...Filmisch sehr viel interessanter ist Gillo Pontecorvos Meisterwerk Schlacht um Algier, das ab 22 Uhr fünf läuft. Das 1965 gedrehte Epos ist neben Eisensteins Alexander Newski und Apocalypse Now von Francis Ford Coppola und John Millius einer der besten Kriegsfilme der Geschichte, der absolut zu Unrecht sehr viel weniger bekannt ist, als die beiden anderen Werke. Obwohl Pontecorvo (dem später mit Queimada ein weiterer Klassiker gelang) in seiner Darstellung des Algerienkrieges die FNL-Terrorisen ebenso wenig schont wie die französischen Streitkräfte, durfte der Film in Frankreich erst 1971 gezeigt werden. Und weil dem italienischen Neorealisten zur Musik von Ennio Morricone ausgesprochen beeindruckende Folterszenen gelungen waren, entstand in den Jahren darauf das Gerücht, sein Werk werde in Südamerika zur Ausbildung von Sicherheitskräften eingesetzt...."

    www.heise.de/tp/blogs/6/151600
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#22 LaurinAnonym
  • 12.03.2012, 18:48h
  • Solche Diskriminierungen sind ein weiteres Beispiel dafür, dass wir endlich ein Antidiskriminierungs-Gesetz ohne Ausnahmen brauchen.

    Die FDP meint zwar immer, es gäbe keine Diskriminierung, da das "der Markt" regele, aber das ist offenbar nicht so!
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#21 schwarzwaldbub
  • 12.03.2012, 18:09h
  • Antwort auf #19 von alexander
  • Naja, Katholens goldener Nippes ist ja auch nicht zu verachten, nicht so unwirtlich wie bei den Evangelischen. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob mir ein antiker Myterienkult nicht doch lieber wäre, oder noch besser: Gar keine Religion - schließlich bin ich ja kein kleines Mädchen.
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#20 schwarzwaldbub
  • 12.03.2012, 17:48h
  • Antwort auf #15 von Loren
  • Hübsches Wappen. Schau an, schau an, Regimentsbischof der Prinzen-Garde Köln 1906, in den 80ern Jugendseelsorger, vermutlich Kinder verkloppt - ach ja und Ballermann-Präses, beachtlich beachtlich ... wie schamlos: Genralsekretär des Weltjugendtages ...
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#19 alexander
#18 CarstenFfm
  • 12.03.2012, 17:31h
  • Naja.
    Dann werd ich halt eben nicht Schützenkönig bei einer katholischen Schützenbruderschaft.
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#17 Smash SexismAnonym
  • 12.03.2012, 17:22h
  • Antwort auf #14 von Loren
  • Dann lass die "Antidiskriminierungsstelle" mal schön "prüfen".

    Rot-Grün mit der jahrelangen Verschleppung (2000-2005) und anschließend Schwarz-Rot mit der Verabschiedung des AGG im Jahr 2006 haben dafür gesorgt, dass diese Stelle hierzulande keinerlei Befugnis hat, irgend etwas selbst zu entscheiden oder gerichtlich gegen Diskriminierung vorzugehen.

    Außerdem sind die Vorgänge beim Schützenverband, an denen sich mal wieder eine zweitägige, gekünstelte Empörungswelle entzündet, lediglich ein - im Verhältnis ziemlich unbedeutender - Ausschnitt aus einer gesellschaftlichen Realität, die rund um die Uhr von einer noch nie dagewesenen Flut von Sexismen geprägt ist.

    Da hält sich das Empörungslevel von schwuler Seite allerdings beständig im Bereich von Null.

    Sexismus gehört verboten - immer und überall!

    "Sei es auf Plakaten, in Radio- oder TV-Spots, Postwurfsendungen, Zeitungen oder im Internet: Sexistische Darstellungen prägen das Bewusstsein und die Geschlechterwahrnehmung."

    diestandard.at/1328507815326/Watchgroup-Wien-Werbung-mit-tie
    fem-Herrenwitz-verhindern?seite=2


    Sexismus "definiert die diskriminierenden Ideologien und Praktiken einer Gesellschaft, die sich in dem Spielraum niederschlagen, der einem Individuum zur Selbstverwirklichung gestattet wird, wobei das Geschlecht die Basis für selektive Auswahl oder Zurückweisung ist“.
    (Stoll 1973, zitiert in H. Schenk, 1979)

