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NELFA ämpft auf europäischer Ebene für die Rechte von Regenbogenfamilien (Bild: Photos by Mavis / flickr / by-nd 2.0)

In Brüssel hat sich am Montag das Netzwerk der europäischen Regenbogenfamilienverbände NELFA gegründet.

Einer der zwölf Gründungsmitglieder des "Network of European LGBT Families Associations" ist der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD). Außerdem dabei sind Verbände aus Belgien, Finnland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Österreich, Portugal, der Schweiz und Spanien.

In einer ersten Stellungnahme forderte NELFA die Regierungen aller EU-Länder dazu auf, sich einer Gleichstellungspolitik zu verpflichten, die jegliche Diskriminierung von Regenbogenfamilien beendet im rechtlichen, finanzrechtlichen, gesellschaftlichen und Bildungsbereich. Innerhalb der Europäischen Union setzt sich NELFA für das uneingeschränkte Freizügigkeitsrecht (Nachzugsrecht) aller Mitglieder von Regenbogenfamilien ein, fördert den Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedesverbänden und unterstützt die Gründung und Entwicklung neuer Regenbogenfamilienverbände in Europa.

Für die gesellschaftliche Anerkennung von Regenbogenfamilien


"Der LSVD hat sich das Engagement für die rechtliche Gleichstellung und gesellschaftliche Anerkennung von Regenbogenfamilien in Deutschland auf die Fahne geschrieben", begründete LSVD-Vorstandsmitglied Dr. Julia Borggräfe das Engagement ihres Verbands. "Auf europäischer Ebene werden wir diese Ziele ab heute gemeinsam mit NELFA verfolgen." Im LSVD engagieren sich in der Initiative lesbischer schwuler Eltern (ILSE) hunderte Regenbogenfamilien auf diesem Feld. (pm)