    Spielraum - Individuum:

    img163.imageshack.us/img163/6361/bzgadiagramm3.jpg
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#16 Delicta GravioraAnonym
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#12 FelixAnonym
  • 12.03.2012, 16:07h
  • Hallo Monika Piel! Der WDR wird vermutlich in diesem Frühjahr wieder LIVE vom Schützenumzug aus irgend einem NRW-Provinznest berichten- so wie jedes Jahr: stundenlang! Oder? Während auf der anderen Seite seit Jahren der größte CSD in Deutschland (Köln) der größten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt nur eine Zusammfassung wert ist - zu später Stunde und dies dauert noch nicht einmal eine Sendestunde.

    Es ist zu befürchten, dass der WDR seine Politik auch in 2012 - trotz der Skandalentscheidung der Schätzenbruderschaft - fortsetzt. Wann verleiht queer.de dem erzkonservativen WDR die Homo-Grurke?
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#11 KönigeAnonym
  • 12.03.2012, 15:44h
  • Antwort auf #10 von Olli_BO
  • Das Problem ist das die Heten auf ihr dämliches männlich/weiblich Schema beharren.
    Es geht nicht darum das der Freund des Schützen eine seine Königin sein will, sondern das sie als zwei Könige in einem Königspaar anerkannt werden.

    Was ist so schwer daran ein Paar aus zwei Männer bestehend zu akzeptieren?

    Einige Schreiber in Hetenforen meinten sogar sie fänden es noch ok wenn sich einer der beiden als Königin verkleidet und somit das männlich/weiblich erhalten bleibt, aber mit zwei Männern nebeneinander hätten sie Probleme...das zeigt doch das Homosexualität immer noch nicht als solche anerkannt wird wenn es darum geht das eben die meisten Schwulen nicht eine Frau spielen wollen, sondern als Mann einen Mann lieben und auch als Männerpaar akzeptiert werden wollen.
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#10 Olli_BOAnonym
  • 12.03.2012, 15:21h
  • Würde einfach mal die Kiche im Dorf lassen, wo sie hingehört. Bei aller Forderung nach Toleranz sollte man doch einfach hinnehmen, dass ein Königspaar aus einer Königin und einem König besteht. Ich sehe keinen Grund, warum auf einmal ein Kerl als Königen neben dem König rumlaufen soll. Die komischen Schützenbrüder haben ja keinem Schwulen verboten, in ihrem Reihen einen Vogel von Stange zu ballern und sich auch sonst vier Tage im Jahr hemmungslos zu besaufen und sich zu benehmen wie ein Neandertaler auf der Balz. Ein schwuler König kann sich ja ne Lesbe nehmen, wenn er denn ein Zeichen setzen will. Ich würde als aufgeklärter Schwuler einfach nicht in so einen Verein eintreten. Wer hat schon Lust, zu Marschmusik im Stechschritt um 23:00 Uhr eine Fahne aus dem Zelt zu eskortieren. Schwule sind fast überall in der Gesellschaft angekommen, und nun lasst den Heten doch einfach ihre letzte Bastion angeblicher christlicher Werte, wie Sitte (!!!) Heimat und Glaube. Immerhin müssen sie jetzt auch schon grölende Schwule im Fanblock eines Fußballstadions ertragen und wenns ganz bös läuft, demnächst auch noch einen schwulen Stürmer. Also immer cool bleiben Freunde der Nacht!
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#9 schwarzwaldbub
  • 12.03.2012, 15:16h
  • Bei Katholens brechen ja mal wieder alle Dämme. Die gute alte christliche Tradition der willkürlichen Ausgrenzung von Menschen, die so wichtig für die katholische Ideologie ist, droht nun völlig abhanden zu kommen. Musste unter all den drolligen Kulten, die in der Spätantike existierten, nun ausgerechnet das gruselige Christentum Staatsreligion werden?
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#8 alexander
#7 Knueppel
  • 12.03.2012, 14:23h
  • Solche Reservate der Verlogenheit existieren überhaupt nur noch, weil der dort massiv vorhandene und gelebte Rassismus, Antisemitismus und die Homophobie einerseits geleugnet werden und andererseits, getarnt in Schutzbehauptungen, wie "wir haben überhaupt nichts gegen Schwarze, Juden und Homosexuelle ..., nur zu uns passen sie nicht" offen artikuliert werden.

    Wären diese, in ihrem Weltbild und ihrer geistigen Entwicklung weit zurückgebliebenen, Spießer auch nach außen hin ehrlich (und nicht nur nach 10 - 20 Glas Bier), dann ... wären solche reaktionären Haufen längst wegen Volksverhetzung verboten worden (ja, manchmal kommt bei mir so etwas, wie Optimismus durch )

    PS
    Vor Jahren habe ich einmal eine "satirische" Fernseh-Sendung über das Neusser Schützenfest (eines der größten und reaktionärsten Deutschlands) gesehen. Was da bei der Befragung der (meist besoffenen) Teilnehmer zu Tage gefördert wurde, stammte teilweise 1:1 aus der Nazi-Zeit.
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#6 splattergayAnonym
  • 12.03.2012, 13:55h
  • Ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist die Diskriminierung nicht ganz von der Hand zu weißen, andererseits ist eine Mitgliedschaft in einem Verein immer freiwillig.

    Auch in der Szene gibt es Dresscodes oder Lokale, zu denen keine Frauen zugang haben. Das kann man auch als Diskriminierung sehen.

    Nich hinnehmbar ist allerdings die Diskriminierung der kath. Kirche im Arbeitsrecht.
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#5 David77Anonym
  • 12.03.2012, 13:54h
  • PS:
    Wenn die abstimmen können, warum soll man als Bürger einer Stadt auch nicht abstimmen dürfen, dass man keine Schützenumzüge sehen will und die somit nicht auf die Strasse dürfen?!?
    Gleiches Recht für alle...
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#4 David77Anonym
  • 12.03.2012, 13:50h
  • Natürlich kann man sich wundern, warum man
    dort überhaupt Mitglied werden muss...
    Aber in der Provinz herrscht wohl Gruppenzwang schätze ich mal?!?
    Aber die Abstimmung zeigt mal wieder folgendes:
    Bei den Katholen darf man ruhig schlimme Sachen machen, hauptsache den schönen Schein wahren!!!
    Saufen, fremdgehen, ist wohl alles ok...
    ABer ZEIGEN wie man fühlt, also EHRLICHKEIT, DAS ist dann wohl nicht in Ordnung?!?
    Sitte? Brauch?!? Ich dachte es wäre Sitte und Brauch den Menschen den man liebt an seiner Seite zu zeigen.
    Aber offenbar besteht ein Brauch nur darin "so zu tun als ob"... Was für eine tolle Sitte etwas zu zeigen, was man gar nicht ist...
    Damit haben die Pappkameradschaften ihr wahres Gesicht gezeigt und sich zugleich der Lächerlichkeit preisgegeben...
    Noch lächerlicher wäre es dieses Ritual zu verlangen wenn jeder weiß was Sache ist beim heimlich schwulen Schützenkönig ist...

    Aber vielleicht wäre es ihnen auch zu peinlich einem SCHWULEN Schützen unterlegen zu sein...
    Man duldet ja keine Frauen als Schützen, DAS könnte man wohl auch nicht haben.
    Wo letztes Jahr das Problem war erschließt sich mir nicht - die Kameraden waren doch damit einverstanden und hatten den König sogar dazu ermuntert?!? Womit nicht sich diese Bruderschaft dann also das Recht raus, dies vorschreiben zu wollen?!?
    Da laufen doch eh nur Kerle in Uniform nebeneinander her...
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#3 Avalon84Profil
  • 12.03.2012, 13:44hberlin
  • dann lieber mitglied beim lsvd sein oder in nem schwulen bowling-club wo auch heten erlaubt sind. man muss ja nicht gleiches mit gleichem vergelten. viel mehr sollten wir vorbilder für toleranz zeigen und sagen: ich bremse auch für heten^^
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#2 saltgay
  • 12.03.2012, 13:33h
  • Ist es für einen Schwulen wirklich notwendig Mitglied in einem solchen Verein zu sein?

    Ich käme ja auch nie auf die Idee einen Mitgliedsantrag bei FDP/CDU/CSU oder den Sozis zu stellen.

    Es gibt Vereine, auf welche man absolut verzichten kann.
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#1 BurgerBerlinProfil
  • 12.03.2012, 13:21hBerlin
  • Was will man eigentlich in so einem schießwütigem altbackenen klerikalen Verein ? - Mit diesem ganzen Brimborium von Uniformen und Blechorden auf der Brust.
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